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Erbium oxydatum – ein Fallbeispiel

Von Pavol Tibensky

 

Die Patientin wurde 1956 geboren. Sie sieht aus wie eine ‚konstitutionelle Sepia-Frau‘.

Hauptbeschwerden: Chronisches Müdigkeitssyndrom, Zöliakie, Hirntumor.

Nach ihrer Scheidung hatte sie viel Stress. Zur Erstanamnese kommt sie mit ihrem jetzigen Partner, der deutlich älter (1942 geboren) ist als sie. Er begleitet sie, weil sie vergessen könnte, etwas Wichtiges zu berichten. (Ab und zu kam die Patientin auch mit ihrer Tochter, aber hauptsächlich mit ihrem Lebensgefährten).

Die Patientin ist künstlerisch begabt und verdient ihren Lebensunterhalt als Grafikerin. Sie hat eine kleine Firma, in der sie Visitenkarten usw. entwirft. Sie sorgt alleine für ihre beiden Kinder, eine Tochter und einen Sohn, die beide noch bei ihr wohnen. Die Tochter wurde 1981 geboren.

Die Patientin hatte eine Mononukleose, die nach der Scheidung schlimmer wurde. Sie arbeitet sehr viel und schläft meist nur 3-4 Stunden. Sie ist so erschöpft, dass sie sich morgens beim Aufstehen kaum auf den Beinen halten kann. Sie hat Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und ein schlechtes Gedächtnis. Sie hat Diarrhö mit wässrigem Stuhlgang, 10x Stuhlgang am Tag ist keine Seltenheit. Sie träumt oft von ihrer ersten Ehe. Ihr Sohn wurde geboren, als sie noch studierte. Damals überlegte sie, ob sie eine Abtreibung haben sollte, entschied sich aber dagegen und war sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

Sie selbst war – nach Angaben ihrer Mutter – ein ungewolltes Kind. Ihre Mutter sagte das sehr oft zu ihr. Sie ist das zweite Kind ihrer Mutter und hat noch einen älteren Bruder. Als sie eingeschult wurde, wollte sie gerne von ihrer Mutter begleitet werden, diese sagte ihr aber, dass sie keine Zeit dafür habe. Ihr Bruder brachte sie schließlich in die Schule. Sie ist jünger als ihr Bruder, musste aber im Haushalt sehr viel mithelfen. Sie hatte ihren Eltern zu gehorchen und das Haus zu putzen, Den Abwasch zu erledigen und auch schwere Arbeiten zu verrichten. Ihre Mutter sagte, dass man sie nicht verwöhnen wolle. Sie selbst fühlte sich als ungewolltes Kind. Ihre Mutter drohte oft damit, die Familie zu verlassen, dann wäre nur noch der Vater da gewesen. Die Patientin liebte ihren Vater, wollte die Mutter aber nicht verlieren. In der Pubertät beschloss sie dann, sich zu ändern und „nicht immer nur das zu tun, was die Mutter ihr sagte.“

Ihr Partner berichtet: „Sie will gemocht werden. Sie ist ein gutmütiger Mensch, sehr umgänglich. Sie mag keinen Streit, muss Ordnung haben, auch in ihren Beziehungen - zu der Familie, den Kindern, ihren Kollegen.“ Probleme löst sie immer sofort, damit keine Zwietracht entsteht. Sie mag es, wenn alles sauber und ordentlich ist. Sie lässt sich nicht gerne trösten, sondern spricht Probleme immer direkt an. Sie sagt, dass Trost keine Wahrheit ans Licht bringt. Wenn sie sich ärgert, dann lässt sie es alle wissen. Sie sagt „Ich habe euch gewarnt, ihr sollt nicht sticheln“. (Das Wort ‚sticheln‘ verwendet sie häufig).

Während ihrer Schwangerschaften hat sie regelmäßig Sport gemacht. Mit ihrem jetzigen Partner praktiziert sie Yoga, Meditation und Reiki. Beide sind Vegetarier. Während ihrer Schwangerschaften fühlte sie sich wohl.

Einmal war sie in Ägypten im Urlaub, wo sie sich wegen des warmen Klimas sehr wohl fühlte. Einer Freundin erzählte sie, dass sie die „Wärme Ägyptens aufgesaugt hätte“, weil sie generell eher fröstelig ist.

