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Von Evelien van der Waa

Wie wir Menschen können auch Katzen unter Verstopfung leiden. Es ist ein ernstzunehmendes Problem, das in schwerwiegenden Fällen zum Darmverschluss führen kann.

Woher kommt das Problem? Meistens ist Verstopfung die Folge von Haarbällen im Magen. Katzen sind sehr reinliche Tiere und putzen sich gewissenhaft. Wenn es eine Katze mit der Körperhygiene übertreibt oder sie sich im Fellwechsel befindet, kann sie unter Umständen sehr viele Haare schlucken. Katzen versuchen für gewöhnlich, Haarbälle hoch zu würgen, aber manchmal sind diese Haarkugeln einfach zu groß und setzen sich im Verdauungstrakt fest, was zur Obstipation führen kann.

Auch schmutzige Katzentoiletten können ein Problem darstellen. Manche Katzen weigern sich, eine schmutzige Toilette zu benutzen. Wird diese nicht regelmäßig gesäubert, wird die Katze ihren Stuhl einhalten und langfristig eine Neigung zur Obstipation entwickeln.

Es gibt auch Katzen, die ihre Nahrung nur langsam verdauen. Wenn der Stuhl zu lange im Verdauungstrakt liegt, wird der Wasseranteil wieder vom Körper resorbiert und der Stuhl wird hart, trocken und ist schwer abzusetzen. Ein Teufelskreis entwickelt sich.

In der Regel behandeln Tierärzte die Beschwerden mit Laxantien oder Nahrungsergänzungsmitteln, die im Darm aufquellen. Diese Nahrungsergänzungsmittel regen die Darmfunktion an und erhöhen den Wasseranteil im Darm. Trotzdem gibt es immer wieder Katzen, bei denen diese Therapie nicht anschlägt. Wenn die Katze keine anatomischen Fehlbildungen hat und es sich eher um eine langsame Verdauung handelt, kann die Homöopathie eine gesunde Darmfunktion fördern.

Das folgende Fallbeispiel ist typisch für eine homöopathisch behandelte Katze.

Frances ist ein 13 Jahre alter Kater. Er kam im Alter von sechs Monaten zu seiner Besitzerin und hatte schon immer harten Stuhlgang. Meist muss er nur alle drei, vier Tage koten, täglich ist er eigentlich noch nie zur Toilette gegangen. Im August 2003 wurde das Problem ernst: Er hatte keinen Stuhlgang mehr. Er hörte auf zu fressen und musste sich erbrechen. Das Abdomen war offensichtlich schmerzhaft. Eine Laparotomie wurde durchgeführt und ein harter Klumpen Stuhl entfernt. Ansonsten war der Bauchraum unauffällig. Nach dem Eingriff bekam Frances Abführmittel, um einer weiteren Verstopfung vorzubeugen. Zwei Wochen nach der Operation hatte er jedoch wieder Beschwerden: erst wenig Stuhlgang und dann gar keinen. Seine Besitzerin machte einen Einlauf und Kot wurde ausgespült. Danach war der Kater aber wieder akut verstopft. Zu diesem Zeitpunkt wurde er zur homöopathischen Behandlung gebracht.

Homöopathische Fallaufnahme

Der chirurgische Eingriff liegt vier Wochen zurück und Frances ist wieder er selbst. Er ist ein freundlicher, gutmütiger Kater, der sich aber nicht alles gefallen lässt.

Als er ungefähr fünf Wochen alt war, brachte ihn seine Besitzerin von Frankreich nach Holland. In Frankreich hatte er in einem Haushalt mit vielen Katzen gelebt und war dort vernachlässigt worden. In seinem neuen Zuhause ist er das einzige Haustier. Anfangs hat er mit seiner Besitzerin in einer Wohnung gelebt, aber seit fünf Jahren haben sie ein Haus mit Garten. Hier ist Frances der Chef und jagt gerne andere Katzen. Mit seiner Besitzerin ist er sehr verschmust – sie kann ihn ohne Probleme auf den Arm nehmen und streicheln. Tagsüber arbeitet sein Frauchen und er bleibt in dieser Zeit im Haus. Sobald sie nach Hause kommt, darf er nach draußen. Der Kater ist sehr anhänglich und bleibt am liebsten in der Nähe seiner Besitzerin. Ist sie einmal nicht da, reagiert er nervös. Während eines Krankenhausaufenthaltes seiner Besitzerin weigerte sich Frances, das Haus zu betreten und verbrachte die Tage im Garten.

