160 Seiten, geb.
erschienen 1992
Best.-Nr. 01918
Gewicht: 280g
momentan vergriffen - Neuauflage erscheint voraussichtlich im August 2012
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Der Herausgeber schreibt:
Diese Dokumentation stellt einen Beitrag zum neuzeitlichen Krankheitsbegriff dar, indem akute Scharlacherkrankungen im biografischen Zusammenhang geschildert werden. Als gleichzeitige Langzeitstudie liefert sie Erkenntnismaterial zum psychosomatischen Bezugssystem des Immunapparates.
VORWORT Überall in der Medizin beginnt die Wiedererinnerung an die ganzheitliche Betrachtung, den Menschen als Teil des Kosmos zu sehen. Was aber die klassische Homöopathie von der traditionellen Heilung unterscheidet, ist das Simileprinzip: Das was einen krankmacht, kann auch zur Heilung dienen, wenn es vom Materiezustand in den Energiezustand überführt wird, wobei die Struktur oder Information identisch bleibt. Die mathematische Rechtfertigung dieses Gesichtspunktes kam durch die Theorie des deterministischen Chaos und die Fraktalen: Jedes Wesen ist als Turbulenz zu betrachten, welches aufgrund eines Algorithmus mit unendlicher Wiederholung genau diese Gestalt verwirklicht, wenn es seinem konstitutiven Ursprung treu bleibt. So ist Krankheit ein Anzeichen, daß man die Rolle des entsprechenden Stoffes in der Natur übernehmen sollte. Manfred v. Ungern-Sternberg hat diesen Gesichtspunkt durch Jahrzehnte studiert und ergänzt, wobei er die Anamnese und die Energiestruktur zur Hilfe nimmt. Obwohl dieses Buch einer bestimmten Thematik gewidmet ist, bringt es doch theoretisch eine Menge Ansätze, die sich für andere Gebiete anregend und fruchtbar erweisen können. Wien, 27. Oktober 1992 Arnold Keyserling
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