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Die homöopathische Behandlung von Krebs bei Tieren

Von Geoff Johnson

Die hier beschriebenen Fälle wurden ausgewählt, weil sie alle erfolgreich behandelt werden konnten und zuvor von einem veterinären Onkologen diagnostiziert wurden.

Ich werde drei verschiedene Methoden zur Behandlung einer Krebserkrankung vorstellen.

1. Die Banerjee Protokolle. Zwei Artikel von Dr. Banerjee – über Brustkrebs und über Hirntumoren – wurden im ‚International Journal of Oncology‘ veröffentlicht. Seine Klinik hat mehr als 30000 Krebspatienten homöopathisch behandelt. Bei 21% ging der Krebs vollständig zurück, bei 23% konnte eine deutliche Besserung erzielt werden – eine ‚Erfolgsrate‘ von 44%. Seine Protokolle sind im Internet frei zugänglich und erörtern die passende Mittelwahl für unterschiedliche Krebserkrankungen. Die Empfehlungen lassen sich direkt und ohne Probleme auf die Veterinärmedizin übertragen (a).

2. Die Ramakrishnan Methode. Dr. Ramakrishnan hat ebenfalls viele Tausend Krebspatienten homöopathisch behandelt. Sein Handbuch zu diesem Thema ist leicht verständlich und zu 100% auf die Veterinärmedizin übertragbar. Er empfiehlt ausgesuchte Mittel für die verschiedenen Arten von Krebserkrankungen. Er verschreibt das passende Arzneimittel im wöchentlichen Wechsel mit Carcinosinum, hergestellt aus Krebszellen eines Mammatumors, und wendet dabei die Plussing -Methode an (b).

3. Klassische Homöopathie. Man findet die Arznei, die den Patienten als Ganzes berücksichtigt, einschließlich Modalitäten, Persönlichkeit und Vorgeschichte. Um diese Methode anwenden zu können, muss man sich in die Homöopathie vertiefen.

Fall 1: Beispiel für die Ramakrishnan Methode in Verbindung mit einer Analyse des Periodensystems der Elemente. Lymphom mit Remission innerhalb von sieben Monaten.

Im Februar 2010 begann die 10 Jahre alte Colliehündin Jessie ihre Lippen zu lecken. Die Untersuchung zeigte eine rechtsseitige Läsion an Zahnfleisch und Wangeninnenseite. Diese war gerötet, erhaben, hart und entzündet. Eine Biopsie bestätigte ein epitheliotropes T-Zellen-Lymphom. Eine onkologische Tierarztpraxis hatte eine Behandlung mit Interferon und Chemotherapie durchgeführt, die aber nicht zur Heilung führte. Jessies Besitzerin brachte den Hund aus Verzweiflung zu mir, zu diesem Zeitpunkt bekam Jessie immer noch 6mg Prednisolon jeden zweiten Tag. Jessies Frauchen konnte ihre Hündin sehr gut beschreiben. „Jessie ist die Mutter und Rudelführerin. Sie leckt bei allen anderen Ohren und Augen sauber. Sie entspannt sich nie und muss immer am Gartentor liegen bis die gesamte Familie plus Hunde zu Hause ist. Wenn jemand aus der Familie krank wird oder Kummer hat, setzt sie sich daneben. Sie kommt dann immer wieder um zuschauen, wie es dem Patienten geht. Wenn ein anderer Hund krank ist, holt sie den Besitzer. Außerhalb unseres Hauses wird sie jeden Hund angreifen, der ihr droht. Sie würde niemals weglaufen.“

Die Hauptthemen in diesem Fall sind das starke Verantwortungsbewusstsein und die Dominanz der Hündin. Es lässt auf ein Mittel aus der Goldserie schließen (c). Der übertriebene Mutterinstinkt deutet auf ein Chlorid (Salz) hin.Ramakrishnan beschreibt Aurum muriaticum (Goldchlorid)C200 als einesder besten Mittel für Mundkrebs. Jess nahm es dreimal täglich im wöchentlichen Wechsel mit Carcinosinum C200 ein.

