Abspieldauer (ca.) 3 Std. 29 Min.
3 CDs in kompakter Buchformatbox
Der Herausgeber schreibt:
Zur Reihe "Der miasmatische Weg"
Die "Homöopathischen Sonntage" der Samuel-Hahnemann-Schule Berlin gehören zu den ältesten Vortragsreihen deutschsprachiger Homöopathie und finden regelmäßig einmal monatlich statt. Jeder Homöopathie-Sonntag widmet sich einem Arzneimittel, einem klinischen oder theoretischen Thema, das von mehreren ReferentInnen, prozesshaft aus dem aktuellen Erkennntnis- und Erfahrungsstand heraus, vorgetragen wird.
Mit dem Zyklus "Der miasmatische Weg", der über 7 Sonntage einen vollständigen Kreis um alle Miasmen des Gienowschen Modells (zusätzlich Skrophulose) zieht, unternehmen der prozessorientierte Homöopath Andreas Krüger, der Miasmatiker Falk Kuhfuhs, der Homöopath und Astrologe Michael Antoni sowie weitere MitstreiterInnen erstmals den Versuch, ihr Verständnis der Miasmatik aus prozessorientierter Sicht zu verbinden. Bekanntlich ist der miasmatische Ansatz in der Homöopathie nach wie heftig umstritten und umkämpft. Nicht-Miasmatiker feinden Miasmatiker an - und umgekehrt. Die Haltung heutiger Homöopathen ist gespalten zwischen Miasmatik als höchster Weisheitssstufe und als seniler Spinnerei des alten Hahnemann.
Mit dem Satz "Leben in der Liebe zum Handeln und leben lassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime des freien Menschen." (Rudolf Steiner) eröffnet Andreas Krüger den Zyklus, bereit und offen für die Ergründung des Wesens der Miasmen in der heutigen Zeit. Dieser spannende Vortragsreigen vermittelt nicht nur einen umfassenden Überblick über die Miasmen selbst, ihre Geschichte, Theorie und praktischen Anwendungsmöglichkeiten, sondern ein tiefes Verständnis für das, was Miasmen im menschlichen Gesund- und Kranksein repräsentieren.
Für prozessorientierte Homöopathen bietet die Reihe einen einführenden Zugang zur Miasmatik. Miasmatisch arbeitende Homöopathen, die über die reine Begutachtung von Symptomen hinaus ein Interesse am Sinn von Krankheit haben, können neue Anregungen und aufschlussreiche Ideen zur Entwicklung eines tieferen Verständnis der Miasmatik gewinnen.
Sechstes Miasma - Die Parasitose
An diesem sechsten miasmatischen Sonntag beschäftigen sich Andreas Krüger und seine MitarbeiterInnen mit dem Miasma der Parasitose, einem der Miasmen aus dem Modell von Dr. Peter Gienow. Die Parasitose ist für Krüger das Miasma der Ichlosigkeit und der daraus folgenden Ausnutzung durch Andere. Ob ein Virus eine Wirtszelle befällt, um sie für ihr Fremdprogramm zu nutzen, ob es sich um parasitäre zwischenmenschliche Beziehungen handelt, oder ob ein Kind zum fünften Mal in einem Jahr mit Läusen in die Praxis kommt, macht nur einen Unterschied in Bezug auf die Ebenen, auf denen das parasitäre Miasma zum Tragen kommt.
Die Lymphe und das Blut als Abwehrorgan - im gesunden Zustand Träger des freien Ichs, also auch der Willenskräfte - haben bei der Behandlung parasitotischer Phänomene einen hohen Stellenwert. Die Parasitose ist auch das Miasma der Arzneimittelerkrankung und der Hautunterdrückung durch äußerliche Salbenbehandlung.
Falk Kuhfuss gibt uns zunächst einen Überblick über die Miasmen im Ganzen sowie ihre Mischformen. Er geht dann ausführlich auf die Parasitose selbst und auf gesellschaftlichen Phänomene ein, die zu diesem Miasma gehören. Wie kommt es zur parasitären Belastung und welche Möglichkeiten der Heilung gibt es? Er stellt Fälle vor, in denen die Behandlung der Parasitose zur Heilung entscheidend beigetragen hat.
Beate von Dühren und Donald Guss machen uns mit einigen Mitteln aus der Parasitose-Rubrik von Gienow bekannt: Bovista (Pilz ohne Kern), Spigelia, China, Sabadilla und Pediculus capitis (Kopflaus). Im astrologischen Teil zieht Michael Antoni wie schon bei den anderen Miasmen eine aufschlussreiche Verbindung zwischen der Parasitose und den Planeten- und Tierkreisaspekten von Neptun (Fische) und Pluto (Skorpion). Er lädt darüber hinaus ein zu einer Wahrnehmungsübung zur Parasitose und thematisiert mögliche parasitäre Aspekte von Therapeuten-Patientenbeziehungen und die Problematik von "Engeln" und "Vampiren".
Andreas Krüger spricht über die avatäterische Seelenhaltungsarbeit (der Mensch als Schöpfer seiner selbst) sowie über parasitäre Phänomene, die ihm in seiner Praxis immer wieder begegnet sind. In diesem Zusammenhang stellt er auch die große Arznei Natrium muriaticum (der innere Saboteur) und Cina (Quälgeist) vor. Hinter ständiger Selbstsabotage sieht er primär eine Angst vor Glück und Fülle und erläutert Gründe und Lösungsmöglichkeiten für diese Angst.
Andreas Krüger und seine MitarbeiterInnen laden Sie ein zu einer Reise zu den Wesen, die an unserem Leben saugen, zu ihrer Ehrung und Überwindung.
0 pages, CD
Picture of book
Price: EUR 26.00
![]()
to book in shop
Order hotline
+49 7626 974 9700
daily 7-22 Uhr
also on Sa/Su
Narayana Publishers - List of our homeopathy books