96 Seiten, kart.
erschienen 2010
Best.-Nr. 01005
Gewicht: 105g
ISBN: 978-3-933666-00-0 9783933666000
Aktionspreis statt € 14,80.- jetzt nur € 9,90
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Der Herausgeber schreibt:
In dieser Monografie hat die Autorin die Informationen, die sie im Laufe von 40 Jahren sammeln konnte, zusammengetragen. Neben Hinweisen auf die Literatur (H.C. Allen, J.H. Allen, Clarke, Farrington, Roberts u.a.) finden sich Aufzeichnungen von Seminaren, persönliche Mitteilungen, Zitate aus Zeitschriften sowie eine Fülle eigener Beobachtungen.
Zu den zitierten Autoren gehören Barbancy, Burnett, Farrington, Kent, Lippe, Long, Nash, Nebel, Priestman, Pulford, Schmidt u.a.
Zur Problematik der Tuberkulinie als Miasma wird ausführlich Stellung genommen, ihre Berziehung zu den Miasmen Hahnemannns herausgearbeitet. Tuberculinum (bovinum oder Koch) und Bacillinum (Burnett) werden dargestellt, ihre klinischen Indikationen gegenübergestellt, und die Kent-Rubriken, die Tuberculinum enthalten, werden aufgelistet, ergänzt durch Nachträge von Boger, Clarke, Knerr und Schmidt, Hinweise zu Herkunft und Gebrauch anderer Tuberculin-Präparate - z.B. T. denys, T. residuum, T. aviare, sind ebenso enthalten. Ein Vergleich mit Arzneien, die die Leitsymptome mit Tuberculinum gemeinsam haben, rundet die Arzneimittellehre ab. Ein großer Teil des Buches ist der Praxis, d.h. der Behandlung der Tuberkulose und der Zustände, die auf das tuberkulinische Miasma hinweisen, reserviert.
Der Umgang mit den Nosoden wird ebenso diskutiert wie der Einsatz anderer Mittel, die sich bei TB bewährt haben, außerdem findet man viele Hinweise zur Beurteilung der Arzneireaktion. Kasuistiken der Autotin mit z.T. jahrelanger Beobachtungszeit zeigen sowohl die Anwendung der Miasmenlehre Hahnemanns als auch den Nutzen der Nosoden zum "Entblocken" eines Falles, wenn die indizierte Arznei nicht mehr oder nicht lange genug wirkt. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um irgendwelche Spekulationen oder Ergrübelungen zu "Essenzen" oder ähnlicher Bildnisse, sondern um eine Sammlung von Beobachtungen und Hinweisen erfahrener homöopathischer Praktiker einer Generation, für die der sorgsame Umgang mit den beobachteten Phänomenen wichtiger gewesen ist als orginelle Erfindungen oder Selbstdarstellungen.
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