Nach fünf Monaten gab ich zusätzlich Kalium chlorosum C200 (Kaliumchlorat), weil sich an der linken Seite des Mauls  ein Geschwür gebildet hatte. Nach sieben Monaten war der Tumor verschwunden. Die homöopathische Behandlung wurde unverändert weitere 18 Monate durchgeführt. Jess ist jetzt 14 Jahre alt, Anzeichen einer Krebserkrankung gibt es nicht. Einmal in der Woche bekommt sie Kalium sulphuricum C200 (Kaliumsulfat) für ihre Gelenksteifigkeit.

Fall 2: ein Beispiel für eine homöopathische Behandlung nach dem Banerjee Protokoll. Plattenepithelkarzinom mit Remission innerhalb von sechs Wochen.

Im Februar 2012 entwickelte Bedford, ein 12 Jahre alter, großerMischlingsrüde, eine Geschwulst auf der linken Kopfhälfte. Seit einiger Zeit hatte er oft niesen müssen und immer wieder leichtes Nasenbluten gehabt. Eine Biopsie war durchgeführt und Röntgenaufnahmen gemacht worden. Man stellte einen Knochenschwund in der Kieferhöhle und einen Tumor des Weichteilgewebes fest. Das Weichteilgewebe der Stirnhöhle war verhärtet. Der Befund der Biopsie lautete Plattenepithelkarzinom. Tramadol und nichtsteroidale Entzündungshemmer wurden verordnet und Bedford an einen Spezialisten überwiesen. Im Bericht wurde eine 5 cm große, tastbare Masse beschrieben. Ein MRT oder CT Scan wurde empfohlen, aber die Besitzerin des Hundes konnte sich die Behandlung nicht leisten.

31.06.2012: Bedford wurde zu mir gebracht. Am Beispiel seiner Geschichte lässt sich sehr schön verdeutlichen, wie wichtig es ist, die besonderen begleitenden Umstände bei einer schweren Erkrankung zu berücksichtigen. Homöopathen wissen das seit 200 Jahren und setzen dieses Wissen regelmäßig bei der Behandlung von Krankheiten ein. Mittlerweile wird auch die Schulmedizin auf diesen Aspekt aufmerksam. Bedfords Besitzerin erzählt seine Geschichte: „Bedford war mein ‚Erstgeborener‘ und wurde mein Ein-und-Alles. Vor zwei Jahren wurde mein ältester Sohn geboren, der viel von meiner Zeit und Energie für sich beansprucht. Bedford kümmert sich rührend um ihn und schaut sofort nach ihm, wenn er weint. Mit mir ist er anhänglicher geworden. Er ist wie Cary Grant: stark, ruhig, stoisch, cool und gefasst. Er hat es gar nicht nötig, ein Alpha-Tier zu sein, er erinnert mich eher an einen Hirsch. Er hat etwas Majestätisches, er ist wie ein zahmer Löwe. Wenn ich weine, heult er mit und muss nah bei mir sein. Auf Strafen reagiert er sehr empfindlich. Wenn jemand lauter wird, kommt er sofort zu mir, um mich zu beschützen.

In diesem Fall schien es um Verantwortung und Fürsorge zu gehen, was den Themen der Goldserie entspricht. Auch hier verordnete ich Aurum muriaticum C200 (Goldchlorid), dreimal täglich einzunehmen. Dieses Mittel wird zur Behandlung von Mund- und Nasenkrebs eingesetzt.

10.07.2012: Bedford geht es gar nicht gut, sein Zustand hat sich verschlimmert und der Tumor ist erheblich gewachsen (s. Foto). Seine Augen konnte er nicht mehr vollständig schließen und musste Schmerzmittel nehmen. Die Augen wurden auch lokal mit einer Salbe behandelt. Wir sprachen darüber, ihn einschläfern zu lassen.

29.07.2012: Bedford kam noch einmal in meine Sprechstunde und ich überdachte meine Verschreibung. Die Goldserie war augenscheinlich indiziert gewesen, aber in diesem Fall hatten wir es nicht mit dominantem Verhalten zu tun. Bedford war ein ‚zahmer Löwe‘. Der Tumor hatte den Knochen angegriffen und Banerjee empfiehlt das Mittel Symphytum für Tumore, die das Knochengewebe angreifen. Es ist ein Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse und wird umgangssprachlich auch ‚Beinwell‘ genannt. Seit Jahrhunderten wird es zur Versorgung von Knochenbrüchen verwendet. Jan Scholten erklärte mir, dass die ganze botanische Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) homöopathisch verwendet werden kann. Sie ist immer dann angezeigt, wenn die Intimsphäre innerhalb der Familie verletzt wird, wenn der Patient sich nicht anerkannt fühlt und hart arbeiten muss, um überhaupt beachtet zu werden – ‚Vergiss-mein-nicht‘. Symphytum schien die richtige Wahl zu sein und wurde in einer C200 dreimal täglich gegeben. Die Wirkung war dramatisch und umgehend. Der Tumor ging sofort in Remission (s. Foto; die Aufnahme wurde einen Monat später gemacht). Sein Tierarzt vor Ort nannte Bedford ‚den Wunderhund‘.

