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Die Notfall-Serie: Aconit ist immer dabei

von Joette Calabrese

Letzte Woche schrieb ich über meine Erfahrungen als Mutter zweier sehr aktiver Jungs und wie verrückt jeder einzelne Tag damals war. Es gab quasi einen Notfall nach dem anderen.

Wie versprochen, beginne ich in dieser Woche meine Serie über homöopathische Erste Hilfe. Damit können Sie ab sofort bei einem Notfall einfach in meinem Blog eine kurze Suche eingeben und die richtige Arznei aus Ihrer Hausapotheke anwenden.

Die Hersteller dieser Arzneien können auf über 100 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet zurückblicken und wissen sehr genau, welche Arzneimittel in einem Notfall am häufigsten indiziert sind. Deshalb haben die meisten Apotheken entsprechende Notfallapotheken zusammengestellt, die Sie mit allem versorgen, was Sie in diesen Situationen brauchen werden. Wenn Sie eine solche Apotheke zu Hause haben, können Sie mit gutem Gewissen sagen, dass Sie für alle Fälle gerüstet sind und Ihr Wissen mit Selbstvertrauen und Kompetenz anwenden können.

Die homöopathische Notfallapotheke ist ein zuverlässiger Begleiter für alle Lebenslagen: vor, während und nach der Geburt, für Kinder jeden Alters, Verletzungen, Menarche usw. usw.

Sie hilft immer, ganz gleich, ob ein kleines Kind vom Fahrrad stürzt oder der hochbetagte Nachbar einen Schlaganfall erleidet. Aber was bei der Homöopathie wirklich interessant ist, ist, dass wir mit unseren Arzneien alle Altersgruppen sehr gut begleiten können und dafür keinen großen Medikamentenschrank zu Hause haben müssen. Ein 90 Jahre alter Mann, der in der Dusche ausrutscht und stürzt, benötigt wahrscheinlich das gleiche Mittel wie ein 12-jähriger Junge, der vom Baum fällt.

Haben Sie erraten können, um welche Mittel es sich hier handelt? Ja, natürlich! Es sind Aconitum, Arnika und vielleicht noch Hypericum für die Schmerzen (den Umständen entsprechend).

Und damit sind wir schon bei der ersten Arznei meiner Erste-Hilfe-Serie. Meine Nummer eins und die Arznei, die in absolut keiner Notfallapotheke fehlen darf, ist Aconitum napellus (kurz: Aconit).

Lustigerweise wurde ich schon oft gefragt, was ich in meiner Handtasche so mit mir herumtrage und habe diesem Thema auch einen ganzen Facebook-Beitrag gewidmet. Nun, die Antwort darauf lautet Lippenstift, ein Taschentuch (wirklich von Hand gebügelt!), mein Portemonnaie, Brille, Schlüssel, Telefon und …. Sie ahnen es schon…. Aconitum C200!!

Mein Aconitum habe ich immer dabei!

Warum? Weil Aconitum das Notfallmittel überhaupt für Schock ist. Wir wissen nie, wann uns ein Schreck oder Schock begegnen wird und daher ist es gut, darauf vorbereitet zu sein. Man sollte Aconitum also immer griffbereit haben.

Es stimmt natürlich, dass dieses Mittel manchmal erst Tage nach dem eigentlichen Unfall oder dem schockierenden Ereignis eingesetzt wird, weil sich dann die körperlichen oder emotionalen Folgen zeigen. Ein Beispiel hierfür wäre ein traumatisches Ereignis, nach dem man erst einige Tage später feststellt, dass man überhaupt nicht gut schlafen kann, die Schlafstörungen schleichen sich sozusagen ein. Dann könnte Aconit angezeigt sein und vielleicht ein- bis zweimal am Tag eingenommen werden.

Meistens wird Aconit aber direkt nach einem Trauma eingenommen: unmittelbar nach einem Erdbeben, einem Autounfall oder auch, wenn man stundenlang in einem Aufzug feststecken sollte. Diese Arznei ist indiziert, wenn sich ein Ereignis oder eine Pathologie noch nicht etabliert und sich zum langfristigen Problem entwickelt hat – die Erfahrung ist noch frisch, neu und akut. Das soll aber nicht heißen, dass Aconit nicht auch lange nach einem traumatischen Ereignis gegeben werden kann, wenn dieses Ereignis bestimmte Beschwerden ausgelöst hat.

In akuten Notfällen wird Aconitum C200 nach Bedarf eingenommen, meist zuerst alle vier Stunden und anschließend mit Besserung der Symptome in größeren Abständen.

Aconit stoppt das unkontrollierbare, ängstliche Zittern, das direkt nach dem Trauma auftritt und bringt den Betroffenen wieder zurück zu sich selbst.

