143 Seiten, kart.
Best.-Nr. 01875
Gewicht: 240g
ISBN: 978-3-926633-62-0 9783926633620
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Eine interessante Neuerscheinung, die mit sieben Humannosoden eine neue Arzneimittelgruppe mit eigenen Indikationen in die Therapie einführt. Dazu gehören neben den bereits etablierten Carcinosinum und Lac humanum die bislang selten eingesetzten oder noch ungeprüften Mittel Galacta, Amnion, Placenta, Sperma und Menstrualblut. Ähnlich wie bei den sieben Ebenen von Tinus Smits und Harry van der Zees miasmatischer Geburtsmethode folgt die Anwendung der Humannosoden weniger einer homöopathischen Symptomatik, als einer theoretisch abgeleiteten Indikation zur Auflösung von Geburtstraumen. Der Einsatz dieser Mittel in einer festgelegten Abfolge bewährt sich nach Aussage des Autors vor allem bei schwer zu behandeln-den chronischen Fällen, bei denen er entweder kein klares Arzneibild erkennen konnte, oder bei denen die vermeintlich angezeigten Arzneien nicht wirkten. Am Beispiel von Kasuistiken wird dieser neue therapeutische Ansatz beschrieben. Dabei wirkt der immer präsente theoretische Rahmen dennoch etwas starr. Der Herausgeber schreibt:
Die hier vorgestellte Arzneimittelgruppe besteht aus sieben Mitteln: Carcinosinum, Galacta, Lac humanum, Amnion, Placenta, Sperma und Menstrualblut. Ihre Besonderheit liegt in ihrer archaischen Bedeutung bei der Menschwerdung. Das Neue bei ihrer Anwendung ist die ätiologieorientierte Indikation zur Auflösung der Folgen von Primärtraumata vor, während und nach der Geburt. Dieses Buch beschreibt den Werdegang der Arzneien, ihre praktische Anwendung und die Wirkung der Therapie. Eine umfangreiche Kasuistik gibt Ihnen genügend Einblick in das Thema, um mit den Mitteln arbeiten zu können.
Peter Meyer-König, geboren 3.11.1936, hat in 40 Jahren allgemeinärztlicher Tätigkeit in Deutschland, Afghanistan und Liberia einen weiten weltanschaulichen Horizont gewonnen. Nach seiner Niederlassung als Allgemeinarzt in Messkirch, der Heimatstadt Martin Heideggers, hat er sich seit 1985 in einem Lesekreis mit Heideggers Philosophie vertraut gemacht. Dabei lernte er, „Grundsätze' zu hinterfragen. Das förderte seine Tendenz, die unsichtbaren Hintergründe von Problemen zu berücksichtigen. Dadurch fand er eigene Wege, um seinem Heilungsbedürfnis gerecht werden zu können.Nach langjähriger homöopathischer Tätigkeit ergänzte er sein Wirken 1996 um die humanistische Psychotherapie. Er wollte in Erfahrung bringen, wie sich eine systemübergreifende Vernetzung unterschiedlicher Therapien in der Praxis bewährt. In zahlreichen experimentellen Seminaren hat er mit seiner Forschungsgruppe neue therapeutische Möglichkeiten entdeckt, die er in seiner Praxis erfolgreich umsetzt.
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