Sie fürchtet sich vor Dingen, die sie nicht kennt und hat Angst, wenn sie glaubt, etwas nicht unter Kontrolle zu haben. Manchmal fühlt sie so hilflos, dass sie weinen muss. Das Weinen bringt ihr aber keine Erleichterung.

Einer ihrer Arbeitskollegen sagte einmal zu ihr: „Es ist nicht normal, dass eine so nette und schöne Frau wie du alleine lebt“. Die Beziehung zu ihrem Partner verheimlicht sie, die beiden leben getrennt. Ihr Partner erzählt, dass es ihr mit Meditation, Reiki und spirituellen Übungen besser geht, dass sie sich aber beim Tanzen und beim Sex am besten entspannen kann. Sie kann zwei Stunden am Stück tanzen – wilde, lateinamerikanische oder moderne Tänze. Sie muss nur ab und zu eine kleine Pause einlegen.

Im Jahr 2002 hatte sie für kurze Zeit eine Sehstörung, sie konnte ihre rechte Hand zehn Minuten lang nicht sehen. Ein Neurologe ‚drohte‘ ihr mit der Einweisung in eine Klinik, weil der Verdacht auf Multiple Sklerose bestand. Ihre Freunde sagten alle, dass ‚sie das schon schafft‘ und auch in der Klinik sagte man ihr, dass ‚Sie gar nicht krank aussehen. Sie sind so fröhlich und lächeln immer“.

Die Beziehung zum Vater ist problematisch, er behandelt sie wie ein kleines Mädchen. Sie sagt: „Er würde gern mein Leben durchorganisieren, aber ich bin durch mit ihm. Ich will ihn nicht wieder sehen.“

Im Dezember 2004 verschlechterte sich die Sehstörung. Es wurde keine MS diagnostiziert, sondern ein Meningioma regionis occipitalis, mit möglicher Erblindung. Ein chirurgischer Eingriff war nötig und verlief bedingt erfolgreich. Das Meningiom konnte nicht vollständig entfernt werden, durch den Eingriff erlitt sie eine Lähmung der rechten Hand.

Während ihres letzten Krankenhausaufenthalts musste sie lange hungern, weil niemand dort verstand, dass sie Vegetarierin war. Als sie sich dann doch erklären konnte, bekam sie ausschließlich Karotten zu jeder Mahlzeit. Sie ist süchtig nach Käse, kann aber sonst nicht viel essen, weil sie auf fast alles mit Durchfall reagiert. Bohnen kann sie sehr gut vertragen und sie nutzt viele orientalische Gewürze um das eintönige Essen abwechslungsreicher zu machen. Sie hat ein Verlangen nach substantiellen Speisen, Gemüse allein reicht ihr nicht. Sie hat Probleme mit einem erhöhten Harnsäure-Spiegel und kann deswegen nicht alle Gemüsesorten essen. Fleisch lehnt sie aus spirituellen Gründen ab.

Sie spricht sehr langsam, sucht nach den richtigen Worten und lächelt fast die ganze Zeit.

Sie träumt schlecht und ihre Beziehungen spielen in den Träumen eine große Rolle.

Wegen ihres chronischen Müdigkeitssyndroms war sie bereits bei vielen Experten, aber ohne Erfolg.

 

Einige Rubriken

Gemüt – Wahnideen – anerkannt, geschätzt; sie würde nicht

Gemüt – Wahnideen – vernachlässigt; sie sei

Gemüt – Tanzen

Gemüt – Furcht – Armut, vor

Gemüt – empfindlich – Geräusche, gegen

Kopf – Tumoren

Sehen – Verschwommen – linkes Auge

Sehen – Hemianopsie – vertikale Hemianopsie, rechts

Allgemeines – Müdigkeitssyndrom; chronisches

Allgemeines – Reisen – Verlangen zu

Allgemeines – Tanzen – amel.

 

Verordnung:

Ich verschrieb ihr viele Mittel, mit minimalen Erfolgen: Mag-mur, Phos. acid., Carcinosinum, Stannum, Tarantula, Lachesis, Mur. acid, Agaricus, Terbium oxydatum (Besserung hielt vier Tage an) und Gadolinium oxydatum. Die beste Verschreibung war Origanum, welches ihren Schlaf, ihre Stimmung und ihren Energiepegel stärkte. Drei Jahre nach der Erstanamnese hatte sich der Durchfall gebessert, sie fühlte sich weniger schwach, hatte aber einen gutartigen Tumor mehr.

