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Aktuell angezeigte Mittel

Forum zur aktuellen Grippewelle

Grippe und Homöopathie

Anbei veröffentlichen wir Rückmeldungen zu den aktuell angezeigten Mitteln.

Über weitere Beobachtungen würden wir uns freuen.

Rückmeldungen zur Grippewelle 2011:

Februar

Bei verbleibender Schwäche nach Grippe hatte ich jetzt einige rasche Erfolge mit Avena sativa D3, 3x tgl. Eine weitere Patientin, der ich bei Burnoutsyndrom Avena sativa verordnet hatte, steckte sich erst gar nicht an trotz ihrer Immunschwäche durch Cortison, Zytostatikum und trotz Kontakten mit Erkrankten. Bei genauerem Studium von Gräsern fiel auf, dass Bambus recht ähnliche Grippesymptome aufweist wie Eup-per (DD bei Bambus Besserung durch heiße Getränke nach Murphy, bei Eup-per besteht ein Verlangen nach kalten Getränken).
M.G. 15.2.2011

Januar

"Eupatorium perfoliatum als Hauptmittel bei der derzeitigen Grippe

Alljährlich erleben wir in der Praxis, besonders in den Übergangsphasen der Jahreszeiten, Wellen akuter grippeartiger Erkrankungen, die teils ganze Familien betreffen. Oft liegt der Schwerpunkt der Symptome in einem bestimmten Bereich, sei es nun der Magen-Darm-Trakt, der Bewegungsapparat oder der Kopf mit Rachen-, Nasen-  oder Ohrenbeschwerden. Hilfreich ist es hierbei die ersten auftretenden Fälle genau zu verfolgen. Oft bildet sich ein Genius epidemicus heraus, dass heißt ein Mittel, das in den meisten dieser Fälle hilfreich ist. Kommen, wie in den letzten beiden Praxiswochen, viele Akutfälle außerplanmäßig dazu, braucht man dann keine langwierigen Anamnesen mehr zu machen, sondern verabreicht das Geniusmittel mit oft gutem Resultat. Außer es zeigt sich deutlich ein anderes Mittel oder man kennt ein Mittel, was dem Patienten in anderen Akutphasen schon geholfen hat und verabreicht dieses.

In der gerade auftretenden Fällen waren die Hauptsymptome neben der allgemeinen Schwäche und Abgeschlagenheit.

  • plötzlich auftretendes hohes Fieber, teils mit einem Fiebermaximum morgens nach dem  Erwachen (eup-p, sulf)
  • Kopf- und Gliederschmerzen, alles tut weh, wie ein schwerer Muskelkater
  • Bauchschmerzen beim Husten
  • Trockener Husten
  • Galliges Erbrechen und Durchfall
  • Vom Verhalten eher unwillig und abweisend

Im ersten Fall war die Farbvorliebe weiß der entscheidende Hinweis auf das richtige Arzneimittel.

Fälle:

(1+2) In die Praxis kommt ein 8 Jahre altes Mädchen mit seiner Mutter. Beide akut mit Fieber über 39°C. Der Vater wird bereits stationär behandelt wegen Lungenentzündung mit hohem Fieber. Das Mädchen ist noch blasser als sonst, mit dunklen Augenringen und sieht krank aus. Selbst sagt sie nur „mir tut alles weh“, dabei zeigt sie auf ihren Kopf und ihre Arme. Sie hat ihren eigenen Kopf, korrigiert die Mutter und gibt nicht gerne Auskunft. Spontan und sicher wählt sie aber weiß als ihre Lieblingsfarbe.
Die Mutter hat ebenfalls Fieber bis 39°C und zusätzlich einen trockenen Husten, schlimmer beim Ausatmen. Bei ihr ist die rechte Lunge leicht belegt.

Analyse: Das hohe Fieber mit starken Gliederschmerzen ist oft schon ein Hinweis auf ein Mittel aus der Gruppe der Korbblüter. Bestätigend kommt hier noch die eher abneigenden Haltung gegen den Arzt und die Untersuchung, die man nicht nur bei Cina und Arnika, sondern bei allen Korbblütern findet. Alle Mittel dieser Gruppe sind große Verletzungsmittel und haben akute Entzündungen mit hohem Fieber und Zerschlagenheit. Dies entspricht der noch unreifen Immunabwehr mit akuter heftiger Reaktion bei Kindern. Eine Untersuchung wird als Eindringen und Verletzung der eigenen Integrität empfunden und kann mit Abwendung, Geschrei oder zum Beispiel Wegdrücken des Stetoskops quittiert werden.
Unter ihrer Lieblingsfarbe weiß sind Arnika, Bellis perennis, Eupatorium perfoliatum und Eupatorium angustifolium gesichert.

Verlauf: Beide erhalten Eupatorium perfoliatum C 200 in Wasser verkleppert alle 2 Stunden einen Schluck. Das Mädchen hat nach einer ruhigen Nacht entfiebert, fühlt sich besser und will partout in die Schule. Die Mutter hat am Folgetag keinen Husten mehr und ebenfalls entfiebert.