Er scheint Frauen zu bevorzugen, Männer sind ihm wohl zu grob. Anfangs hatte er ängstlich auf Fingerschnippen reagiert, das Geräusch erschreckte ihn. In seinem alten Zuhause durfte er gar nichts machen, noch nicht einmal am Fenster sitzen oder in den Garten gehen. Hier im Haus darf er sich frei bewegen. Wenn Besuch da ist, z.B. auf einer Geburtstagsparty, gesellt er sich gerne dazu, lässt sich aber nicht streicheln. Er möchte am liebsten auf dem Schoß seines Frauchens sitzen, außerdem liegt er gerne auf ihr, wenn sie schläft. Zu Kindern ist er freundlich. Wenn er nicht mit ihnen spielen will, gibt er ihnen einen Klaps mit der Pfote, aber ohne seine Krallen auszufahren.

Früher war er sehr ängstlich gewesen. Er mag keine wilden Spiele, weil er sich dann erschreckt. Fremde mag er auch nicht. Er kann gut alleine bleiben, ist aber immer froh, wenn seine Besitzerin nach Hause kommt. Er spielt gerne und lässt sich gerne zerstreuen.

Frances trinkt gerne direkt vom Wasserhahn und reagiert empfindlich auf Futter. Wenn er weiches Futter oder Fisch frisst, muss er sich erbrechen. Außerdem ist er wählerisch: er weigert sich, das gleiche Futter zwei Tage hintereinander zu fressen. Er mag Trockenfutter und frisst manchmal Gras, welches er dann wieder hoch würgt. Im Erbrochenen sind oft Haare zu sehen, aber keine eigentliche Haarbälle. Seinen Toilettengang erledigt er am liebsten draußen, nur wenn es regnet bleibt er im Haus und benutzt die Katzentoilette. Er lässt sich auch gerne bürsten, aber nicht am Hinterteil. Wenn es berührt wird, reagiert er mit beißen.

Frances putzt sich ausgiebig. Wenn ihn jemand streichelt und sein Fell unordentlich wird, leckt er es sofort wieder glatt. Selbst in der Katzentoilette scharrt er seine Hinterlassenschaft sorgfältig zuund räumt auch in den Ecken auf. Er liegt gerne auf der Heizung, in der Sonne und auf dem Bett, lässt sich aber nicht zudecken.

Aus dieser Fülle an Informationen gilt es nun das charakteristische Merkmal herauszuarbeiten um zum richtigen Mittel zu finden. Für mich waren folgende Symptome wichtig:

  • Unregelmäßiger Stuhlgang (fehlende Tage) mit hartem Stuhl seit der frühen Kindheit.
  • Stark diszipliniert in den ersten Lebenswochen; darf gar nichts.
  • Sehr gewissenhaft und sauber.
  • Sehr wählerisch mit seinem Futter; ist das gleiche Futter nicht zweimal hintereinander.
  • Liebt Abwechslung.
  • Reagiert sensibel auf seine Umgebung.

Das Mittel, welches dieses Muster am besten abdeckt ist Carcinosinum. Typisch für dieses Mittel sind die Obstipation mit langsamer Verdauung, eine strenge Erziehung und die Tendenz zu Sauberkeit und Ordnung.

Verschreibung: Carcinosinum LM6, ein Globulus täglich einzunehmen. Außerdem wird eine regelmäßige Fütterung mit Frischfleisch empfohlen, um die Verdauung anzuregen. Zusätzlich bekam er ein Laxans und natürliche Ballaststoffe um den Stuhl weich zu halten.