Juni 2005: Erbium oxydatum C200.

Ihr Energiepegel ist gestiegen, die Lähmung war verschwunden (sie hatte auch Yogaübungen dafür gemacht). Ich verordnete ihr drei weitere Gaben des Mittels, über drei Monate verteilt einzunehmen. Sie fühlte sich besser, hatte keinen Durchfall mehr und keine Müdigkeit. Im Februar 2006 kam sie wieder zu mir, Erbium oxydatum C200 wurde erneut verordnet.

 

Zusammenfassung:

Eine Patientin mit einer Autoimmunerkrankung benötigt immer eine Langzeittherapie. Nach der Einnahme von Erbium oxydatum besserten sich die Hauptbeschwerden. Sie sah aus wie eine Sepia-Frau und das Symptom ‚Tanzen amel‘ war merkwürdig und verwirrend. Welche an erkrankte Patientin kann schon zwei Stunden am Stück wild tanzen? Der Bauchtanz gehört zu dem homöopathischen Arzneimittelbild von Origanum und man kann bei dieser Patientin einige Labiatae-Empfindungen erkennen, vor allem in ihrer Kindheit. Man könnte die Empfindung wie folgt beschreiben: „Ich bin ein offiziell vernachlässigtes Kind oder ich bin als Kind ausgestoßen worden.“ Sie versteckt alle Empfindungen und all ihre Probleme. Sie lächelt, aber es ist nur eine Maske. Sie fühlt sich ausgelaugt, leer, ausgestoßen usw. Das ist die Empfindung und Haltung aus Stadium 14. Ihre Verdauungsbeschwerden werden von Oxygenium abgedeckt.

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Autor: Pavol Tibensky, Slowakei

Kategorie: Arzneimittel

Schlüsselwörter: Erbium oxydatum, chronische Müdigkeit

 

Erbium oxydatum – ein Fallbeispiel

Von Pavol Tibensky

 

Die Patientin wurde 1956 geboren. Sie sieht aus wie eine ‚konstitutionelle Sepia-Frau‘.

Hauptbeschwerden: Chronisches Müdigkeitssyndrom, Zöliakie, Hirntumor.

Nach ihrer Scheidung hatte sie viel Stress. Zur Erstanamnese kommt sie mit ihrem jetzigen Partner, der deutlich älter (1942 geboren) ist als sie. Er begleitet sie, weil sie vergessen könnte, etwas Wichtiges zu berichten. (Ab und zu kam die Patientin auch mit ihrer Tochter, aber hauptsächlich mit ihrem Lebensgefährten).

Die Patientin ist künstlerisch begabt und verdient ihren Lebensunterhalt als Grafikerin. Sie hat eine kleine Firma, in der sie Visitenkarten usw. entwirft. Sie sorgt alleine für ihre beiden Kinder, eine Tochter und einen Sohn, die beide noch bei ihr wohnen. Die Tochter wurde 1981 geboren.

Die Patientin hatte eine Mononukleose, die nach der Scheidung schlimmer wurde. Sie arbeitet sehr viel und schläft meist nur 3-4 Stunden. Sie ist so erschöpft, dass sie sich morgens beim Aufstehen kaum auf den Beinen halten kann. Sie hat Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und ein schlechtes Gedächtnis. Sie hat Diarrhö mit wässrigem Stuhlgang, 10x Stuhlgang am Tag ist keine Seltenheit. Sie träumt oft von ihrer ersten Ehe. Ihr Sohn wurde geboren, als sie noch studierte. Damals überlegte sie, ob sie eine Abtreibung haben sollte, entschied sich aber dagegen und war sehr glücklich mit dieser Entscheidung.