(2) Tags darauf kommt ein besorgter Vater mit seinem 2 Jahre alten Sohn auf dem Arm. Er hält sich eng angeschmiegt an den Vater, hat glasige Augen, wirkt matt und schwer krank und wendet sofort den Kopf ab, als ich ihn freundlich anschaue. Die Nacht hat er ganz unruhig geschlafen und bis 39,8°C gefiebert. Vor wenigen Wochen hat er eine Schwester bekommen und sei seither sehr anhänglich. Auch jetzt will er nur getragen werden (u.a.Cham, Cina). Die Eltern fürchten nicht grundlos er könne eine Lungenentzündung haben und möchte das er abgehört wird. Unter heftigem Protestgeschrei und Gestrampel lässt er sich nur widerwillig, im festen Griff des Vaters, untersuchen. Die Lunge ist nur leicht verschleimt. Aufgrund der positiven Erfahrung aus den beiden ersten Fällen erhält er Eup-p C 200 in seiner Trinkflasche alle 30 Minuten einen Schluck. Die folgende Nacht schwitzt er stark, das Fieber geht runter, er wacht mit Appetit auf und möchte mit dem Vater spielen. Die Krise ist überstanden.

(3) Am selben Tag kommt eine 13 jähriges Mädchen mit hohem Fieber, trockenem Husten, Hals- und Kopfschmerzen. Nachtsschweiß und hohem Puls über 130 Schläge pro Minute. Oft ein Hinweis auf einen schweren fieberhaften Infekt bis hin zur Sepsis. Die Kopfschmerzen sind vor allem an den Schläfen und schlimmer abends im Bett. Sonst recht eigenständig wirkt sie diesmal noch schwermütiger als sonst und antwortet nur unwillig. Die Mutter soll für sie sprechen. Aufgrund der Symptome wird zunächst stündlich Phosphor 200 gegeben und falls binnen 6 Stunden keine Besserung eintritt wird wegen der Schwere der Erkrankung eine Klinikeinweisung erwogen. Nachmittags ist der Puls runter auf 94, das allgemeine schwere Krankheitsgefühl aber unverändert. Daraufhin Beginn mit Eupatorium pentarkan stündlich 5 Tropfen, welches die Mutter noch zuhause hat. Tags drauf ist der Puls wieder normal, die Kopfschmerzen und das schwere Krankheitsgefühl weg. Sie schwitzt viel weniger und das Fieber ist runter. Sie hat etwas mehr Halsschmerzen. Kann aber weiter ambulant behandelt werden.

In vielen weiteren Fällen half Eupatorium perfoliatum schnell und zuverlässig. So auch bei Übelkeit mit galligem Erbrechen und Durchfall, oder Bauchschmerzen beim Husten.

Eupatorium perfoliatum gilt ja vor allem als akutes Grippemittel. Es ist auch unter dem Namen „Knochenbrecher“ bekannt, was jeder nachvollziehen kann, der einmal die heftigen Gliederschmerzen hatte, die von diesem Mittel geheilt werden. Vor allem der unterer Rücken fühlt sich an, als sei er durchgebrochen und die Arme, wie bei einem heftiger Muskelkater.

Aber auch in chronischen Fällen, mit immer wiederkehrenden hochfieberhaften Infekten, vor allem Nasennebenhöhlenentzündungen mit blutigem Nasensekret, hat sich uns das Mittel schon häufig bewährt. Auffallend ist hier das die Patienten oft vergeblich um eine gute Beziehung zum Vater bemüht sind. Griechisch steht eu- für gut und pater für Vater. Ein Patient galt beim Vater weniger, weil er als einziges der Kinder kein Studium absolviert hatte. Und dies, obwohl er sehr erfolgreich in leitender Funktion eines großen Konzerns tätig war."
Praxisteam Kandern, 28.01.11

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"Weiterentwicklung Influenza:
Auftreten heftigster Kopfschmerzen und Schmerzen bei Berührung ganzer Körper, livide Hautflecken wie schmerzhafte Blutergüsse an den Beinen, Durst, aber Übelkeit beim Trinken großer Mengen. Besserung auf Folgemittel Baptisia. Baptisia ähnlich wie Gelsemium nur heftiger/ "septischer". "
A.D. 27.01.11

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"Zur Zeit gibt es eine Grippe, die nach Kaltwerden vor wenigen Tagen, dann aber sehr schnell und heftig auftritt: schweres Krankheitsgefühl von Anbeginn, häufiges Wasserlassen abends, (Patientin: Beginn am Nachmittag), mit Schüttelfrost, Zittern, Schmerzen im Rücken, Kältegefühl im Rücken, heftiger Husten mit Schmerz hinter dem Brustbein, Husten mit Stirnkopfschmerz, Husten bein Reden und Lachen, Steife im Nacken, großer Durst, Neigung zu Hyperventilation, Verlangen gehalten zu werden (Kinder: getragen), Gesichtsrötung, heißer Kopf bei eiskalten Beinen und Füßen etc. insgesamt ein Bild von Gelsemium. Gabe z.B. als C200. Patientin aus Tübingen."
A.D. 24.01.11

 

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