Über die kommenden zwei Jahre entwickelte Bedford Anzeichen von Zwingerhusten, eine leichte Arthritis und hatte gelegentlich epileptische Anfälle.

Im Alter von 14 Jahren musste er wegen eines epileptischen Anfalls eingeschläfert werden, fast zwei Jahre nachdem der Tumor in Erscheinung getreten war.

Fall 3: ein Beispiel aus der klassisch homöopathischen Praxis unter Einbeziehung der neu entdeckten Lanthanide. Lymphom des Magens mit Remission innerhalb von drei Wochen.

Im September 2012 entwickelte sich bei Dorothy, einer 10 Jahre alten Bulldogge, Erbrechen mit Gewichtsverlust, welches auf symptomatische Behandlung nicht reagierte. Sie hatte zunehmend unverdauten und stinkenden Stuhlgang.

11/12: Das Röntgenbild lies eine abnorme Veränderung im Magen vermuten und die Hündin wurde an einen Spezialisten überwiesen. Eine Endoskopie wurde durchgeführt und zeigte eine Verdickung der Magenschleimhaut in der Mitte des Antrums, die selbst bei völliger Ausdehnung in den Magen hineinragte. Eine Biopsie wurde durchgeführt und ein epitheliotropes kleinzelliges Lymphom diagnostiziert. Der Besitzerin wurde eine Chemotherapie nahegelegt, diese wollte es aber erst mit der Homöopathie versuchen.

Dorothy war in meinem Sprechzimmer sehr selbstbewusst. Ihre Besitzerin ist Verhaltenstherapeutin für Hunde. Sie berichtete mit folgenden Worten: „Dorothy arbeitet für mich – sie ist so klug und intelligent und sehr intuitiv. Sie kann andere Hunde lesen und weiß, wieviel Autorität sie anwenden muss. Sie ist eine Matriarchin und kann super mit Welpen umgehen, die sie allesamt sehr verwöhnt. Sie hat von Natur aus Führungsqualitäten und ist die gutmütige Alpha-Hündin in meinem Rudel, obwohl sie den Job nicht wollte. Sie hat die Rolle nur übernommen, weil keiner der anderen Hunde dazu in der Lage war. Sie ist ein Freigeist, eine Freidenkerin. Sie hört gut, wenn es einen triftigen Grund gibt, aber sie ist keineswegs ein automatisierter Roboter, der bedingungslosen Gehorsam leistet. Sie kennt ihren Platz als Alpha-Hündin gut und wird von allen respektiert. Sie braucht keine Anerkennung – sie weiß, wer sie ist und fühlt sich in ihrer Stellung wohl.“

Seit sie krank ist, verliert Dorothy an Gewicht, obwohl sie sehr viel Hunger hat. Sie trinkt oft, geht nachts unruhig hin und her und sucht die Aufmerksamkeit ihres Frauchens. Auf meine Frage, warum sie mehr Aufmerksamkeit verlange, berichtet ihre Besitzerin: „Sie möchte, dass ich sie beruhige, weil sie wegen ihrer Krankheit verunsichert ist.“

Die herausragenden Gemütssymptome waren Autonomie und Selbstvertrauen. Wahrscheinlich kommt das passende Mittel aus dem Mineralreich (d). Dorothy ist eine hochentwickelte Persönlichkeit, die ihr Leben selbst bestimmen muss. Sie hat nicht das Verlangen andere zu dominieren, besitzt aber eine natürliche Autorität. Die Themen Macht und Verantwortung gehören zur Goldserie. Die dort versteckte Reihe der Lanthanide hat als archetypische Essenz das Thema der Autonomie. Ich entschied mich für Gadolinium, welches im Periodensystem der Elemente in Stadium 10 steht.