Wie bereits erwähnt, können viele unserer homöopathischen Mittel in jedem Alter helfen, egal ob jung oder alt, und Aconit ist eine solche Arznei.

Ein hochbetagter Verwandter von mir war vor Kurzem im Krankenhaus und absolut davon überzeugt, einen Herzinfarkt zu haben. Er sah mich an und sagte wiederholt zu mir: „Ich sterbe, Joette, ich sterbe.“ Ich sah die Furcht in seinen Augen und gab ihm sofort Aconitum C200. Innerhalb weniger Minuten war seine Angst verschwunden und er konnte sogar wieder mit der Krankenschwester scherzen, die nach seinem Wohlbefinden sah. So schnell wirkte die Arznei! Sie dürfen jetzt nicht davon ausgehen, dass Homöopathika immer so zügig heilen, aber es ist ein Grund dankbar zu sein für die Mittel, die uns zur Verfügung stehen.

Aconitum C200 war auch das Mittel der Wahl als einer meiner abenteuerlustigen Söhne vom Baum fiel – und es war ein stattlicher Baum! Aconitum war perfekt für den anfänglichen Schock, der sofort nachließ und ich in Ruhe schauen konnte, ob er weitere Verletzungen (Knochenbrüche, Kopfverletzungen oder Hämatome) hatte. Wichtig: Sie müssen lernen, genau zu beobachten. Achten Sie nach traumatischen Ereignissen immer auf Symptome, die sich zeigen und geben Sie die entsprechenden homöopathischen Mittel.

Je mehr Sie an Ihrer Beobachtungsgabe feilen, desto schneller werden Sie wissen, welche Arznei Sie in welcher Situation geben müssen. Zusätzlich sollten Sie sich auch ein Grundwissen der homöopathischen Arzneimittel aneignen.

Jeder/r von uns kann in einen Notfall geraten, leider ist dagegen niemand immun. Aber der Schock nach einem unerwarteten Unfall oder Ereignis kann schnell und effektiv mit Aconitum gelindert werden und dafür sorgen, dass der Betroffene mit der Situation besser umgehen kann.

Sagen Sie es Ihren Freunden weiter! Je mehr Menschen davon wissen, desto besser!

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Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/emergency-remedy-series-aconite-in-my-purse/

Foto: Shutterstock_256379848, Copyright: David Pereiras

Die Notfall-Serie: Aconit ist immer dabei

von Joette Calabrese

Letzte Woche schrieb ich über meine Erfahrungen als Mutter zweier sehr aktiver Jungs und wie verrückt jeder einzelne Tag damals war. Es gab quasi einen Notfall nach dem anderen.

Wie versprochen, beginne ich in dieser Woche meine Serie über homöopathische Erste Hilfe. Damit können Sie ab sofort bei einem Notfall einfach in meinem Blog eine kurze Suche eingeben und die richtige Arznei aus Ihrer Hausapotheke anwenden.

Die Hersteller dieser Arzneien können auf über 100 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet zurückblicken und wissen sehr genau, welche Arzneimittel in einem Notfall am häufigsten indiziert sind. Deshalb haben die meisten Apotheken entsprechende Notfallapotheken zusammengestellt, die Sie mit allem versorgen, was Sie in diesen Situationen brauchen werden. Wenn Sie eine solche Apotheke zu Hause haben, können Sie mit gutem Gewissen sagen, dass Sie für alle Fälle gerüstet sind und Ihr Wissen mit Selbstvertrauen und Kompetenz anwenden können.

Die homöopathische Notfallapotheke ist ein zuverlässiger Begleiter für alle Lebenslagen: vor, während und nach der Geburt, für Kinder jeden Alters, Verletzungen, Menarche usw. usw.

Sie hilft immer, ganz gleich, ob ein kleines Kind vom Fahrrad stürzt oder der hochbetagte Nachbar einen Schlaganfall erleidet. Aber was bei der Homöopathie wirklich interessant ist, ist, dass wir mit unseren Arzneien alle Altersgruppen sehr gut begleiten können und dafür keinen großen Medikamentenschrank zu Hause haben müssen. Ein 90 Jahre alter Mann, der in der Dusche ausrutscht und stürzt, benötigt wahrscheinlich das gleiche Mittel wie ein 12-jähriger Junge, der vom Baum fällt.

Haben Sie erraten können, um welche Mittel es sich hier handelt? Ja, natürlich! Es sind Aconitum, Arnika und vielleicht noch Hypericum für die Schmerzen (den Umständen entsprechend).

Und damit sind wir schon bei der ersten Arznei meiner Erste-Hilfe-Serie. Meine Nummer eins und die Arznei, die in absolut keiner Notfallapotheke fehlen darf, ist Aconitum napellus (kurz: Aconit).

