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Eine tickende Zeitbombe

von Joette Calabrese

 

Hören Sie es? Das Ticken, ganz leise – tick, tick, tick? Es ist die tickende Zeitbombe, die wir zünden, wenn wir Symptome mit allopathischen Medikamenten unterdrücken.

Der Begriff ‚Symptom‘ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚Zeichen‘. Deswegen sind Symptome immer nur die äußeren Erscheinungsformen eines inneren, tieferen Ungleichgewichts.

Wenn wir immer nur die Zeichen einer Krankheit beseitigen, werden wir früher oder später unter einer schlimmeren Erkrankung zu leiden haben.

Dann tickt alles vor sich hin bis die Bombe schließlich hoch geht.

Josephine Agro hatte nicht nur dunkle, blitzende Augen, sondern auch das entsprechende Temperament. Es gab wohl Leute, die nicht unhöflich sein wollten und ihr Temperament als ‚sprühend‘ bezeichneten. Aber ich will an dieser Stelle offen und ehrlich sein – Josephine war berüchtigt für ihre heftigen Wutausbrüche. Und wir sprechen hier nicht von kleinen Hitzewallungen, sondern von ‚Alles-nieder-machen-was-mir-in-die-Quere-kommt‘ - also die Sorte Wut, bei der man normalerweise die Polizei ruft.

Und Josephine war erst 13!

Aber sie war nicht immer so gewesen. Ihr Verhalten veränderte sich, als sie in die Pubertät kam. Sie hatte schon immer ein schlimmes Ekzem gehabt, das mit dem Beginn der Pubertät besser zu werden schien. Aber dafür veränderte sich ihr Wesen.

Ihre Mutter fragte sich schon, ob sie wegen ihrer Haut vielleicht in der Schule gehänselt wurde, weil das Ekzem manchmal sehr hässlich ausgesehen hatte. Aber das ergab eigentlich keinen Sinn, weil Josephines Haut doch jetzt ganz normal und rein aussah.

Josephine hatte unter dem Ekzem sehr gelitten. Frau Agro ist zwar ein bekennender Fan der Naturheilkunde, war aber mit ihrer Tochter beim Dermatologen gewesen, weil sie Josephine endlich von ihrem Leid erlösen wollte. Es überrascht nicht, dass der Arzt postwendend eine Kortison-Salbe verordnete, die das Ekzem innerhalb kürzester Zeit zum Abklingen brachte. Das konnte es also nicht sein.

Doch wenige Monate später begannen die heftigen Wutanfälle. Josephine wurde zunehmend fordernd, unberechenbar und geriet außer Kontrolle. Zu Hause war sie unausstehlich und ihre Mutter hoffte inständig, dass niemand ihr hässliches Verhalten mitbekommen würde. Eines Tages wurde die Mutter jedoch Zeugin eines beunruhigenden Vorfalls in der Schule.

Sie wollte ihre Tochter zum Tanzunterricht bringen und sah wie Josephine ihre Freundinnen aus vollem Halse anschrie und bespuckte. Es war ein ernüchternder Anblick. Als sie ihre Tochter fragte, was geschehen war, sagte diese, eines der Mädchen hätte nicht über ihren Witz gelacht.„Zu Hause hatte sie sich schon ziemlich schlimm benommen, aber dieses Verhalten hier war einfach nur asozial.“

Vor ein paar Jahren hatte Frau Agro einen meiner homöopathischen Kurse belegt und hatte sich gleich in die Homöopathie verliebt. Damals hatte sie sich ein Buch gekauft und von vorne bis hinten durchgelesen. Es handelte sich um das homöopathische Grundlagenwerk überhaupt, nämlich das Organon der Heilkunst von Dr. Samuel Hahnemann.

Sie erinnerte sich, gelesen zu haben, dass man in der Homöopathie Hauterkrankungen nicht mit allopathischen Medikamenten unterdrückt, da sonst andere, weit tiefer gehende Krankheiten auftreten können. Sie stöberte im Buch und fand eine Stelle, die sie sich damals schon markiert hatte.