Außerdem berücksichtigte ich die Veränderungen in Dorothys Verhalten. Unruhe nachts, Verlangen getragen zu werden und vermehrter Durst deuten auf das Mittel Arsenicum hin. Ich hatte Arsenicum bereits sehr erfolgreich in der Behandlung von Darmkrebs bei Katzen eingesetzt.

Also verordnete ich Gadolinium arsenicosum M, zweimal täglich einzunehmen. Innerhalb weniger Tage war eine Besserung zu erkennen und mittlerweile bekommt Dorothy das Mittel einmal in der Woche. Seit 13 Monaten ist der Tumor in Remission.

Zusammenfassung

Die Homöopathie hat sich in der Behandlung von Krebserkrankungen als sehr nützlich erwiesen. Zurzeit wird die Homöopathie in Großbritannien dank groß angelegter Kampagnen, politischem Kalkül und einflussreichem Lobbyismus als ineffektiv diskreditiert. Leider weiß die breite Öffentlichkeit nur das, wasin den Medien berichtet wird. Studien zur Effektivität der Homöopathie in der Tiermedizin werden zunehmend nicht finanziert.

*******************************************************

Quellenangabe

(a)   Homeopathy: Treatment of Cancer with the Banerjee Protocols PrasantaBanerjee and PratipBanerjeePrasantaBanerjee Homeopathic Research Foundation.

(b)   Homöopathie bei Krebs – A.U. Ramakrishnan / Krebs Ein homöopathischer Behandlungsansatz – A.U. Ramakrishnan

(c)   Homöopathie und die Elemente – Jan Scholten

(d)   Praxisbuch Tierhomöopathie – Peter Gregory

(e)   Geheime Lanthanide – Jan Scholten

Fotos: Geoff Johnson

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Krebs, Banerjee Protokoll, Ramakrishnan Methode, Plussing, klassische Homöopathie, Lymphom, Epithelzellenkarzinom, Magenkrebs.

Mittel: Aurum muriaticum, Carcinosinum, Gadolinium arsenicosum, Kalium sulphuricum, Symphytum

Originalartikel: Interhomeopathy.org

Die homöopathische Behandlung von Krebs bei Tieren

Von Geoff Johnson

Die hier beschriebenen Fälle wurden ausgewählt, weil sie alle erfolgreich behandelt werden konnten und zuvor von einem veterinären Onkologen diagnostiziert wurden.

Ich werde drei verschiedene Methoden zur Behandlung einer Krebserkrankung vorstellen.

1. Die Banerjee Protokolle. Zwei Artikel von Dr. Banerjee – über Brustkrebs und über Hirntumoren – wurden im ‚International Journal of Oncology‘ veröffentlicht. Seine Klinik hat mehr als 30000 Krebspatienten homöopathisch behandelt. Bei 21% ging der Krebs vollständig zurück, bei 23% konnte eine deutliche Besserung erzielt werden – eine ‚Erfolgsrate‘ von 44%. Seine Protokolle sind im Internet frei zugänglich und erörtern die passende Mittelwahl für unterschiedliche Krebserkrankungen. Die Empfehlungen lassen sich direkt und ohne Probleme auf die Veterinärmedizin übertragen (a).

2. Die Ramakrishnan Methode. Dr. Ramakrishnan hat ebenfalls viele Tausend Krebspatienten homöopathisch behandelt. Sein Handbuch zu diesem Thema ist leicht verständlich und zu 100% auf die Veterinärmedizin übertragbar. Er empfiehlt ausgesuchte Mittel für die verschiedenen Arten von Krebserkrankungen. Er verschreibt das passende Arzneimittel im wöchentlichen Wechsel mit Carcinosinum, hergestellt aus Krebszellen eines Mammatumors, und wendet dabei die Plussing -Methode an (b).

3. Klassische Homöopathie. Man findet die Arznei, die den Patienten als Ganzes berücksichtigt, einschließlich Modalitäten, Persönlichkeit und Vorgeschichte. Um diese Methode anwenden zu können, muss man sich in die Homöopathie vertiefen.

Fall 1: Beispiel für die Ramakrishnan Methode in Verbindung mit einer Analyse des Periodensystems der Elemente. Lymphom mit Remission innerhalb von sieben Monaten.