Die Reaktion auf Carcinosinum war beeindruckend. Frances fühlte sich deutlich wohler, wurde lebhafter, spielte mehr und kam noch öfter auf Frauchens Schoß. Vorher hatte er oft lethargisch in einer Ecke gesessen. Der Stuhlgang besserte sich auch, wurde regelmäßiger (alle ein bis zwei Tage anstatt einmal pro Woche) und weicher.

Andere wichtige Mittel für Obstipation bei Katzen sind:

  • Alumina: Hier haben wir Obstipation ohne Stuhldrang. Die Beschwerden können so heftig sein, dass der Stuhl manuell entfernt werden muss. Alles ist trocken, der Stuhl, die Haut und die Schleimhäute. Zu den Gemütssymptomen gehören Stumpfsinnigkeit und Verwirrung.
  • Nux vomica: Typischerweise finden wir hier ständigen, aber vergeblichen Stuhldrang. Andererseits kann auch Durchfall auftreten. Die Katze reagiert sehr empfindlich und extrem gereizt auf äußere Einflüsse.
  • Opium: Typisch ist Obstipation ohne Stuhldrang, der Fäzes sammelt sich im Darm an. Zu den Gemütssymptomen gehört Stumpfsinnigkeit, man hat den Eindruck, das Tier stehe unter Drogen. In der Krankengeschichte von Opium-Patienten findet sich meistens ein heftiger Schock, der die Symptome ausgelöst hat.

Ich hoffe, mit diesem Artikel einen Eindruck davon vermitteln zu können, was in Punkto Obstipation erreicht werden kann. Es ist ein ernstzunehmendes Problem, das nicht ohne eine gründliche körperliche Untersuchung behandelt werden sollte. Am besten wird das Tier gleich einem homöopathischen Tierarzt vorgestellt.

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Photo: Wikimedia Commons
Cats eye; Guylaine Brunet; CC BY 2.0

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Obstipation bei Katzen, Darmverschluss, schreckhaft, sensible Katze, gewissenhaft

Mittel: Alumina, Carcinosinum, Nux vomica, Opium

Originalartikel: Interhomeopathy.org

Obstipation bei einer Katze erfolgreich mit Homöopathie behandelt

Von Evelien van der Waa

Wie wir Menschen können auch Katzen unter Verstopfung leiden. Es ist ein ernstzunehmendes Problem, das in schwerwiegenden Fällen zum Darmverschluss führen kann.

Woher kommt das Problem? Meistens ist Verstopfung die Folge von Haarbällen im Magen. Katzen sind sehr reinliche Tiere und putzen sich gewissenhaft. Wenn es eine Katze mit der Körperhygiene übertreibt oder sie sich im Fellwechsel befindet, kann sie unter Umständen sehr viele Haare schlucken. Katzen versuchen für gewöhnlich, Haarbälle hoch zu würgen, aber manchmal sind diese Haarkugeln einfach zu groß und setzen sich im Verdauungstrakt fest, was zur Obstipation führen kann.

Auch schmutzige Katzentoiletten können ein Problem darstellen. Manche Katzen weigern sich, eine schmutzige Toilette zu benutzen. Wird diese nicht regelmäßig gesäubert, wird die Katze ihren Stuhl einhalten und langfristig eine Neigung zur Obstipation entwickeln.

Es gibt auch Katzen, die ihre Nahrung nur langsam verdauen. Wenn der Stuhl zu lange im Verdauungstrakt liegt, wird der Wasseranteil wieder vom Körper resorbiert und der Stuhl wird hart, trocken und ist schwer abzusetzen. Ein Teufelskreis entwickelt sich.

In der Regel behandeln Tierärzte die Beschwerden mit Laxantien oder Nahrungsergänzungsmitteln, die im Darm aufquellen. Diese Nahrungsergänzungsmittel regen die Darmfunktion an und erhöhen den Wasseranteil im Darm. Trotzdem gibt es immer wieder Katzen, bei denen diese Therapie nicht anschlägt. Wenn die Katze keine anatomischen Fehlbildungen hat und es sich eher um eine langsame Verdauung handelt, kann die Homöopathie eine gesunde Darmfunktion fördern.

