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Heilung eines Vollblutpferdes mit chronischem Husten und Atemnot durch Hepar sulfuris und Spongia

Von Clemens von Bönninghausen

Es sei mir erlaubt, diesen eklatanten Fall hier als ersten zu schildern. Er hatte unter den hiesigen Pferdeliebhabern ein solches Aufsehen erregt, dass er noch nach Jahren in einschlägigen Kreisen erwähnt wurde, wenn von der Homöopathie die Rede war:

Vor 2 Jahren hatte der Leutnant von Grüter vom 11. Husaren-Regiment ein englisches Vollblutpferd gekauft, und zwar zu einem äußerst niedrigen Preise, weil es an einer Kehlkopfaffektion litt, viel hustete, bei geringer Anstrengung im Halse röchelte und krächzte und rasch kurzatmig wurde. Dieses Übel bestand schon geraume Zeit und war von verschiedenen Tierärzten ohne den mindesten Erfolg, sowohl beim früheren als auch beim gegenwärtigen Besitzer, behandelt worden.

Endlich kam nun, wie gewöhnlich, die Homöopathie an die Reihe, nachdem alle andere Aussicht auf Besserung verschwunden war, und das Pferd wurde meiner Behandlung anvertraut. Die Natur der Krankheit und die früher allopathisch angewendeten Mittel, worunter jedoch nur wiederholte Merkurial-Einreibungen (Quecksilber-Salbe) mit Sicherheit zu entnehmen waren, gestatteten keinen Zweifel über das zunächst angezeigte Heilmittel. Ich ließ demnach, wie ich es fast immer bei Tieren anzuordnen pflege, Hep. sulph. calc. 200, (also drei, mit der 200-fachen Potenz getränkte Globuli) in reinem, kaltem Wasser bis zur Auflösung schütteln und dies mittelst einer Flasche dem Pferde eingeben. In der Fütterung wurde nichts geändert, und das Pferd, wie früher, täglich eine Stunde im Schritt spazieren geritten.

Schon nach 8 Tagen war die wohltätige Wirkung dieser Arznei auffallend und der Husten hatte ganz aufgehört; das Röcheln und Kächzen war aber noch da, und der Atem, obwohl freier, doch noch beengt. Spong. 200., eben so nunmehr gegeben, machte weitere Fortschritte in der Besserung, und 8 Tage später eine nochmalige Gabe Hep. s. c. 200 hob den Rest des Leidens an diesem Pferde so vollkommen, dass es etwa 3 Wochen später bei einem Wettrennen, woran mehrere ausgezeichnete Vollblutpferde teilnahmen, an einem und demselben Tage die beiden Preise gewann. Kurze Zeit nachher wurde es um den vierfachen Preis an den Grafen von der Gröben verkauft, dessen bestes Pferd dieses noch heute sein soll, wie mir noch vor wenigen Tagen von einem seiner Bekannten versichert wurde.

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Aus der AHZ (Allgemeine Homöopathische Zeitung) von 1850, 36. Band, Heft 23, S. 358–366

Heilung eines Vollblutpferdes mit chronischem Husten und Atemnot durch Hepar sulfuris und Spongia

Von Clemens von Bönninghausen

Es sei mir erlaubt, diesen eklatanten Fall hier als ersten zu schildern. Er hatte unter den hiesigen Pferdeliebhabern ein solches Aufsehen erregt, dass er noch nach Jahren in einschlägigen Kreisen erwähnt wurde, wenn von der Homöopathie die Rede war:

Vor 2 Jahren hatte der Leutnant von Grüter vom 11. Husaren-Regiment ein englisches Vollblutpferd gekauft, und zwar zu einem äußerst niedrigen Preise, weil es an einer Kehlkopfaffektion litt, viel hustete, bei geringer Anstrengung im Halse röchelte und krächzte und rasch kurzatmig wurde. Dieses Übel bestand schon geraume Zeit und war von verschiedenen Tierärzten ohne den mindesten Erfolg, sowohl beim früheren als auch beim gegenwärtigen Besitzer, behandelt worden.

Endlich kam nun, wie gewöhnlich, die Homöopathie an die Reihe, nachdem alle andere Aussicht auf Besserung verschwunden war, und das Pferd wurde meiner Behandlung anvertraut. Die Natur der Krankheit und die früher allopathisch angewendeten Mittel, worunter jedoch nur wiederholte Merkurial-Einreibungen (Quecksilber-Salbe) mit Sicherheit zu entnehmen waren, gestatteten keinen Zweifel über das zunächst angezeigte Heilmittel. Ich ließ demnach, wie ich es fast immer bei Tieren anzuordnen pflege, Hep. sulph. calc. 200, (also drei, mit der 200-fachen Potenz getränkte Globuli) in reinem, kaltem Wasser bis zur Auflösung schütteln und dies mittelst einer Flasche dem Pferde eingeben. In der Fütterung wurde nichts geändert, und das Pferd, wie früher, täglich eine Stunde im Schritt spazieren geritten.

Schon nach 8 Tagen war die wohltätige Wirkung dieser Arznei auffallend und der Husten hatte ganz aufgehört; das Röcheln und Kächzen war aber noch da, und der Atem, obwohl freier, doch noch beengt. Spong. 200., eben so nunmehr gegeben, machte weitere Fortschritte in der Besserung, und 8 Tage später eine nochmalige Gabe Hep. s. c. 200 hob den Rest des Leidens an diesem Pferde so vollkommen, dass es etwa 3 Wochen später bei einem Wettrennen, woran mehrere ausgezeichnete Vollblutpferde teilnahmen, an einem und demselben Tage die beiden Preise gewann. Kurze Zeit nachher wurde es um den vierfachen Preis an den Grafen von der Gröben verkauft, dessen bestes Pferd dieses noch heute sein soll, wie mir noch vor wenigen Tagen von einem seiner Bekannten versichert wurde.

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Aus der AHZ (Allgemeine Homöopathische Zeitung) von 1850, 36. Band, Heft 23, S. 358–366




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