Im Februar 2010 begann die 10 Jahre alte Colliehündin Jessie ihre Lippen zu lecken. Die Untersuchung zeigte eine rechtsseitige Läsion an Zahnfleisch und Wangeninnenseite. Diese war gerötet, erhaben, hart und entzündet. Eine Biopsie bestätigte ein epitheliotropes T-Zellen-Lymphom. Eine onkologische Tierarztpraxis hatte eine Behandlung mit Interferon und Chemotherapie durchgeführt, die aber nicht zur Heilung führte. Jessies Besitzerin brachte den Hund aus Verzweiflung zu mir, zu diesem Zeitpunkt bekam Jessie immer noch 6mg Prednisolon jeden zweiten Tag. Jessies Frauchen konnte ihre Hündin sehr gut beschreiben. „Jessie ist die Mutter und Rudelführerin. Sie leckt bei allen anderen Ohren und Augen sauber. Sie entspannt sich nie und muss immer am Gartentor liegen bis die gesamte Familie plus Hunde zu Hause ist. Wenn jemand aus der Familie krank wird oder Kummer hat, setzt sie sich daneben. Sie kommt dann immer wieder um zuschauen, wie es dem Patienten geht. Wenn ein anderer Hund krank ist, holt sie den Besitzer. Außerhalb unseres Hauses wird sie jeden Hund angreifen, der ihr droht. Sie würde niemals weglaufen.“

Die Hauptthemen in diesem Fall sind das starke Verantwortungsbewusstsein und die Dominanz der Hündin. Es lässt auf ein Mittel aus der Goldserie schließen (c). Der übertriebene Mutterinstinkt deutet auf ein Chlorid (Salz) hin.Ramakrishnan beschreibt Aurum muriaticum (Goldchlorid)C200 als einesder besten Mittel für Mundkrebs. Jess nahm es dreimal täglich im wöchentlichen Wechsel mit Carcinosinum C200 ein.

Nach fünf Monaten gab ich zusätzlich Kalium chlorosum C200 (Kaliumchlorat), weil sich an der linken Seite des Mauls  ein Geschwür gebildet hatte. Nach sieben Monaten war der Tumor verschwunden. Die homöopathische Behandlung wurde unverändert weitere 18 Monate durchgeführt. Jess ist jetzt 14 Jahre alt, Anzeichen einer Krebserkrankung gibt es nicht. Einmal in der Woche bekommt sie Kalium sulphuricum C200 (Kaliumsulfat) für ihre Gelenksteifigkeit.

Fall 2: ein Beispiel für eine homöopathische Behandlung nach dem Banerjee Protokoll. Plattenepithelkarzinom mit Remission innerhalb von sechs Wochen.

Im Februar 2012 entwickelte Bedford, ein 12 Jahre alter, großerMischlingsrüde, eine Geschwulst auf der linken Kopfhälfte. Seit einiger Zeit hatte er oft niesen müssen und immer wieder leichtes Nasenbluten gehabt. Eine Biopsie war durchgeführt und Röntgenaufnahmen gemacht worden. Man stellte einen Knochenschwund in der Kieferhöhle und einen Tumor des Weichteilgewebes fest. Das Weichteilgewebe der Stirnhöhle war verhärtet. Der Befund der Biopsie lautete Plattenepithelkarzinom. Tramadol und nichtsteroidale Entzündungshemmer wurden verordnet und Bedford an einen Spezialisten überwiesen. Im Bericht wurde eine 5 cm große, tastbare Masse beschrieben. Ein MRT oder CT Scan wurde empfohlen, aber die Besitzerin des Hundes konnte sich die Behandlung nicht leisten.