Das folgende Fallbeispiel ist typisch für eine homöopathisch behandelte Katze.

Frances ist ein 13 Jahre alter Kater. Er kam im Alter von sechs Monaten zu seiner Besitzerin und hatte schon immer harten Stuhlgang. Meist muss er nur alle drei, vier Tage koten, täglich ist er eigentlich noch nie zur Toilette gegangen. Im August 2003 wurde das Problem ernst: Er hatte keinen Stuhlgang mehr. Er hörte auf zu fressen und musste sich erbrechen. Das Abdomen war offensichtlich schmerzhaft. Eine Laparotomie wurde durchgeführt und ein harter Klumpen Stuhl entfernt. Ansonsten war der Bauchraum unauffällig. Nach dem Eingriff bekam Frances Abführmittel, um einer weiteren Verstopfung vorzubeugen. Zwei Wochen nach der Operation hatte er jedoch wieder Beschwerden: erst wenig Stuhlgang und dann gar keinen. Seine Besitzerin machte einen Einlauf und Kot wurde ausgespült. Danach war der Kater aber wieder akut verstopft. Zu diesem Zeitpunkt wurde er zur homöopathischen Behandlung gebracht.

Homöopathische Fallaufnahme

Der chirurgische Eingriff liegt vier Wochen zurück und Frances ist wieder er selbst. Er ist ein freundlicher, gutmütiger Kater, der sich aber nicht alles gefallen lässt.

Als er ungefähr fünf Wochen alt war, brachte ihn seine Besitzerin von Frankreich nach Holland. In Frankreich hatte er in einem Haushalt mit vielen Katzen gelebt und war dort vernachlässigt worden. In seinem neuen Zuhause ist er das einzige Haustier. Anfangs hat er mit seiner Besitzerin in einer Wohnung gelebt, aber seit fünf Jahren haben sie ein Haus mit Garten. Hier ist Frances der Chef und jagt gerne andere Katzen. Mit seiner Besitzerin ist er sehr verschmust – sie kann ihn ohne Probleme auf den Arm nehmen und streicheln. Tagsüber arbeitet sein Frauchen und er bleibt in dieser Zeit im Haus. Sobald sie nach Hause kommt, darf er nach draußen. Der Kater ist sehr anhänglich und bleibt am liebsten in der Nähe seiner Besitzerin. Ist sie einmal nicht da, reagiert er nervös. Während eines Krankenhausaufenthaltes seiner Besitzerin weigerte sich Frances, das Haus zu betreten und verbrachte die Tage im Garten.

Er scheint Frauen zu bevorzugen, Männer sind ihm wohl zu grob. Anfangs hatte er ängstlich auf Fingerschnippen reagiert, das Geräusch erschreckte ihn. In seinem alten Zuhause durfte er gar nichts machen, noch nicht einmal am Fenster sitzen oder in den Garten gehen. Hier im Haus darf er sich frei bewegen. Wenn Besuch da ist, z.B. auf einer Geburtstagsparty, gesellt er sich gerne dazu, lässt sich aber nicht streicheln. Er möchte am liebsten auf dem Schoß seines Frauchens sitzen, außerdem liegt er gerne auf ihr, wenn sie schläft. Zu Kindern ist er freundlich. Wenn er nicht mit ihnen spielen will, gibt er ihnen einen Klaps mit der Pfote, aber ohne seine Krallen auszufahren.

Früher war er sehr ängstlich gewesen. Er mag keine wilden Spiele, weil er sich dann erschreckt. Fremde mag er auch nicht. Er kann gut alleine bleiben, ist aber immer froh, wenn seine Besitzerin nach Hause kommt. Er spielt gerne und lässt sich gerne zerstreuen.

Frances trinkt gerne direkt vom Wasserhahn und reagiert empfindlich auf Futter. Wenn er weiches Futter oder Fisch frisst, muss er sich erbrechen. Außerdem ist er wählerisch: er weigert sich, das gleiche Futter zwei Tage hintereinander zu fressen. Er mag Trockenfutter und frisst manchmal Gras, welches er dann wieder hoch würgt. Im Erbrochenen sind oft Haare zu sehen, aber keine eigentliche Haarbälle. Seinen Toilettengang erledigt er am liebsten draußen, nur wenn es regnet bleibt er im Haus und benutzt die Katzentoilette. Er lässt sich auch gerne bürsten, aber nicht am Hinterteil. Wenn es berührt wird, reagiert er mit beißen.