Lustigerweise wurde ich schon oft gefragt, was ich in meiner Handtasche so mit mir herumtrage und habe diesem Thema auch einen ganzen Facebook-Beitrag gewidmet. Nun, die Antwort darauf lautet Lippenstift, ein Taschentuch (wirklich von Hand gebügelt!), mein Portemonnaie, Brille, Schlüssel, Telefon und …. Sie ahnen es schon…. Aconitum C200!!

Mein Aconitum habe ich immer dabei!

Warum? Weil Aconitum das Notfallmittel überhaupt für Schock ist. Wir wissen nie, wann uns ein Schreck oder Schock begegnen wird und daher ist es gut, darauf vorbereitet zu sein. Man sollte Aconitum also immer griffbereit haben.

Es stimmt natürlich, dass dieses Mittel manchmal erst Tage nach dem eigentlichen Unfall oder dem schockierenden Ereignis eingesetzt wird, weil sich dann die körperlichen oder emotionalen Folgen zeigen. Ein Beispiel hierfür wäre ein traumatisches Ereignis, nach dem man erst einige Tage später feststellt, dass man überhaupt nicht gut schlafen kann, die Schlafstörungen schleichen sich sozusagen ein. Dann könnte Aconit angezeigt sein und vielleicht ein- bis zweimal am Tag eingenommen werden.

Meistens wird Aconit aber direkt nach einem Trauma eingenommen: unmittelbar nach einem Erdbeben, einem Autounfall oder auch, wenn man stundenlang in einem Aufzug feststecken sollte. Diese Arznei ist indiziert, wenn sich ein Ereignis oder eine Pathologie noch nicht etabliert und sich zum langfristigen Problem entwickelt hat – die Erfahrung ist noch frisch, neu und akut. Das soll aber nicht heißen, dass Aconit nicht auch lange nach einem traumatischen Ereignis gegeben werden kann, wenn dieses Ereignis bestimmte Beschwerden ausgelöst hat.

In akuten Notfällen wird Aconitum C200 nach Bedarf eingenommen, meist zuerst alle vier Stunden und anschließend mit Besserung der Symptome in größeren Abständen.

Aconit stoppt das unkontrollierbare, ängstliche Zittern, das direkt nach dem Trauma auftritt und bringt den Betroffenen wieder zurück zu sich selbst.

Wie bereits erwähnt, können viele unserer homöopathischen Mittel in jedem Alter helfen, egal ob jung oder alt, und Aconit ist eine solche Arznei.

Ein hochbetagter Verwandter von mir war vor Kurzem im Krankenhaus und absolut davon überzeugt, einen Herzinfarkt zu haben. Er sah mich an und sagte wiederholt zu mir: „Ich sterbe, Joette, ich sterbe.“ Ich sah die Furcht in seinen Augen und gab ihm sofort Aconitum C200. Innerhalb weniger Minuten war seine Angst verschwunden und er konnte sogar wieder mit der Krankenschwester scherzen, die nach seinem Wohlbefinden sah. So schnell wirkte die Arznei! Sie dürfen jetzt nicht davon ausgehen, dass Homöopathika immer so zügig heilen, aber es ist ein Grund dankbar zu sein für die Mittel, die uns zur Verfügung stehen.

Aconitum C200 war auch das Mittel der Wahl als einer meiner abenteuerlustigen Söhne vom Baum fiel – und es war ein stattlicher Baum! Aconitum war perfekt für den anfänglichen Schock, der sofort nachließ und ich in Ruhe schauen konnte, ob er weitere Verletzungen (Knochenbrüche, Kopfverletzungen oder Hämatome) hatte. Wichtig: Sie müssen lernen, genau zu beobachten. Achten Sie nach traumatischen Ereignissen immer auf Symptome, die sich zeigen und geben Sie die entsprechenden homöopathischen Mittel.

Je mehr Sie an Ihrer Beobachtungsgabe feilen, desto schneller werden Sie wissen, welche Arznei Sie in welcher Situation geben müssen. Zusätzlich sollten Sie sich auch ein Grundwissen der homöopathischen Arzneimittel aneignen.

Jeder/r von uns kann in einen Notfall geraten, leider ist dagegen niemand immun. Aber der Schock nach einem unerwarteten Unfall oder Ereignis kann schnell und effektiv mit Aconitum gelindert werden und dafür sorgen, dass der Betroffene mit der Situation besser umgehen kann.

Sagen Sie es Ihren Freunden weiter! Je mehr Menschen davon wissen, desto besser!

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Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/emergency-remedy-series-aconite-in-my-purse/

Foto: Shutterstock_256379848, Copyright: David Pereiras




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