31.06.2012: Bedford wurde zu mir gebracht. Am Beispiel seiner Geschichte lässt sich sehr schön verdeutlichen, wie wichtig es ist, die besonderen begleitenden Umstände bei einer schweren Erkrankung zu berücksichtigen. Homöopathen wissen das seit 200 Jahren und setzen dieses Wissen regelmäßig bei der Behandlung von Krankheiten ein. Mittlerweile wird auch die Schulmedizin auf diesen Aspekt aufmerksam. Bedfords Besitzerin erzählt seine Geschichte: „Bedford war mein ‚Erstgeborener‘ und wurde mein Ein-und-Alles. Vor zwei Jahren wurde mein ältester Sohn geboren, der viel von meiner Zeit und Energie für sich beansprucht. Bedford kümmert sich rührend um ihn und schaut sofort nach ihm, wenn er weint. Mit mir ist er anhänglicher geworden. Er ist wie Cary Grant: stark, ruhig, stoisch, cool und gefasst. Er hat es gar nicht nötig, ein Alpha-Tier zu sein, er erinnert mich eher an einen Hirsch. Er hat etwas Majestätisches, er ist wie ein zahmer Löwe. Wenn ich weine, heult er mit und muss nah bei mir sein. Auf Strafen reagiert er sehr empfindlich. Wenn jemand lauter wird, kommt er sofort zu mir, um mich zu beschützen.

In diesem Fall schien es um Verantwortung und Fürsorge zu gehen, was den Themen der Goldserie entspricht. Auch hier verordnete ich Aurum muriaticum C200 (Goldchlorid), dreimal täglich einzunehmen. Dieses Mittel wird zur Behandlung von Mund- und Nasenkrebs eingesetzt.

10.07.2012: Bedford geht es gar nicht gut, sein Zustand hat sich verschlimmert und der Tumor ist erheblich gewachsen (s. Foto). Seine Augen konnte er nicht mehr vollständig schließen und musste Schmerzmittel nehmen. Die Augen wurden auch lokal mit einer Salbe behandelt. Wir sprachen darüber, ihn einschläfern zu lassen.

29.07.2012: Bedford kam noch einmal in meine Sprechstunde und ich überdachte meine Verschreibung. Die Goldserie war augenscheinlich indiziert gewesen, aber in diesem Fall hatten wir es nicht mit dominantem Verhalten zu tun. Bedford war ein ‚zahmer Löwe‘. Der Tumor hatte den Knochen angegriffen und Banerjee empfiehlt das Mittel Symphytum für Tumore, die das Knochengewebe angreifen. Es ist ein Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse und wird umgangssprachlich auch ‚Beinwell‘ genannt. Seit Jahrhunderten wird es zur Versorgung von Knochenbrüchen verwendet. Jan Scholten erklärte mir, dass die ganze botanische Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) homöopathisch verwendet werden kann. Sie ist immer dann angezeigt, wenn die Intimsphäre innerhalb der Familie verletzt wird, wenn der Patient sich nicht anerkannt fühlt und hart arbeiten muss, um überhaupt beachtet zu werden – ‚Vergiss-mein-nicht‘. Symphytum schien die richtige Wahl zu sein und wurde in einer C200 dreimal täglich gegeben. Die Wirkung war dramatisch und umgehend. Der Tumor ging sofort in Remission (s. Foto; die Aufnahme wurde einen Monat später gemacht). Sein Tierarzt vor Ort nannte Bedford ‚den Wunderhund‘.

Über die kommenden zwei Jahre entwickelte Bedford Anzeichen von Zwingerhusten, eine leichte Arthritis und hatte gelegentlich epileptische Anfälle.

Im Alter von 14 Jahren musste er wegen eines epileptischen Anfalls eingeschläfert werden, fast zwei Jahre nachdem der Tumor in Erscheinung getreten war.

Fall 3: ein Beispiel aus der klassisch homöopathischen Praxis unter Einbeziehung der neu entdeckten Lanthanide. Lymphom des Magens mit Remission innerhalb von drei Wochen.

Im September 2012 entwickelte sich bei Dorothy, einer 10 Jahre alten Bulldogge, Erbrechen mit Gewichtsverlust, welches auf symptomatische Behandlung nicht reagierte. Sie hatte zunehmend unverdauten und stinkenden Stuhlgang.

11/12: Das Röntgenbild lies eine abnorme Veränderung im Magen vermuten und die Hündin wurde an einen Spezialisten überwiesen. Eine Endoskopie wurde durchgeführt und zeigte eine Verdickung der Magenschleimhaut in der Mitte des Antrums, die selbst bei völliger Ausdehnung in den Magen hineinragte. Eine Biopsie wurde durchgeführt und ein epitheliotropes kleinzelliges Lymphom diagnostiziert. Der Besitzerin wurde eine Chemotherapie nahegelegt, diese wollte es aber erst mit der Homöopathie versuchen.

