68 Seiten, Heft
erschienen 2011
Best.-Nr. 10090
Gewicht: 210g
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Der Herausgeber schreibt:
Rosaceae: Blumen der Liebe, leckere Fruechte, herzstärkende Phytotherapeutika - und homöopathisch?
Rosengewächse sind aus unserem Leben nicht wegzudenken: die wohlduftenden Rosen als Symbol der Liebe, schmackhafte Früchte wie Kirschen, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Brombeeren oder Himbeeren, der herzstärkende Weißdorn oder die Heckenrose Rosa canina, die häufigste wild wachsende Rosenart in Mitteleuropa.
Doch in der Homöopathie findet sich keine einziges Rosengewächs in der Liga der Polychreste. Natürlich ist diese Pflanzenfamilie mit ihren ca. 2000 Arten viel zu umfangreich und homöopathisch noch zu unerforscht, um allgemeine Symptomenschwerpunkte oder Themen postulieren zu können. Dennoch gibt es einige homöopathische Schwerpunkte, die verschiedene Rosengewächse als Gemeinsamkeit aufweisen, wie z.B.:
- Herzbezug - körperlich oder im übertragenen Sinne: als organischer Schwerpunkt bei Crataegus oxyacantha und Prunus spinose (Schlehe) oder als Verlangen bewundert und geliebt zu werden bei Rosa damascena und anderen Rosen (der Gattung Rosa).
- Stechende Schmerzen: eine häufige Schmerzqualität vieler Rosaceae, bekannt z.B. von Prunus spinosa, Crataegus oxyacantha, Rosa canina, Rosa damascena und Pyrus communis (Birne).
In der Frühjahrsausgabe 2011 sind Beiträge zu folgenden Arzneien geplant: Rosa canina (Hundsrose, Heckenrose), Prunus spinosa (Schwarzdorn), Pyrus communis (Kultur-Birne), Rubus idaeus (Himbeere), Malus domesticus (Kultur-Apfel), Laurocerasus (Kirschlorbeer), Bittermandel/Blausäure sowie zwei Fälle von Spiraea ulmaria (Mädesüß).
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