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Manganum phosphoricum bei einer 68 Jahre alten Frau mit aplastischer Anämie

Dezember 2006 

Manganum phosphoricum bei einer 68 Jahre alten Frau mit aplastischer Anämie

Von Kellie Kirkpatrick und Dan Cherry

Im September 2002

Die 68 Jahre alte Patientin leidet unter einer aplastischen Anämie. Der normale Wert für die Blutkörperchen liegt bei 42, ihre Werte liegen bei 14. Alle zwei Wochen müssen bei ihr Bluttransfusionen mit fünf Einheiten Hämoglobin durchgeführt werden. Seit 1984 hat die Patientin eine vergrößerte Thymusdrüse, in zwei Monaten soll diese entfernt werden, da eine Chance besteht, damit die aplastische Anämie in Remission zu bringen. (Der chirurgische Eingriff brachte keine Besserung und ließ die Patientin sehr geschwächt zurück.) Im Jahr zuvor hatte sie zweimal eine Lungenentzündung gehabt, die mit Antibiotika behandelt werden musste. Seit ihrer Kindheit leidet sie unter einer Retinitis pigmentosa und erblindet allmählich. Sie kann Gesichtszüge nur noch vage erkennen und liest mittlerweile Blindenschrift. Sie hat Krämpfe in den Fußzehen, die sich durch Wärme bessern. Beim Stuhlgang hat sie heftige, krampfende Schmerzen.

Die Patientin ist indischer Abstammung und in Guyana aufgewachsen, hat das Land aber wegen der politischen Situation dort verlassen. Sie eine liebenswürdige, leichtherzige und spirituelle Frau. Sie praktiziert TM und hat eine strahlende Aura. Ihre Anwesenheit hat etwas Hypnotisches. Obwohl sie kaum sehen kann, schaut sie einem direkt in die Augen. Bemerkenswert ist auch die dunkle Verfärbung der Haut um die Augen herum, die sie aussehen lässt wie ein Waschbär.

Sie beschreibt sich selbst als ein ruhigen, eher passiven Menschen. In Guyana hat sie zusammen mit ihrem Mann obdachlose Kinder unterrichtet. Ihrem Bruder stand sie sehr nahe, sie beschreibt seine Liebe zu ihr als bedingungslos, seinen Tod beschreibt sie als Verlust eines Seelenverwandten. Sie hat das Gefühl, viel für andere zu tun und fühlt sich manchmal nicht Wert geschätzt. Sie ist freundlich und erzählt viel und gerne. Zur Erstanamnese wurde sie von ihrem Mann begleitet.

Träume: von verstorbenen Verwandten; von ihren Eltern und ihrem Bruder. Sie spürt deren Anwesenheit, in den vergangenen zwei Wochen besonders deutlich. Traum: ihr verstorbener Vater will sie beschützen. Ein Traum, der sich in ihrem Leben immer wieder wiederholt, ist von einem immergrünen Wald, in dem sie sich verirrt und nicht mehr herausfindet; sie fühlt sich dabei hoffnungslos und hilflos. Traum: von einer weißen Puppe, Voodoo. Vor Schlangen hat sie Angst.

Sie glaubt, dass sie krank sein könnte, weil ein Freund ihr aus der Ferne Blut ausgesaugt hat. Sie sagt „Ich glaube daran, dass Gott mich beschützen wird.“

Zuerst arbeiteten wir mit der Rubrik ‚Augen, Verfärbung, schwarz, unter den‘.

Nach mehreren Monaten zeigte sich eine weitere Rubrik: ‚Augen, Verfärbung, dunkel, unter den‘. Phosphorus war also vorhanden und sie war definitiv ein ‚Phosphor-Typ‘, aber welcher? Während eines Follow-ups stellte sich heraus, dass sich im Leben der Patientin immer alles darum gedreht hatte, anderen zu helfen (Mang) und dass sie als junges Mädchen so beweglich war, dass sie – neben ihrem Bruder sitzend – ihr Bein so weit heben konnte, dass sie es wie ein Arm um seine Schultern legen konnte (Lou Klein beschreibt Manganum als außerordentlich beweglich). Außerdem ist Manganum ein großes Mittel für Anämie (es steht neben Ferrum) und der Bruder ist wie ein Seelenverwandter für sie gewesen.