Sie selbst war – nach Angaben ihrer Mutter – ein ungewolltes Kind. Ihre Mutter sagte das sehr oft zu ihr. Sie ist das zweite Kind ihrer Mutter und hat noch einen älteren Bruder. Als sie eingeschult wurde, wollte sie gerne von ihrer Mutter begleitet werden, diese sagte ihr aber, dass sie keine Zeit dafür habe. Ihr Bruder brachte sie schließlich in die Schule. Sie ist jünger als ihr Bruder, musste aber im Haushalt sehr viel mithelfen. Sie hatte ihren Eltern zu gehorchen und das Haus zu putzen, Den Abwasch zu erledigen und auch schwere Arbeiten zu verrichten. Ihre Mutter sagte, dass man sie nicht verwöhnen wolle. Sie selbst fühlte sich als ungewolltes Kind. Ihre Mutter drohte oft damit, die Familie zu verlassen, dann wäre nur noch der Vater da gewesen. Die Patientin liebte ihren Vater, wollte die Mutter aber nicht verlieren. In der Pubertät beschloss sie dann, sich zu ändern und „nicht immer nur das zu tun, was die Mutter ihr sagte.“

Ihr Partner berichtet: „Sie will gemocht werden. Sie ist ein gutmütiger Mensch, sehr umgänglich. Sie mag keinen Streit, muss Ordnung haben, auch in ihren Beziehungen - zu der Familie, den Kindern, ihren Kollegen.“ Probleme löst sie immer sofort, damit keine Zwietracht entsteht. Sie mag es, wenn alles sauber und ordentlich ist. Sie lässt sich nicht gerne trösten, sondern spricht Probleme immer direkt an. Sie sagt, dass Trost keine Wahrheit ans Licht bringt. Wenn sie sich ärgert, dann lässt sie es alle wissen. Sie sagt „Ich habe euch gewarnt, ihr sollt nicht sticheln“. (Das Wort ‚sticheln‘ verwendet sie häufig).

Während ihrer Schwangerschaften hat sie regelmäßig Sport gemacht. Mit ihrem jetzigen Partner praktiziert sie Yoga, Meditation und Reiki. Beide sind Vegetarier. Während ihrer Schwangerschaften fühlte sie sich wohl.

Einmal war sie in Ägypten im Urlaub, wo sie sich wegen des warmen Klimas sehr wohl fühlte. Einer Freundin erzählte sie, dass sie die „Wärme Ägyptens aufgesaugt hätte“, weil sie generell eher fröstelig ist.

Sie fürchtet sich vor Dingen, die sie nicht kennt und hat Angst, wenn sie glaubt, etwas nicht unter Kontrolle zu haben. Manchmal fühlt sie so hilflos, dass sie weinen muss. Das Weinen bringt ihr aber keine Erleichterung.

Einer ihrer Arbeitskollegen sagte einmal zu ihr: „Es ist nicht normal, dass eine so nette und schöne Frau wie du alleine lebt“. Die Beziehung zu ihrem Partner verheimlicht sie, die beiden leben getrennt. Ihr Partner erzählt, dass es ihr mit Meditation, Reiki und spirituellen Übungen besser geht, dass sie sich aber beim Tanzen und beim Sex am besten entspannen kann. Sie kann zwei Stunden am Stück tanzen – wilde, lateinamerikanische oder moderne Tänze. Sie muss nur ab und zu eine kleine Pause einlegen.

Im Jahr 2002 hatte sie für kurze Zeit eine Sehstörung, sie konnte ihre rechte Hand zehn Minuten lang nicht sehen. Ein Neurologe ‚drohte‘ ihr mit der Einweisung in eine Klinik, weil der Verdacht auf Multiple Sklerose bestand. Ihre Freunde sagten alle, dass ‚sie das schon schafft‘ und auch in der Klinik sagte man ihr, dass ‚Sie gar nicht krank aussehen. Sie sind so fröhlich und lächeln immer“.

Die Beziehung zum Vater ist problematisch, er behandelt sie wie ein kleines Mädchen. Sie sagt: „Er würde gern mein Leben durchorganisieren, aber ich bin durch mit ihm. Ich will ihn nicht wieder sehen.“

Im Dezember 2004 verschlechterte sich die Sehstörung. Es wurde keine MS diagnostiziert, sondern ein Meningioma regionis occipitalis, mit möglicher Erblindung. Ein chirurgischer Eingriff war nötig und verlief bedingt erfolgreich. Das Meningiom konnte nicht vollständig entfernt werden, durch den Eingriff erlitt sie eine Lähmung der rechten Hand.

