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Buster und das dringende Geschäft

von Joette Calabrese

„Ich muss jetzt dringend mal weg!“

Genau das hätte unser frecher Büro-Hund Buster gesagt, wenn er der menschlichen Sprache mächtig wäre – und wenn er genügend Zeit gehabt hätte.

Stattdessen sprang Buster mitten in der Nacht vom Bett, raste die Treppe hinunter, hetzte quer durch den Innenhof und landete schließlich mitten auf der Straße, wo er ein richtig großes Geschäft verrichtete.

Anhand seiner Dringlichkeit (und Tempo) hätte man denken können, Außerirdische seien in unserer verschlafenen Nachbarschaft gelandet. Aber das war es nicht, Buster musste einfach nur aufs Klo.

Sichtlich erleichtert trat Buster anschließend seinen Heimweg an – durch den Hof, die Treppe hoch und wieder direkt in unser Schlafzimmer. Freudig saß er vor dem Bett und wartete darauf, dass Perry (mein Mann) ihn wieder auf seinen Schlafplatz heben würde.

Von Zeit zu Zeit müssen wir alle einmal sehr dringend zur Toilette. (Obwohl ich - um ehrlich zu sein -sehr froh bin, dass wir dafür nicht auf die Straße rennen müssen.)

Nun gibt es mehrere homöopathische Arzneimittel, die in diesen Situationen helfen können (Nux vomica zum Beispiel). Aber – und das möchte ich heute besonders hervorheben – man muss sich immer das ganze Bild anschauen, um für eine bestimmte Beschwerde das passende Mittel zu finden.

Nehmen wir Buster als Beispiel. Er wird sehr nervös und aufgeregt, wenn er von seinem geliebten Herrchen Perry getrennt ist. Perry ist seine Bezugsperson, der Leithund sozusagen. Selbst wenn Perry nur den Müll nach draußen bringt, läuft Buster unruhig hin und her.

Bleibt Perry länger weg, flippt Buster buchstäblich aus! Er wird immer nervöser und dreht panisch seine Kreise. Läuft zu seinem Wassernapf, nimmt ein paar Schlucke und schaut mich an. Dann rennt er zur Treppe und schaut nach, ob Perry zufällig und hoffentlich bald um die Ecke kommt. Dann schaut er wieder zu mir. (Auf der Wichtigkeitsskala falle ich bei Buster in die Kategorie „ferner liefen“, aber immerhin ist das besser als nichts). So geht das immer weiter, bis sein Perry wieder da ist.

Als wir merkten, dass es sich bei Busters dringendem Mitternachtsgeschäft nicht nur um eine kurze Diarrhö handelte, wusste ich, dass nicht alle Arzneimittel dafür in Frage kämen. Wenn der Stuhlgang zu ungewöhnlichen Zeiten abgeht und von Nervosität, Unruhe und Durst begleitet wird, dann müssen wir an Arsenicum album C30 denken.

Arsenicum-Patienten machen sich ständig Sorgen. Sie fühlen sich verunsichert und der bloße Gedanke daran, den geliebten Menschen nicht in der Nähe zu haben, macht sie sehr unruhig.

Wir haben Buster Arsenicum C30 gegeben, eine Woche lang zweimal täglich.

Dann haben wir uns seinen Zustand noch einmal angeschaut. (In einer akuten Situation – zum Beispiel Durchfall – beurteilen wir unsere Wahl des Arzneimittels etwas früher als bei chronischen Beschwerden.)

Danach haben wir Buster noch eine Woche lang Arsenicum gegeben, was den Stuhlgang regulierte und er wieder zur normalen Zeit gehen konnte.

Außerdem veränderte sich sein Verhalten. Er war weniger nervös, trank nicht mehr so viel und wurde viel ruhiger. Das würde ich als „sehr viel besser“ bezeichnen – genau das, was wir in einer homöopathischen Behandlung sehen wollen.

Aber Sie müssen sich hier keine Sorgen machen, Arsenicum album hat nur Busters Nervosität geheilt, Perry ist nach wie vor sein absoluter Lieblingsmensch und wird es auch immer bleiben. Die beiden gehen durch dick und dünn. Und natürlich ist es Perry, der Buster jeden Tag die Globuli gibt.

Buster nimmt seine Globuli sehr gern, mit der Ausnahme von Ipecac, die schmecken ihm zu sehr nach Laktose. Da hört für Buster der Spaß auf, er weigert sich, sie zu nehmen.

Einmal habe ich beobachtet, wie Perry sich über den störrischen Buster beugte und ihn fragte: „Willst du nun gesund werden oder nicht?“

Ich hätte mich schieflachen können! Spätestens nach diesem Blog weiß Perry, dass ich damals überhörte, wie er ein ernstes Wort mit seinem Pudel zu reden hatte. Aber zu seiner Verteidigung muss ich sagen: Er hat gute Nachrichten verbreiten wollen.

Denn schließlich hilft die Homöopathie, sagen auch Sie es weiter!