Mang-phos C12 wurde verordnet, einmal täglich einzunehmen. Innerhalb von drei Wochen stiegen ihre Blutwerte von 17 auf 28 und drei Monate später hatten sie überdurchschnittlich normale Werte (44) erreicht. Dann reiste sie nach Guyana (obwohl sie blind ist)!

Drei Jahre später hatte die Patientin mehrere große Thromben in der Lunge, Mang-phos wurde noch einmal gegeben und innerhalb einer Woche waren die Thromben verschwunden. Die Ärzte zeigten sich überrascht.

Die dunkle Verfärbung um die Augen herum besserte sich dramatisch, auch die Krämpfe während des Stuhlgangs hörten auf.

Ein ungewöhnlicher Aspekt des Falls ist der Voodoo- oder Vampirgedanke, der von Mang-phos, wie wir es kennen, nicht abgedeckt wird. Vielleicht war dieser Gedanke kulturell bedingt, vielleicht kann es der leichten Beeindruckbarkeit von Phosphorus zugeschrieben werden. Interessant ist außerdem, dass die lebensbedrohliche Anämie und die gefährlichen Thromben zwar geheilt wurden, die seit langem bestehende Retinitis sich aber nicht besserte.

Arzneimittel, die vorher gegeben wurden, waren: Pituitary Anterior für die aplastische Anämie (Lou Klein beschreibt es als Mittel für den Verlust eines Seelenverwandten und vergleicht es mit den Schlangenmitteln; er beschreibt es außerdem als hypnotisch), Lecithin, Holy Basil oder Tulsi (wegen der Voodoo-Komponente).

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Kategorie: Arzneimittel

Schlüsselbegriffe: aplastische Anämie, Waschbäraugen, Beweglichkeit, Manganum phosphoricum

Quelle: http://www.interhomeopathy.org/68_old_female_with_aplastic_anemia

Foto Sickle cell anemia: Shutterstock_414192448_Copyright Kateryna Kon

 

Manganum phosphoricum bei einer 68 Jahre alten Frau mit aplastischer Anämie

Dezember 2006 

Manganum phosphoricum bei einer 68 Jahre alten Frau mit aplastischer Anämie

Von Kellie Kirkpatrick und Dan Cherry

Im September 2002

Die 68 Jahre alte Patientin leidet unter einer aplastischen Anämie. Der normale Wert für die Blutkörperchen liegt bei 42, ihre Werte liegen bei 14. Alle zwei Wochen müssen bei ihr Bluttransfusionen mit fünf Einheiten Hämoglobin durchgeführt werden. Seit 1984 hat die Patientin eine vergrößerte Thymusdrüse, in zwei Monaten soll diese entfernt werden, da eine Chance besteht, damit die aplastische Anämie in Remission zu bringen. (Der chirurgische Eingriff brachte keine Besserung und ließ die Patientin sehr geschwächt zurück.) Im Jahr zuvor hatte sie zweimal eine Lungenentzündung gehabt, die mit Antibiotika behandelt werden musste. Seit ihrer Kindheit leidet sie unter einer Retinitis pigmentosa und erblindet allmählich. Sie kann Gesichtszüge nur noch vage erkennen und liest mittlerweile Blindenschrift. Sie hat Krämpfe in den Fußzehen, die sich durch Wärme bessern. Beim Stuhlgang hat sie heftige, krampfende Schmerzen.

Die Patientin ist indischer Abstammung und in Guyana aufgewachsen, hat das Land aber wegen der politischen Situation dort verlassen. Sie eine liebenswürdige, leichtherzige und spirituelle Frau. Sie praktiziert TM und hat eine strahlende Aura. Ihre Anwesenheit hat etwas Hypnotisches. Obwohl sie kaum sehen kann, schaut sie einem direkt in die Augen. Bemerkenswert ist auch die dunkle Verfärbung der Haut um die Augen herum, die sie aussehen lässt wie ein Waschbär.