Während ihres letzten Krankenhausaufenthalts musste sie lange hungern, weil niemand dort verstand, dass sie Vegetarierin war. Als sie sich dann doch erklären konnte, bekam sie ausschließlich Karotten zu jeder Mahlzeit. Sie ist süchtig nach Käse, kann aber sonst nicht viel essen, weil sie auf fast alles mit Durchfall reagiert. Bohnen kann sie sehr gut vertragen und sie nutzt viele orientalische Gewürze um das eintönige Essen abwechslungsreicher zu machen. Sie hat ein Verlangen nach substantiellen Speisen, Gemüse allein reicht ihr nicht. Sie hat Probleme mit einem erhöhten Harnsäure-Spiegel und kann deswegen nicht alle Gemüsesorten essen. Fleisch lehnt sie aus spirituellen Gründen ab.

Sie spricht sehr langsam, sucht nach den richtigen Worten und lächelt fast die ganze Zeit.

Sie träumt schlecht und ihre Beziehungen spielen in den Träumen eine große Rolle.

Wegen ihres chronischen Müdigkeitssyndroms war sie bereits bei vielen Experten, aber ohne Erfolg.

 

Einige Rubriken

Gemüt – Wahnideen – anerkannt, geschätzt; sie würde nicht

Gemüt – Wahnideen – vernachlässigt; sie sei

Gemüt – Tanzen

Gemüt – Furcht – Armut, vor

Gemüt – empfindlich – Geräusche, gegen

Kopf – Tumoren

Sehen – Verschwommen – linkes Auge

Sehen – Hemianopsie – vertikale Hemianopsie, rechts

Allgemeines – Müdigkeitssyndrom; chronisches

Allgemeines – Reisen – Verlangen zu

Allgemeines – Tanzen – amel.

 

Verordnung:

Ich verschrieb ihr viele Mittel, mit minimalen Erfolgen: Mag-mur, Phos. acid., Carcinosinum, Stannum, Tarantula, Lachesis, Mur. acid, Agaricus, Terbium oxydatum (Besserung hielt vier Tage an) und Gadolinium oxydatum. Die beste Verschreibung war Origanum, welches ihren Schlaf, ihre Stimmung und ihren Energiepegel stärkte. Drei Jahre nach der Erstanamnese hatte sich der Durchfall gebessert, sie fühlte sich weniger schwach, hatte aber einen gutartigen Tumor mehr.

Juni 2005: Erbium oxydatum C200.

Ihr Energiepegel ist gestiegen, die Lähmung war verschwunden (sie hatte auch Yogaübungen dafür gemacht). Ich verordnete ihr drei weitere Gaben des Mittels, über drei Monate verteilt einzunehmen. Sie fühlte sich besser, hatte keinen Durchfall mehr und keine Müdigkeit. Im Februar 2006 kam sie wieder zu mir, Erbium oxydatum C200 wurde erneut verordnet.

 

Zusammenfassung:

Eine Patientin mit einer Autoimmunerkrankung benötigt immer eine Langzeittherapie. Nach der Einnahme von Erbium oxydatum besserten sich die Hauptbeschwerden. Sie sah aus wie eine Sepia-Frau und das Symptom ‚Tanzen amel‘ war merkwürdig und verwirrend. Welche an erkrankte Patientin kann schon zwei Stunden am Stück wild tanzen? Der Bauchtanz gehört zu dem homöopathischen Arzneimittelbild von Origanum und man kann bei dieser Patientin einige Labiatae-Empfindungen erkennen, vor allem in ihrer Kindheit. Man könnte die Empfindung wie folgt beschreiben: „Ich bin ein offiziell vernachlässigtes Kind oder ich bin als Kind ausgestoßen worden.“ Sie versteckt alle Empfindungen und all ihre Probleme. Sie lächelt, aber es ist nur eine Maske. Sie fühlt sich ausgelaugt, leer, ausgestoßen usw. Das ist die Empfindung und Haltung aus Stadium 14. Ihre Verdauungsbeschwerden werden von Oxygenium abgedeckt.

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Autor: Pavol Tibensky, Slowakei

Kategorie: Arzneimittel

Schlüsselwörter: Erbium oxydatum, chronische Müdigkeit

 




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