Homöopathie und Naturheilverfahren
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Als Mädchen war ich kratzbürstig…

von Joette Calabrese

Schon als Baby hat es mich oft gejuckt und auch als kleines Mädchen war ich immerzu am Kratzen, denn ich hatte ein Ekzem.

Nicht nur das, ich fing jeden Infekt ein, den kleine Kinder üblicherweise so haben: Streptokokken-Halsentzündung, Mittelohrentzündung, Seitenstrangangina und Konjunktivitis – ich hatte sie alle.

Selbst in der Pubertät war ich alles andere als gesund: chronische Magenschmerzen, Dysbiose im Darm und dauerhafte Antibiotikaeinnahme.

Als junge Frau war ich müde und außer Atem, die Diagnose lautete Chronisches Erschöpfungssyndrom und Asthma.

Meine Allergien waren nicht nur eine Unzumutbarkeit, wie viele annehmen. Nein, sie gehörten zu meinem täglichen Leben und brachten jeden einzelnen Aspekt davon durcheinander, und das über Jahrzehnte hinweg.

Nux vomica bei multiplen SensitivitätenMiasmen und Nosoden - Louis Klein

Ich habe in einem meiner Blogbeiträge schon erwähnt, dass Nux vomica 200 mir geholfen hat, mich von meinen lebenslangen Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und meiner multiplen Chemikaliensensitivität zu befreien. Ich will hier noch ein wenig weiter ausholen…

Wenn Allergien das Leben dominieren, dann ist die beste Behandlungsstrategie eine homöopathische Arznei, die nicht nur die äußeren Einflüsse und Eindrücke (zu viele Medikamente, Pestizide, Nahrungsmittel usw.) reflektiert, sondern auch die Umstände, unter denen der betroffene Organismus, also der Mensch selbst, entstanden ist.

In diesem Fall will ich ganz von vorne beginnen: Ich glaube, dass in dem (gesegneten) Moment, in dem der Samen auf das Ei trifft, DNA übertragen wird und daraus ein neuer Mensch entsteht.

Bitte seien Sie nachsichtig, wenn diese Beschreibung nicht Ihren eigenen Vorstellungen entspricht, aber ich bin praktizierende Katholikin und Homöopathin. Ich bin der Ansicht, dass neues Leben genau in diesem Moment entsteht, indem sich das vereint, was Mutter und Vater in die Zeugung einbringen.

Familiäre Vorbelastung und die Miasmen

In der homöopathischen Literatur gibt es zahlreiche Referenzen und Erklärungsmodelle zum Einfluss der Eltern auf die DNA der Nachkommen. In der Homöopathie sprechen wir von der Miasmentheorie, die von Dr. Samuel Hahnemann erstmals im Jahr 1828 in seiner Abhandlung über Die chronischen Krankheiten veröffentlicht wurde.

Das Thema Miasmen und chronische Krankheiten (wie zum Beispiel die Allergien) ist faszinierendes Terrain und bietet genügend Stoff für ein mehrjähriges Intensivstudium.

An dieser Stelle möchte ich die Essenz kurz zusammenfassen:

Dr. Hahnemann fand heraus, dass chronische Krankheiten aus einer tiefgreifenden, inneren Empfänglichkeit heraus entstehen, die er Miasma nannte. Diese Empfänglichkeit stand oft in Zusammenhang mit einer spezifischen - und häufig ansteckenden - Krankheit, an der die Eltern, Großeltern oder andere Vorfahren gelitten hatten oder die anderweitig von großer Bedeutung für sie gewesen waren.

Im Rahmen einer Fallbearbeitung, in der man das akut vorliegende Reaktionsmuster zur Bestimmung des passenden Arzneimittels ausarbeiten möchte (z. B. Ant crud 6 bei einem Ekzem), muss man immer auch eruieren und verstehen, woher das Leiden dieses Menschen stammt. Man muss die Essenz des Falles finden. Ein klassisch ausgebildeter Homöopath oder Homöopathin wird in diesem Zusammenhang auch die Miasmen genau studieren.

Tuberculinum bovinumDie chronischen Krankheiten - Samuel Hahnemann

Das Miasma, das mich selbst am besten beschreibt, ist das tuberkulinische Miasma. Das „Bild“ dieses Miasmas entspricht genau dem Zustand, den ich schon seit meiner Geburt präsentiere. Es gibt eine ganze Reihe von homöopathischen Arzneien, die helfen können, die erbliche Belastung an der Wurzel zu packen. Das Mittel, das bei meiner Konstitution ins Schwarze traf, war die Arznei, die nach dem Miasma selbst benannt ist: Tuberculinum bovinum. Es ist eines der Hauptmittel des tuberkulinischen Miasmas.

Nachdem ich begonnen hatte, mich in das Studium der Homöopathie zu vertiefen, wurde mir klar, dass ich dieses Arzneimittel irgendwann einmal einnehmen werden müsste.