Herzlichst,

Ihre Joette

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Quelle: https://joettecalabrese.com/busters-blog/buster-and-the-bow-wow-wowel-urgency/

Foto: Shutterstock_1686882766, Copyright: Monika Vosahlova

 

Buster und das dringende Geschäft

von Joette Calabrese

„Ich muss jetzt dringend mal weg!“

Genau das hätte unser frecher Büro-Hund Buster gesagt, wenn er der menschlichen Sprache mächtig wäre – und wenn er genügend Zeit gehabt hätte.

Stattdessen sprang Buster mitten in der Nacht vom Bett, raste die Treppe hinunter, hetzte quer durch den Innenhof und landete schließlich mitten auf der Straße, wo er ein richtig großes Geschäft verrichtete.

Anhand seiner Dringlichkeit (und Tempo) hätte man denken können, Außerirdische seien in unserer verschlafenen Nachbarschaft gelandet. Aber das war es nicht, Buster musste einfach nur aufs Klo.

Sichtlich erleichtert trat Buster anschließend seinen Heimweg an – durch den Hof, die Treppe hoch und wieder direkt in unser Schlafzimmer. Freudig saß er vor dem Bett und wartete darauf, dass Perry (mein Mann) ihn wieder auf seinen Schlafplatz heben würde.

Von Zeit zu Zeit müssen wir alle einmal sehr dringend zur Toilette. (Obwohl ich - um ehrlich zu sein -sehr froh bin, dass wir dafür nicht auf die Straße rennen müssen.)

Nun gibt es mehrere homöopathische Arzneimittel, die in diesen Situationen helfen können (Nux vomica zum Beispiel). Aber – und das möchte ich heute besonders hervorheben – man muss sich immer das ganze Bild anschauen, um für eine bestimmte Beschwerde das passende Mittel zu finden.

Nehmen wir Buster als Beispiel. Er wird sehr nervös und aufgeregt, wenn er von seinem geliebten Herrchen Perry getrennt ist. Perry ist seine Bezugsperson, der Leithund sozusagen. Selbst wenn Perry nur den Müll nach draußen bringt, läuft Buster unruhig hin und her.

Bleibt Perry länger weg, flippt Buster buchstäblich aus! Er wird immer nervöser und dreht panisch seine Kreise. Läuft zu seinem Wassernapf, nimmt ein paar Schlucke und schaut mich an. Dann rennt er zur Treppe und schaut nach, ob Perry zufällig und hoffentlich bald um die Ecke kommt. Dann schaut er wieder zu mir. (Auf der Wichtigkeitsskala falle ich bei Buster in die Kategorie „ferner liefen“, aber immerhin ist das besser als nichts). So geht das immer weiter, bis sein Perry wieder da ist.

Als wir merkten, dass es sich bei Busters dringendem Mitternachtsgeschäft nicht nur um eine kurze Diarrhö handelte, wusste ich, dass nicht alle Arzneimittel dafür in Frage kämen. Wenn der Stuhlgang zu ungewöhnlichen Zeiten abgeht und von Nervosität, Unruhe und Durst begleitet wird, dann müssen wir an Arsenicum album C30 denken.

Arsenicum-Patienten machen sich ständig Sorgen. Sie fühlen sich verunsichert und der bloße Gedanke daran, den geliebten Menschen nicht in der Nähe zu haben, macht sie sehr unruhig.

Wir haben Buster Arsenicum C30 gegeben, eine Woche lang zweimal täglich.

Dann haben wir uns seinen Zustand noch einmal angeschaut. (In einer akuten Situation – zum Beispiel Durchfall – beurteilen wir unsere Wahl des Arzneimittels etwas früher als bei chronischen Beschwerden.)

Danach haben wir Buster noch eine Woche lang Arsenicum gegeben, was den Stuhlgang regulierte und er wieder zur normalen Zeit gehen konnte.

Außerdem veränderte sich sein Verhalten. Er war weniger nervös, trank nicht mehr so viel und wurde viel ruhiger. Das würde ich als „sehr viel besser“ bezeichnen – genau das, was wir in einer homöopathischen Behandlung sehen wollen.

Aber Sie müssen sich hier keine Sorgen machen, Arsenicum album hat nur Busters Nervosität geheilt, Perry ist nach wie vor sein absoluter Lieblingsmensch und wird es auch immer bleiben. Die beiden gehen durch dick und dünn. Und natürlich ist es Perry, der Buster jeden Tag die Globuli gibt.

Buster nimmt seine Globuli sehr gern, mit der Ausnahme von Ipecac, die schmecken ihm zu sehr nach Laktose. Da hört für Buster der Spaß auf, er weigert sich, sie zu nehmen.

Einmal habe ich beobachtet, wie Perry sich über den störrischen Buster beugte und ihn fragte: „Willst du nun gesund werden oder nicht?“

Ich hätte mich schieflachen können! Spätestens nach diesem Blog weiß Perry, dass ich damals überhörte, wie er ein ernstes Wort mit seinem Pudel zu reden hatte. Aber zu seiner Verteidigung muss ich sagen: Er hat gute Nachrichten verbreiten wollen.

Denn schließlich hilft die Homöopathie, sagen auch Sie es weiter!

Herzlichst,

Ihre Joette

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Quelle: https://joettecalabrese.com/busters-blog/buster-and-the-bow-wow-wowel-urgency/

Foto: Shutterstock_1686882766, Copyright: Monika Vosahlova

 




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