Sie las Folgendes:

  • „Wird nun … das Lokal-Symptom durch äußere Mittel vernichtet, so ersetzt es die Natur durch Erweckung des inneren Leidens …. durch Erhöhung der inneren Krankheit …“.
  • „Fast alle sogenannten Geistes- und Gemüts-Krankheiten sind nichts anderes als Körper-Krankheiten, bei denen jedes eigentümliche Symptom der Geistes- und Gemüts-Verstimmung, sich unter Verminderung der Körper-Symptome erhöhet…“.

Der Dermatologe war zuversichtlich, dass mit der Kortison-Salbe Josephines Ekzem abheilen würde, was ja auch in gewisser Weise stimmte. Aber wenn wir Hahnemanns Worte lesen, wissen wir, dass die Krankheit bloß in einen tieferen Zustand gebracht wurde. Josephines Mutter hatte den Verdacht, dass genau das mit ihrer Tochter geschehen war.

Hahnemann betonte, dass man etwas über die somatischen Symptome eines Patienten herausfinden muss, bevor sie zur Gemütskrankheit werden. Seiner Meinung nach erzielt die Homöopathie aber auch bei Gemütskrankheiten schnelle und ausgezeichnete Ergebnisse.

„Mein Gott! Was haben wir bloß getan?“

Für Josephines Mutter stand fest: „Die Salbe wandert sofort in den Müll.“ Sie wusste aber auch, dass sie eine neue Behandlung für das Ekzem finden musste.

Als erstes gab Frau Agro ihrer Tochter Nux vomica C200. Sie wusste, dass Nux ein gutes Mittel für Beschwerden durch synthetisch hergestellt Medikamente ist und gleichzeitig bei Wutanfällen hilft. Besonders in Fällen, in denen der Patient selbst unverfängliche Kommentare als Beleidigung auffasst. Auch wurde sie in ihrer Mittelwahl bestätigt, weil Josephine seit kurzem über Verstopfung klagte. Der Anfang war schon einmal vielversprechend.

Natürlich kam das Ekzem wieder zum Vorschein und war im Gesicht schlimmer als vorher. Es war nicht einfach, aber Frau Agro hielt durch und lies sich durch die Proteste ihrer Tochter nicht aus dem Konzept bringen.

An dieser Stelle gab sie ihrer Tochter Antimonium crudum C6.

Innerhalb von drei Wochen klagte Josephine nicht mehr über Verstopfung und ihr destruktives Verhalten mäßigte sich. Sie konnte jetzt auch besser schlafen.

Weitere vier Wochen später waren auch die letzten Reste von Josephines Ekzem verschwunden, nur ein Hauch heller Hautpartie war hier und da auf ihrem gebräunten Teint zu sehen. Wie in einem ausgeklügelten und harmonischen Pas de Deux vollzog sich mithilfe der von ihrer Mutter gut gewählten homöopathischen Arznei die sanfte Heilung von Körper und Geist.

Heute leidet Josephine kaum noch unter Hautbeschwerden oder Verstopfung und auch emotional ist sie ausgeglichen, wo man vorher schon eine psychische Störung hätte diagnostizieren können.

Und Frau Agros Begeisterung für die Homöopathie ist größer als je zuvor. (Ich nehme an, Josephines Klassenkameraden sind es unbewusst auch!)

Frau Agros hat erkannt, dass nicht die Nebenwirkungen eines Medikaments die Wurzel aller Übel sein können, sondern es ist das Arzneimittel selbst, das die Krankheit in einen tieferen Zustand verschiebt.

So entstehen die Anfänge vieler chronischer körperlicher und psychischer Krankheiten. Josephine und ihre Familie haben nun den festen Vorsatz, auf Medikamente zu verzichten. Ein Leben ganz ohne tickende Zeitbomben!

Sagen Sie es weiter!