Frances putzt sich ausgiebig. Wenn ihn jemand streichelt und sein Fell unordentlich wird, leckt er es sofort wieder glatt. Selbst in der Katzentoilette scharrt er seine Hinterlassenschaft sorgfältig zuund räumt auch in den Ecken auf. Er liegt gerne auf der Heizung, in der Sonne und auf dem Bett, lässt sich aber nicht zudecken.

Aus dieser Fülle an Informationen gilt es nun das charakteristische Merkmal herauszuarbeiten um zum richtigen Mittel zu finden. Für mich waren folgende Symptome wichtig:

  • Unregelmäßiger Stuhlgang (fehlende Tage) mit hartem Stuhl seit der frühen Kindheit.
  • Stark diszipliniert in den ersten Lebenswochen; darf gar nichts.
  • Sehr gewissenhaft und sauber.
  • Sehr wählerisch mit seinem Futter; ist das gleiche Futter nicht zweimal hintereinander.
  • Liebt Abwechslung.
  • Reagiert sensibel auf seine Umgebung.

Das Mittel, welches dieses Muster am besten abdeckt ist Carcinosinum. Typisch für dieses Mittel sind die Obstipation mit langsamer Verdauung, eine strenge Erziehung und die Tendenz zu Sauberkeit und Ordnung.

Verschreibung: Carcinosinum LM6, ein Globulus täglich einzunehmen. Außerdem wird eine regelmäßige Fütterung mit Frischfleisch empfohlen, um die Verdauung anzuregen. Zusätzlich bekam er ein Laxans und natürliche Ballaststoffe um den Stuhl weich zu halten.

Die Reaktion auf Carcinosinum war beeindruckend. Frances fühlte sich deutlich wohler, wurde lebhafter, spielte mehr und kam noch öfter auf Frauchens Schoß. Vorher hatte er oft lethargisch in einer Ecke gesessen. Der Stuhlgang besserte sich auch, wurde regelmäßiger (alle ein bis zwei Tage anstatt einmal pro Woche) und weicher.

Andere wichtige Mittel für Obstipation bei Katzen sind:

  • Alumina: Hier haben wir Obstipation ohne Stuhldrang. Die Beschwerden können so heftig sein, dass der Stuhl manuell entfernt werden muss. Alles ist trocken, der Stuhl, die Haut und die Schleimhäute. Zu den Gemütssymptomen gehören Stumpfsinnigkeit und Verwirrung.
  • Nux vomica: Typischerweise finden wir hier ständigen, aber vergeblichen Stuhldrang. Andererseits kann auch Durchfall auftreten. Die Katze reagiert sehr empfindlich und extrem gereizt auf äußere Einflüsse.
  • Opium: Typisch ist Obstipation ohne Stuhldrang, der Fäzes sammelt sich im Darm an. Zu den Gemütssymptomen gehört Stumpfsinnigkeit, man hat den Eindruck, das Tier stehe unter Drogen. In der Krankengeschichte von Opium-Patienten findet sich meistens ein heftiger Schock, der die Symptome ausgelöst hat.

Ich hoffe, mit diesem Artikel einen Eindruck davon vermitteln zu können, was in Punkto Obstipation erreicht werden kann. Es ist ein ernstzunehmendes Problem, das nicht ohne eine gründliche körperliche Untersuchung behandelt werden sollte. Am besten wird das Tier gleich einem homöopathischen Tierarzt vorgestellt.

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Photo: Wikimedia Commons
Cats eye; Guylaine Brunet; CC BY 2.0

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Obstipation bei Katzen, Darmverschluss, schreckhaft, sensible Katze, gewissenhaft

Mittel: Alumina, Carcinosinum, Nux vomica, Opium

Originalartikel: Interhomeopathy.org




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