Und so habe ich es schließlich gemacht:

Ich habe über mehrere Monate hinweg alle vier Wochen eine Einzeldosis Tuberculinum bovinum C200 eingenommen.

Und ja – die Veränderungen, die es in mir bewirkte, waren enorm!

Alle meine Unverträglichkeiten wurden weniger: Wolle, Schokolade, Weizen, Milchprodukte und sogar der Wetterumschwung machten mir nun nicht mehr so viel aus.

Das war vor ungefähr 27 Jahren und es hat mich grundlegend verändert. Aus einer „Patientin mit schweren Erkrankungen“ wurde eine Frau, die ein fast normales Leben führen konnte.

Ich muss nicht länger Nux vomica regelmäßig einnehmen (diesem Mittel begegnen Sie öfter in meinen Blogbeiträgen), weil sich meine Allergien auf ein Minimum reduziert haben. Nur ab und zu verlasse ich mich noch auf diese fantastische miasmatische Arznei, wenn sich meine familiäre Vorbelastung wieder kurz und in milder Form zeigt.

So nehme ich in der Regel Tuberculinum bovinum C200 (als Einzelgabe) zweimal im Jahr ein – einmal an meinem Geburtstag und einmal zwischendrin. Das mache ich nun seit vielen Jahren so.

Individuelle, selbstbestimmte Medizin

Bitte gehen Sie nicht davon aus, dass Sie oder jemand aus Ihrer Familie einfach nur Tuberculinum einnehmen muss und alle Allergien damit geheilt sind. Es ist ein Stück weit komplizierter als das.

Tatsächlich werden viele meiner Kollegen entsetzt darüber sein, dass ich auch nur daran denke, in meinem Blog über komplexe Sachverhalte wie diesen zu schreiben. Aber ich bin schon immer gern gegen den Strom geschwommen… auch dann, wenn mir eine Sache sehr am Herzen liegt. Mir ist es wichtig, komplexe Themen in einfache Bausteine zu zerlegen, damit auch Familien ihre Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und sich erfolgreich selbst behandeln können.  

Ich freue mich, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, denn meine Begeisterung für die Homöopathie kennt keine Grenzen. Wenn Allergien bei Ihnen ein großes Thema sind und Sie eine familiäre Vorbelastung haben, rate ich Ihnen zum Studium der Miasmenlehre – es lohnt sich!

Herzlichst,

Ihre

      


Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/i-was-an-itchy-little-girl/


Produkte die seit der Corona Epidemie besonders gefragt sind

Als Mädchen war ich kratzbürstig…

von Joette Calabrese

Schon als Baby hat es mich oft gejuckt und auch als kleines Mädchen war ich immerzu am Kratzen, denn ich hatte ein Ekzem.

Nicht nur das, ich fing jeden Infekt ein, den kleine Kinder üblicherweise so haben: Streptokokken-Halsentzündung, Mittelohrentzündung, Seitenstrangangina und Konjunktivitis – ich hatte sie alle.

Selbst in der Pubertät war ich alles andere als gesund: chronische Magenschmerzen, Dysbiose im Darm und dauerhafte Antibiotikaeinnahme.

Als junge Frau war ich müde und außer Atem, die Diagnose lautete Chronisches Erschöpfungssyndrom und Asthma.

Meine Allergien waren nicht nur eine Unzumutbarkeit, wie viele annehmen. Nein, sie gehörten zu meinem täglichen Leben und brachten jeden einzelnen Aspekt davon durcheinander, und das über Jahrzehnte hinweg.

Nux vomica bei multiplen SensitivitätenMiasmen und Nosoden - Louis Klein

Ich habe in einem meiner Blogbeiträge schon erwähnt, dass Nux vomica 200 mir geholfen hat, mich von meinen lebenslangen Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und meiner multiplen Chemikaliensensitivität zu befreien. Ich will hier noch ein wenig weiter ausholen…

Wenn Allergien das Leben dominieren, dann ist die beste Behandlungsstrategie eine homöopathische Arznei, die nicht nur die äußeren Einflüsse und Eindrücke (zu viele Medikamente, Pestizide, Nahrungsmittel usw.) reflektiert, sondern auch die Umstände, unter denen der betroffene Organismus, also der Mensch selbst, entstanden ist.

In diesem Fall will ich ganz von vorne beginnen: Ich glaube, dass in dem (gesegneten) Moment, in dem der Samen auf das Ei trifft, DNA übertragen wird und daraus ein neuer Mensch entsteht.

Bitte seien Sie nachsichtig, wenn diese Beschreibung nicht Ihren eigenen Vorstellungen entspricht, aber ich bin praktizierende Katholikin und Homöopathin. Ich bin der Ansicht, dass neues Leben genau in diesem Moment entsteht, indem sich das vereint, was Mutter und Vater in die Zeugung einbringen.