Sie beschreibt sich selbst als ein ruhigen, eher passiven Menschen. In Guyana hat sie zusammen mit ihrem Mann obdachlose Kinder unterrichtet. Ihrem Bruder stand sie sehr nahe, sie beschreibt seine Liebe zu ihr als bedingungslos, seinen Tod beschreibt sie als Verlust eines Seelenverwandten. Sie hat das Gefühl, viel für andere zu tun und fühlt sich manchmal nicht Wert geschätzt. Sie ist freundlich und erzählt viel und gerne. Zur Erstanamnese wurde sie von ihrem Mann begleitet.

Träume: von verstorbenen Verwandten; von ihren Eltern und ihrem Bruder. Sie spürt deren Anwesenheit, in den vergangenen zwei Wochen besonders deutlich. Traum: ihr verstorbener Vater will sie beschützen. Ein Traum, der sich in ihrem Leben immer wieder wiederholt, ist von einem immergrünen Wald, in dem sie sich verirrt und nicht mehr herausfindet; sie fühlt sich dabei hoffnungslos und hilflos. Traum: von einer weißen Puppe, Voodoo. Vor Schlangen hat sie Angst.

Sie glaubt, dass sie krank sein könnte, weil ein Freund ihr aus der Ferne Blut ausgesaugt hat. Sie sagt „Ich glaube daran, dass Gott mich beschützen wird.“

Zuerst arbeiteten wir mit der Rubrik ‚Augen, Verfärbung, schwarz, unter den‘.

Nach mehreren Monaten zeigte sich eine weitere Rubrik: ‚Augen, Verfärbung, dunkel, unter den‘. Phosphorus war also vorhanden und sie war definitiv ein ‚Phosphor-Typ‘, aber welcher? Während eines Follow-ups stellte sich heraus, dass sich im Leben der Patientin immer alles darum gedreht hatte, anderen zu helfen (Mang) und dass sie als junges Mädchen so beweglich war, dass sie – neben ihrem Bruder sitzend – ihr Bein so weit heben konnte, dass sie es wie ein Arm um seine Schultern legen konnte (Lou Klein beschreibt Manganum als außerordentlich beweglich). Außerdem ist Manganum ein großes Mittel für Anämie (es steht neben Ferrum) und der Bruder ist wie ein Seelenverwandter für sie gewesen.

Mang-phos C12 wurde verordnet, einmal täglich einzunehmen. Innerhalb von drei Wochen stiegen ihre Blutwerte von 17 auf 28 und drei Monate später hatten sie überdurchschnittlich normale Werte (44) erreicht. Dann reiste sie nach Guyana (obwohl sie blind ist)!

Drei Jahre später hatte die Patientin mehrere große Thromben in der Lunge, Mang-phos wurde noch einmal gegeben und innerhalb einer Woche waren die Thromben verschwunden. Die Ärzte zeigten sich überrascht.

Die dunkle Verfärbung um die Augen herum besserte sich dramatisch, auch die Krämpfe während des Stuhlgangs hörten auf.

Ein ungewöhnlicher Aspekt des Falls ist der Voodoo- oder Vampirgedanke, der von Mang-phos, wie wir es kennen, nicht abgedeckt wird. Vielleicht war dieser Gedanke kulturell bedingt, vielleicht kann es der leichten Beeindruckbarkeit von Phosphorus zugeschrieben werden. Interessant ist außerdem, dass die lebensbedrohliche Anämie und die gefährlichen Thromben zwar geheilt wurden, die seit langem bestehende Retinitis sich aber nicht besserte.

Arzneimittel, die vorher gegeben wurden, waren: Pituitary Anterior für die aplastische Anämie (Lou Klein beschreibt es als Mittel für den Verlust eines Seelenverwandten und vergleicht es mit den Schlangenmitteln; er beschreibt es außerdem als hypnotisch), Lecithin, Holy Basil oder Tulsi (wegen der Voodoo-Komponente).

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Kategorie: Arzneimittel

Schlüsselbegriffe: aplastische Anämie, Waschbäraugen, Beweglichkeit, Manganum phosphoricum

Quelle: http://www.interhomeopathy.org/68_old_female_with_aplastic_anemia

Foto Sickle cell anemia: Shutterstock_414192448_Copyright Kateryna Kon

 




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