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Mobile Phone - wenn Stress krank macht

Handystrahlung als homöopathisches Mittel

von Anne Wirtz

Die 1974 geborene Frau kommt zu mir, weil sie seit der Geburt ihres zweiten Kindes zwei Jahre zuvor an Haarausfall leidet. Ihren Sohn hat sie sechs Monate lang gestillt.

Sie war bereits bei mehreren Ärzten gewesen, aber die Untersuchungen hatten nichts Auffälliges ergeben. Eine Zeit lang nahm sie Eisenpräparate ein, die aber nicht halfen.

In der Zeit ihrer Menstruation leidet sie unter Kopfschmerzen. Die Regelblutung kommt seit der letzten Entbindung nur unregelmäßig, manchmal sogar zweimal innerhalb von vier Wochen. Vier bis fünf Tage bevor die Blutung beginnt fühlt sie sich sehr nervös. Ab und zu sondern ihre Brustwarzen ein paar Tropfen „Wasser“ ab und ihre Brüste schwellen periodisch an.

Die Patientin hat zwei Kinder, das älteste ist acht Jahre alt. Ursprünglich stammt sie aus der Mittelmeerregion und in den ersten Ehejahren ist sie zwischen den zwei Ländern hin und her gependelt. Es war eine schwierige Zeit. Sie hatte große Sehnsucht nach ihrem Land, ihrer Familie und den alten Freunden in ihrem Dorf. Das Landleben fehlte ihr. Nachdem sie Holländisch gelernt und einen Job gefunden hatte wurde es besser, es lenkte sie vom Heimweh ab.

„In meiner zweiten Schwangerschaft wurde alles schlimmer, weil meine Schwiegereltern eine Ehekrise hatten. Die beiden riefen uns ständig an, weil sie jemanden brauchten, der zwischen ihnen vermittelt. Ich bin immer noch genervt, wenn ich nur daran denke. Mein Sohn wurde fünf Wochen zu früh geboren, weil es so stressig war. Selbst das Klingeln des Telefons bringt die Erinnerung wieder… Dann bekomme ich Kopfschmerzen, die die ganze Nacht über anhalten. Seitdem nehme ich regelmäßig Paracetamol.

Die Beziehung zu meinem Mann ist schwierig. Wir lieben uns, sind aber auch sehr verschieden. Wir sind uns nie einig und streiten uns oft, es bringt aber nichts … nur Anspannung, wie elektrischer Strom. Ich bekomme das nicht aus dem Kopf. Es gibt keine Lösung dafür.

Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Ich muss mir alles aufschreiben und vergesse es dann doch wieder.“

Seit zwei Jahren benutzt sie ein Mobiltelefon, weil sie jederzeit für die Schule ihrer Tochter und ihre Familie im Ausland erreichbar sein möchte…

„Was mir große Sorgen macht ist der Haarausfall und die Kopfschmerzen, ich muss mir irgendwie helfen. Ich bin eine eher ernsthafte Frau und sehr sensibel. Wenn ich im Fernsehen ein weinendes Kind sehe, ist das schlimm für mich, ich fühle mich dann schrecklich. Es wird immer schlimmer. Ich werde schnell ungeduldig, vor allem mit den Kindern.

Meine Arbeit habe ich nicht mehr, weil das Hotel, in dem ich gearbeitet habe, verkauft wurde. Wenn mein Sohn vier Jahre alt ist, werde ich mir wieder eine Arbeit suchen. Ich brauche eine Beschäftigung.“

Schwindel?

„Mehrere Male im Monat nach dem Aufstehen; es kann 1-2 Stunden dauern bis es wieder vorbei ist.“

Schlaf?

„Ich werde recht früh müde und wache nachts oft auf. Nach 3 oder 5 Uhr früh kann ich nicht mehr schlafen. An meine Träume erinnere ich mich nicht. Meistens bin ich morgens sehr müde, aber auch sonst habe ich wenig Energie.

Ich habe viel Durst, mit trockenem Hals und trinke gern Wasser.

Ich laufe gern Ski in den Bergen in der Nähe meines Heimatortes. Ich unterhalte mich gern mit meinen Freunden von früher, die immer noch dort leben. Mein Mann ist lieber in der Stadt. In den letzten Monaten ist mein Orientierungssinn sehr viel schlechter geworden.“

Analyse

Sehr offensichtlich in diesem Fall ist die enorme Empfindlichkeit gegenüber visuellen und akustischen Eindrücken. Auch das Gefühl der elektrischen Spannung, der Schwindel, die Desorientierung und der Gedächtnisverlust stechen hervor.

Sie muss immer Ihr Mobiltelefon bei sich haben (seit zwei Jahren, zu dieser Zeit begannen auch ihre Beschwerden!), deswegen dachte ich an das homöopathische Mittel Mobile Phone. Louis Klein hat das Mittel in seinem Seminar über die „Imponderabilien“ vorgestellt. Auch meine Patientin war zugezogen. Es erinnerte mich an den Magnetis-Fall, den Louis in einem Video zeigte.