Familiäre Vorbelastung und die Miasmen

In der homöopathischen Literatur gibt es zahlreiche Referenzen und Erklärungsmodelle zum Einfluss der Eltern auf die DNA der Nachkommen. In der Homöopathie sprechen wir von der Miasmentheorie, die von Dr. Samuel Hahnemann erstmals im Jahr 1828 in seiner Abhandlung über Die chronischen Krankheiten veröffentlicht wurde.

Das Thema Miasmen und chronische Krankheiten (wie zum Beispiel die Allergien) ist faszinierendes Terrain und bietet genügend Stoff für ein mehrjähriges Intensivstudium.

An dieser Stelle möchte ich die Essenz kurz zusammenfassen:

Dr. Hahnemann fand heraus, dass chronische Krankheiten aus einer tiefgreifenden, inneren Empfänglichkeit heraus entstehen, die er Miasma nannte. Diese Empfänglichkeit stand oft in Zusammenhang mit einer spezifischen - und häufig ansteckenden - Krankheit, an der die Eltern, Großeltern oder andere Vorfahren gelitten hatten oder die anderweitig von großer Bedeutung für sie gewesen waren.

Im Rahmen einer Fallbearbeitung, in der man das akut vorliegende Reaktionsmuster zur Bestimmung des passenden Arzneimittels ausarbeiten möchte (z. B. Ant crud 6 bei einem Ekzem), muss man immer auch eruieren und verstehen, woher das Leiden dieses Menschen stammt. Man muss die Essenz des Falles finden. Ein klassisch ausgebildeter Homöopath oder Homöopathin wird in diesem Zusammenhang auch die Miasmen genau studieren.

Tuberculinum bovinumDie chronischen Krankheiten - Samuel Hahnemann

Das Miasma, das mich selbst am besten beschreibt, ist das tuberkulinische Miasma. Das „Bild“ dieses Miasmas entspricht genau dem Zustand, den ich schon seit meiner Geburt präsentiere. Es gibt eine ganze Reihe von homöopathischen Arzneien, die helfen können, die erbliche Belastung an der Wurzel zu packen. Das Mittel, das bei meiner Konstitution ins Schwarze traf, war die Arznei, die nach dem Miasma selbst benannt ist: Tuberculinum bovinum. Es ist eines der Hauptmittel des tuberkulinischen Miasmas.

Nachdem ich begonnen hatte, mich in das Studium der Homöopathie zu vertiefen, wurde mir klar, dass ich dieses Arzneimittel irgendwann einmal einnehmen werden müsste.

Und so habe ich es schließlich gemacht:

Ich habe über mehrere Monate hinweg alle vier Wochen eine Einzeldosis Tuberculinum bovinum C200 eingenommen.

Und ja – die Veränderungen, die es in mir bewirkte, waren enorm!

Alle meine Unverträglichkeiten wurden weniger: Wolle, Schokolade, Weizen, Milchprodukte und sogar der Wetterumschwung machten mir nun nicht mehr so viel aus.

Das war vor ungefähr 27 Jahren und es hat mich grundlegend verändert. Aus einer „Patientin mit schweren Erkrankungen“ wurde eine Frau, die ein fast normales Leben führen konnte.

Ich muss nicht länger Nux vomica regelmäßig einnehmen (diesem Mittel begegnen Sie öfter in meinen Blogbeiträgen), weil sich meine Allergien auf ein Minimum reduziert haben. Nur ab und zu verlasse ich mich noch auf diese fantastische miasmatische Arznei, wenn sich meine familiäre Vorbelastung wieder kurz und in milder Form zeigt.

So nehme ich in der Regel Tuberculinum bovinum C200 (als Einzelgabe) zweimal im Jahr ein – einmal an meinem Geburtstag und einmal zwischendrin. Das mache ich nun seit vielen Jahren so.

Individuelle, selbstbestimmte Medizin

Bitte gehen Sie nicht davon aus, dass Sie oder jemand aus Ihrer Familie einfach nur Tuberculinum einnehmen muss und alle Allergien damit geheilt sind. Es ist ein Stück weit komplizierter als das.

Tatsächlich werden viele meiner Kollegen entsetzt darüber sein, dass ich auch nur daran denke, in meinem Blog über komplexe Sachverhalte wie diesen zu schreiben. Aber ich bin schon immer gern gegen den Strom geschwommen… auch dann, wenn mir eine Sache sehr am Herzen liegt. Mir ist es wichtig, komplexe Themen in einfache Bausteine zu zerlegen, damit auch Familien ihre Gesundheit in die eigenen Hände nehmen und sich erfolgreich selbst behandeln können.  

Ich freue mich, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, denn meine Begeisterung für die Homöopathie kennt keine Grenzen. Wenn Allergien bei Ihnen ein großes Thema sind und Sie eine familiäre Vorbelastung haben, rate ich Ihnen zum Studium der Miasmenlehre – es lohnt sich!

Herzlichst,

Ihre

      


Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/i-was-an-itchy-little-girl/


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