Dorothy war in meinem Sprechzimmer sehr selbstbewusst. Ihre Besitzerin ist Verhaltenstherapeutin für Hunde. Sie berichtete mit folgenden Worten: „Dorothy arbeitet für mich – sie ist so klug und intelligent und sehr intuitiv. Sie kann andere Hunde lesen und weiß, wieviel Autorität sie anwenden muss. Sie ist eine Matriarchin und kann super mit Welpen umgehen, die sie allesamt sehr verwöhnt. Sie hat von Natur aus Führungsqualitäten und ist die gutmütige Alpha-Hündin in meinem Rudel, obwohl sie den Job nicht wollte. Sie hat die Rolle nur übernommen, weil keiner der anderen Hunde dazu in der Lage war. Sie ist ein Freigeist, eine Freidenkerin. Sie hört gut, wenn es einen triftigen Grund gibt, aber sie ist keineswegs ein automatisierter Roboter, der bedingungslosen Gehorsam leistet. Sie kennt ihren Platz als Alpha-Hündin gut und wird von allen respektiert. Sie braucht keine Anerkennung – sie weiß, wer sie ist und fühlt sich in ihrer Stellung wohl.“

Seit sie krank ist, verliert Dorothy an Gewicht, obwohl sie sehr viel Hunger hat. Sie trinkt oft, geht nachts unruhig hin und her und sucht die Aufmerksamkeit ihres Frauchens. Auf meine Frage, warum sie mehr Aufmerksamkeit verlange, berichtet ihre Besitzerin: „Sie möchte, dass ich sie beruhige, weil sie wegen ihrer Krankheit verunsichert ist.“

Die herausragenden Gemütssymptome waren Autonomie und Selbstvertrauen. Wahrscheinlich kommt das passende Mittel aus dem Mineralreich (d). Dorothy ist eine hochentwickelte Persönlichkeit, die ihr Leben selbst bestimmen muss. Sie hat nicht das Verlangen andere zu dominieren, besitzt aber eine natürliche Autorität. Die Themen Macht und Verantwortung gehören zur Goldserie. Die dort versteckte Reihe der Lanthanide hat als archetypische Essenz das Thema der Autonomie. Ich entschied mich für Gadolinium, welches im Periodensystem der Elemente in Stadium 10 steht.

Außerdem berücksichtigte ich die Veränderungen in Dorothys Verhalten. Unruhe nachts, Verlangen getragen zu werden und vermehrter Durst deuten auf das Mittel Arsenicum hin. Ich hatte Arsenicum bereits sehr erfolgreich in der Behandlung von Darmkrebs bei Katzen eingesetzt.

Also verordnete ich Gadolinium arsenicosum M, zweimal täglich einzunehmen. Innerhalb weniger Tage war eine Besserung zu erkennen und mittlerweile bekommt Dorothy das Mittel einmal in der Woche. Seit 13 Monaten ist der Tumor in Remission.

Zusammenfassung

Die Homöopathie hat sich in der Behandlung von Krebserkrankungen als sehr nützlich erwiesen. Zurzeit wird die Homöopathie in Großbritannien dank groß angelegter Kampagnen, politischem Kalkül und einflussreichem Lobbyismus als ineffektiv diskreditiert. Leider weiß die breite Öffentlichkeit nur das, wasin den Medien berichtet wird. Studien zur Effektivität der Homöopathie in der Tiermedizin werden zunehmend nicht finanziert.

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Quellenangabe

(a)   Homeopathy: Treatment of Cancer with the Banerjee Protocols PrasantaBanerjee and PratipBanerjeePrasantaBanerjee Homeopathic Research Foundation.

(b)   Homöopathie bei Krebs – A.U. Ramakrishnan / Krebs Ein homöopathischer Behandlungsansatz – A.U. Ramakrishnan

(c)   Homöopathie und die Elemente – Jan Scholten

(d)   Praxisbuch Tierhomöopathie – Peter Gregory

(e)   Geheime Lanthanide – Jan Scholten

Fotos: Geoff Johnson

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Krebs, Banerjee Protokoll, Ramakrishnan Methode, Plussing, klassische Homöopathie, Lymphom, Epithelzellenkarzinom, Magenkrebs.

Mittel: Aurum muriaticum, Carcinosinum, Gadolinium arsenicosum, Kalium sulphuricum, Symphytum

Originalartikel: Interhomeopathy.org




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