(Die interessante Frage hier ist, ob Menschen mit Migrationshintergrund allgemein empfindlicher auf Strahlung und Magnete reagieren. Wir werden es sicherlich noch herausfinden, je länger wir diese Mittel einsetzen.)

Ich habe der Patientin Mobile Phone C200K gegeben (von Helios; das Mittel wurde von Nuala Eising geprüft).

 Follow-up nach 5 Wochen

„Ich fühle mich viel besser, die Anspannung in meinen Kopf ist viel weniger geworden. Mit der Menstruation habe ich keine Probleme mehr. Mein Schlaf hat sich um 100 % gebessert. Ich wache vielleicht zweimal in der Woche noch früh auf, kann dann aber wieder einschlafen.

Ich träume von dem Dorf, in dem meine Eltern leben. Wir haben dort ein Haus für die Kinder gekauft. Es wird gerade gebaut.

Ich habe keinen Haarausfall mehr, aber ich hätte gerne, dass das Haar auch wieder nachwächst. Es ist im Moment nicht so schön, ich muss dann immer an zerfall denken. Ich habe Angst, hier alt zu werden – ohne meine Familie. Das Heimweh ist nicht mehr so schlimm und ich suche mir gerade einen Job. Es gibt keinen Ersatz für meine Freunde und meine Familie; hier habe ich nur Kollegen oder Bekannte.

Seit ich in diesem Land lebe, ist mir bewusst geworden, wie wichtig mir meine Schwester und Freunde sind. Sie sehen sich oft, weil sie alle nicht weit voneinander weg leben. Ich vermisse das, ich habe niemanden, der mich unterstützt oder mir mit den Kindern hilft. Mein Mann arbeitet sehr viel.

Meine Konzentration ist besser geworden, meine Energie auch. Meine Kopfschmerzen sind praktisch verschwunden, es hatte sich angefühlt wie elektrischer Strom zwischen meinen Augen.“

Wegen des Heimwehs gab ich der Patientin Phosphoricum acidum C200K. Das Mittel sollte auch den Haarwuchs fördern.

Bis jetzt musste sie nicht mehr zu mir in die Praxis kommen.

 

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Quelle: http://www.interhomeopathy.org/mobile_phone

Foto:  226953583 von ESB Professional, 1559599631 von Pixel-Shot

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Mobile Phone - wenn Stress krank macht

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von Anne Wirtz

Die 1974 geborene Frau kommt zu mir, weil sie seit der Geburt ihres zweiten Kindes zwei Jahre zuvor an Haarausfall leidet. Ihren Sohn hat sie sechs Monate lang gestillt.

Sie war bereits bei mehreren Ärzten gewesen, aber die Untersuchungen hatten nichts Auffälliges ergeben. Eine Zeit lang nahm sie Eisenpräparate ein, die aber nicht halfen.

In der Zeit ihrer Menstruation leidet sie unter Kopfschmerzen. Die Regelblutung kommt seit der letzten Entbindung nur unregelmäßig, manchmal sogar zweimal innerhalb von vier Wochen. Vier bis fünf Tage bevor die Blutung beginnt fühlt sie sich sehr nervös. Ab und zu sondern ihre Brustwarzen ein paar Tropfen „Wasser“ ab und ihre Brüste schwellen periodisch an.

Die Patientin hat zwei Kinder, das älteste ist acht Jahre alt. Ursprünglich stammt sie aus der Mittelmeerregion und in den ersten Ehejahren ist sie zwischen den zwei Ländern hin und her gependelt. Es war eine schwierige Zeit. Sie hatte große Sehnsucht nach ihrem Land, ihrer Familie und den alten Freunden in ihrem Dorf. Das Landleben fehlte ihr. Nachdem sie Holländisch gelernt und einen Job gefunden hatte wurde es besser, es lenkte sie vom Heimweh ab.

„In meiner zweiten Schwangerschaft wurde alles schlimmer, weil meine Schwiegereltern eine Ehekrise hatten. Die beiden riefen uns ständig an, weil sie jemanden brauchten, der zwischen ihnen vermittelt. Ich bin immer noch genervt, wenn ich nur daran denke. Mein Sohn wurde fünf Wochen zu früh geboren, weil es so stressig war. Selbst das Klingeln des Telefons bringt die Erinnerung wieder… Dann bekomme ich Kopfschmerzen, die die ganze Nacht über anhalten. Seitdem nehme ich regelmäßig Paracetamol.

Die Beziehung zu meinem Mann ist schwierig. Wir lieben uns, sind aber auch sehr verschieden. Wir sind uns nie einig und streiten uns oft, es bringt aber nichts … nur Anspannung, wie elektrischer Strom. Ich bekomme das nicht aus dem Kopf. Es gibt keine Lösung dafür.

Ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Ich muss mir alles aufschreiben und vergesse es dann doch wieder.“

Seit zwei Jahren benutzt sie ein Mobiltelefon, weil sie jederzeit für die Schule ihrer Tochter und ihre Familie im Ausland erreichbar sein möchte…

„Was mir große Sorgen macht ist der Haarausfall und die Kopfschmerzen, ich muss mir irgendwie helfen. Ich bin eine eher ernsthafte Frau und sehr sensibel. Wenn ich im Fernsehen ein weinendes Kind sehe, ist das schlimm für mich, ich fühle mich dann schrecklich. Es wird immer schlimmer. Ich werde schnell ungeduldig, vor allem mit den Kindern.

Meine Arbeit habe ich nicht mehr, weil das Hotel, in dem ich gearbeitet habe, verkauft wurde. Wenn mein Sohn vier Jahre alt ist, werde ich mir wieder eine Arbeit suchen. Ich brauche eine Beschäftigung.“

Schwindel?

„Mehrere Male im Monat nach dem Aufstehen; es kann 1-2 Stunden dauern bis es wieder vorbei ist.“

Schlaf?

„Ich werde recht früh müde und wache nachts oft auf. Nach 3 oder 5 Uhr früh kann ich nicht mehr schlafen. An meine Träume erinnere ich mich nicht. Meistens bin ich morgens sehr müde, aber auch sonst habe ich wenig Energie.

Ich habe viel Durst, mit trockenem Hals und trinke gern Wasser.

Ich laufe gern Ski in den Bergen in der Nähe meines Heimatortes. Ich unterhalte mich gern mit meinen Freunden von früher, die immer noch dort leben. Mein Mann ist lieber in der Stadt. In den letzten Monaten ist mein Orientierungssinn sehr viel schlechter geworden.“

Analyse

Sehr offensichtlich in diesem Fall ist die enorme Empfindlichkeit gegenüber visuellen und akustischen Eindrücken. Auch das Gefühl der elektrischen Spannung, der Schwindel, die Desorientierung und der Gedächtnisverlust stechen hervor.

Sie muss immer Ihr Mobiltelefon bei sich haben (seit zwei Jahren, zu dieser Zeit begannen auch ihre Beschwerden!), deswegen dachte ich an das homöopathische Mittel Mobile Phone. Louis Klein hat das Mittel in seinem Seminar über die „Imponderabilien“ vorgestellt. Auch meine Patientin war zugezogen. Es erinnerte mich an den Magnetis-Fall, den Louis in einem Video zeigte.

(Die interessante Frage hier ist, ob Menschen mit Migrationshintergrund allgemein empfindlicher auf Strahlung und Magnete reagieren. Wir werden es sicherlich noch herausfinden, je länger wir diese Mittel einsetzen.)

Ich habe der Patientin Mobile Phone C200K gegeben (von Helios; das Mittel wurde von Nuala Eising geprüft).

 Follow-up nach 5 Wochen

„Ich fühle mich viel besser, die Anspannung in meinen Kopf ist viel weniger geworden. Mit der Menstruation habe ich keine Probleme mehr. Mein Schlaf hat sich um 100 % gebessert. Ich wache vielleicht zweimal in der Woche noch früh auf, kann dann aber wieder einschlafen.

Ich träume von dem Dorf, in dem meine Eltern leben. Wir haben dort ein Haus für die Kinder gekauft. Es wird gerade gebaut.

Ich habe keinen Haarausfall mehr, aber ich hätte gerne, dass das Haar auch wieder nachwächst. Es ist im Moment nicht so schön, ich muss dann immer an zerfall denken. Ich habe Angst, hier alt zu werden – ohne meine Familie. Das Heimweh ist nicht mehr so schlimm und ich suche mir gerade einen Job. Es gibt keinen Ersatz für meine Freunde und meine Familie; hier habe ich nur Kollegen oder Bekannte.

Seit ich in diesem Land lebe, ist mir bewusst geworden, wie wichtig mir meine Schwester und Freunde sind. Sie sehen sich oft, weil sie alle nicht weit voneinander weg leben. Ich vermisse das, ich habe niemanden, der mich unterstützt oder mir mit den Kindern hilft. Mein Mann arbeitet sehr viel.

Meine Konzentration ist besser geworden, meine Energie auch. Meine Kopfschmerzen sind praktisch verschwunden, es hatte sich angefühlt wie elektrischer Strom zwischen meinen Augen.“

Wegen des Heimwehs gab ich der Patientin Phosphoricum acidum C200K. Das Mittel sollte auch den Haarwuchs fördern.

Bis jetzt musste sie nicht mehr zu mir in die Praxis kommen.

 

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Quelle: http://www.interhomeopathy.org/mobile_phone

Foto:  226953583 von ESB Professional, 1559599631 von Pixel-Shot

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