Herzlichst,

Ihre Joette

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Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/tick-tick-tick-boom

Foto: Shutterstock_156811646, Copyright: antoniodiaz

 

Eine tickende Zeitbombe

von Joette Calabrese

 

Hören Sie es? Das Ticken, ganz leise – tick, tick, tick? Es ist die tickende Zeitbombe, die wir zünden, wenn wir Symptome mit allopathischen Medikamenten unterdrücken.

Der Begriff ‚Symptom‘ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚Zeichen‘. Deswegen sind Symptome immer nur die äußeren Erscheinungsformen eines inneren, tieferen Ungleichgewichts.

Wenn wir immer nur die Zeichen einer Krankheit beseitigen, werden wir früher oder später unter einer schlimmeren Erkrankung zu leiden haben.

Dann tickt alles vor sich hin bis die Bombe schließlich hoch geht.

Josephine Agro hatte nicht nur dunkle, blitzende Augen, sondern auch das entsprechende Temperament. Es gab wohl Leute, die nicht unhöflich sein wollten und ihr Temperament als ‚sprühend‘ bezeichneten. Aber ich will an dieser Stelle offen und ehrlich sein – Josephine war berüchtigt für ihre heftigen Wutausbrüche. Und wir sprechen hier nicht von kleinen Hitzewallungen, sondern von ‚Alles-nieder-machen-was-mir-in-die-Quere-kommt‘ - also die Sorte Wut, bei der man normalerweise die Polizei ruft.

Und Josephine war erst 13!

Aber sie war nicht immer so gewesen. Ihr Verhalten veränderte sich, als sie in die Pubertät kam. Sie hatte schon immer ein schlimmes Ekzem gehabt, das mit dem Beginn der Pubertät besser zu werden schien. Aber dafür veränderte sich ihr Wesen.

Ihre Mutter fragte sich schon, ob sie wegen ihrer Haut vielleicht in der Schule gehänselt wurde, weil das Ekzem manchmal sehr hässlich ausgesehen hatte. Aber das ergab eigentlich keinen Sinn, weil Josephines Haut doch jetzt ganz normal und rein aussah.

Josephine hatte unter dem Ekzem sehr gelitten. Frau Agro ist zwar ein bekennender Fan der Naturheilkunde, war aber mit ihrer Tochter beim Dermatologen gewesen, weil sie Josephine endlich von ihrem Leid erlösen wollte. Es überrascht nicht, dass der Arzt postwendend eine Kortison-Salbe verordnete, die das Ekzem innerhalb kürzester Zeit zum Abklingen brachte. Das konnte es also nicht sein.

Doch wenige Monate später begannen die heftigen Wutanfälle. Josephine wurde zunehmend fordernd, unberechenbar und geriet außer Kontrolle. Zu Hause war sie unausstehlich und ihre Mutter hoffte inständig, dass niemand ihr hässliches Verhalten mitbekommen würde. Eines Tages wurde die Mutter jedoch Zeugin eines beunruhigenden Vorfalls in der Schule.

Sie wollte ihre Tochter zum Tanzunterricht bringen und sah wie Josephine ihre Freundinnen aus vollem Halse anschrie und bespuckte. Es war ein ernüchternder Anblick. Als sie ihre Tochter fragte, was geschehen war, sagte diese, eines der Mädchen hätte nicht über ihren Witz gelacht.„Zu Hause hatte sie sich schon ziemlich schlimm benommen, aber dieses Verhalten hier war einfach nur asozial.“

Vor ein paar Jahren hatte Frau Agro einen meiner homöopathischen Kurse belegt und hatte sich gleich in die Homöopathie verliebt. Damals hatte sie sich ein Buch gekauft und von vorne bis hinten durchgelesen. Es handelte sich um das homöopathische Grundlagenwerk überhaupt, nämlich das Organon der Heilkunst von Dr. Samuel Hahnemann.

Sie erinnerte sich, gelesen zu haben, dass man in der Homöopathie Hauterkrankungen nicht mit allopathischen Medikamenten unterdrückt, da sonst andere, weit tiefer gehende Krankheiten auftreten können. Sie stöberte im Buch und fand eine Stelle, die sie sich damals schon markiert hatte.

