Krafttiere, Totem und Tierverbündete
Der Herausgeber schreibt:
Tiere beherrschen die Anfänge der Menschheit. Ihr Fleisch, ihr Fell, ihre Sehnen und Knochen ermöglichten unseren prähistorischen Vorfahren zu überleben.
Davon zeugen die ältesten Kunstwerke, die vor 40 000 Jahren entstanden. Tiere spielten auch im Schamanismus eine bedeutende Rolle: Die frühen Schamaninnen und Schamanen vereinten sich in Trance mit Tierverbündeten, um in unsichtbaren Welten Krankheitsursachen aufzuspüren und zu heilen.
Tiere liehen ihnen ihre Kraft und Geschmeidigkeit, ihren Geruchssinn und scharfen Blick, das lautlose Anschleichen, Aufspüren und den entschlossenen Angriff. Sie waren die Lehrmeister der Schamanen, zeigten ihnen, was essbar und was giftig ist, und lehrten sie die Heilkunst.
Auch heute noch suchen viele Menschen nach ihrem Krafttier, zumeist als simple Lösung zum Ausgleich von Defiziten.
Echte Schamanen jedoch folgen mächtigen Tierverbündeten in verdrängte Schattenreiche, um dort mit bedrohlichen Mächten zu verhandeln. Sie fördern ans Licht, was wir zur Heilung brauchen, nicht das, was wir uns wünschen.
Die Autoren erhellen die verschiedenen Facetten der uralten Beziehung zwischen Mensch und Tier aus schamanischer Sicht, vor dem Hintergrund ihrer jahrzehntelangen Erforschung schamanischer Kulturen.
120 Seiten, geb.
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Preis: EUR 24.90
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