Sie las Folgendes:

  • „Wird nun … das Lokal-Symptom durch äußere Mittel vernichtet, so ersetzt es die Natur durch Erweckung des inneren Leidens …. durch Erhöhung der inneren Krankheit …“.
  • „Fast alle sogenannten Geistes- und Gemüts-Krankheiten sind nichts anderes als Körper-Krankheiten, bei denen jedes eigentümliche Symptom der Geistes- und Gemüts-Verstimmung, sich unter Verminderung der Körper-Symptome erhöhet…“.

Der Dermatologe war zuversichtlich, dass mit der Kortison-Salbe Josephines Ekzem abheilen würde, was ja auch in gewisser Weise stimmte. Aber wenn wir Hahnemanns Worte lesen, wissen wir, dass die Krankheit bloß in einen tieferen Zustand gebracht wurde. Josephines Mutter hatte den Verdacht, dass genau das mit ihrer Tochter geschehen war.

Hahnemann betonte, dass man etwas über die somatischen Symptome eines Patienten herausfinden muss, bevor sie zur Gemütskrankheit werden. Seiner Meinung nach erzielt die Homöopathie aber auch bei Gemütskrankheiten schnelle und ausgezeichnete Ergebnisse.

„Mein Gott! Was haben wir bloß getan?“

Für Josephines Mutter stand fest: „Die Salbe wandert sofort in den Müll.“ Sie wusste aber auch, dass sie eine neue Behandlung für das Ekzem finden musste.

Als erstes gab Frau Agro ihrer Tochter Nux vomica C200. Sie wusste, dass Nux ein gutes Mittel für Beschwerden durch synthetisch hergestellt Medikamente ist und gleichzeitig bei Wutanfällen hilft. Besonders in Fällen, in denen der Patient selbst unverfängliche Kommentare als Beleidigung auffasst. Auch wurde sie in ihrer Mittelwahl bestätigt, weil Josephine seit kurzem über Verstopfung klagte. Der Anfang war schon einmal vielversprechend.

Natürlich kam das Ekzem wieder zum Vorschein und war im Gesicht schlimmer als vorher. Es war nicht einfach, aber Frau Agro hielt durch und lies sich durch die Proteste ihrer Tochter nicht aus dem Konzept bringen.

An dieser Stelle gab sie ihrer Tochter Antimonium crudum C6.

Innerhalb von drei Wochen klagte Josephine nicht mehr über Verstopfung und ihr destruktives Verhalten mäßigte sich. Sie konnte jetzt auch besser schlafen.

Weitere vier Wochen später waren auch die letzten Reste von Josephines Ekzem verschwunden, nur ein Hauch heller Hautpartie war hier und da auf ihrem gebräunten Teint zu sehen. Wie in einem ausgeklügelten und harmonischen Pas de Deux vollzog sich mithilfe der von ihrer Mutter gut gewählten homöopathischen Arznei die sanfte Heilung von Körper und Geist.

Heute leidet Josephine kaum noch unter Hautbeschwerden oder Verstopfung und auch emotional ist sie ausgeglichen, wo man vorher schon eine psychische Störung hätte diagnostizieren können.

Und Frau Agros Begeisterung für die Homöopathie ist größer als je zuvor. (Ich nehme an, Josephines Klassenkameraden sind es unbewusst auch!)

Frau Agros hat erkannt, dass nicht die Nebenwirkungen eines Medikaments die Wurzel aller Übel sein können, sondern es ist das Arzneimittel selbst, das die Krankheit in einen tieferen Zustand verschiebt.

So entstehen die Anfänge vieler chronischer körperlicher und psychischer Krankheiten. Josephine und ihre Familie haben nun den festen Vorsatz, auf Medikamente zu verzichten. Ein Leben ganz ohne tickende Zeitbomben!

Sagen Sie es weiter!

Herzlichst,

Ihre Joette

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Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/tick-tick-tick-boom

Foto: Shutterstock_156811646, Copyright: antoniodiaz

 




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