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Protokoll zur homöopathischen Behandlung der Lyme-Borreliose

Von Joette Calabrese

Wenn Sie glauben, dass man die Lyme-Borreliose nicht homöopathisch behandeln kann, können Sie diesen Beitrag ignorieren. Aber wenn Sie wie ich wissen, dass die Homöopathie viele Fälle von Cholera, Ruhr, Mononukleose, Streptokokken, Grippe und viele andere Infektionen geheilt hat, dann können Sie sich hier über Lyme-Borreliose und Homöopathie informieren. Ich gebe mein Wissen über diese Krankheit gerne an Sie weiter.

Ich werde nicht auf die Behandlung einer chronischen Borreliose eingehen, denn diese muss in jedem Fall individuell von einem erfahrenen Homöopathen behandelt werden. Aber ich habe schon viele Fälle gesehen, die dank einer guten homöopathischen Behandlung geheilt wurden.

Fangen wir am besten ganz von vorne an, nämlich zum Zeitpunkt des Zeckenbisses. Folgen Sie aktuellen Empfehlungen und entfernen Sie als erstes die Zecke umgehend. Legen Sie die Zecke in ein kleines Glas und füllen dieses mit hochprozentigem Wodka, Weingeist oder Branntwein auf. Beschriften Sie das Glas mit Name, Datum und Körperteil, auf dem die Zecke gefunden wurde. Sollte alles andere versagen (was unwahrscheinlich ist), kann aus der Zecke ein homöopathisches Mittel hergestellt werden. Diese Methode ist unter dem Namen Isopathie bekannt, funktioniert aber nach vergleichbaren Prinzipien wie die Homöopathie. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal näher auf dieses Thema eingehen. Für jetzt können Sie Ihre Zecke erst einmal einlagern.

Ich laufe Gefahr, die Dinge etwas vorwegzunehmen: Also, schon bevor Sie die Zecke entfernen, nehmen Sie die erste Dosis Ledum palustre C200 ein. Die Geister scheiden sich darüber, wie oft homöopathische Mittel eingenommen werden sollen, ich empfehle Ihnen aber das Protokoll, das ich vor vielen Jahren gelernt und in der Zwischenzeit immer sehr erfolgreich bei mir und meiner Familie angewendet habe. Auch Buster, unser frecher Büro-Hund, hat viele Male davon profitiert.

Buster, der freche Büro-Hund

Schritt 1:

Beginnen Sie mit Ledum palustre C200: Am ersten Tag nehmen Sie das Mittel alle drei Stunden und anschließend eine Woche lang zweimal täglich. Dann nehmen Sie es noch einen Monat lang einmal pro Woche ein.

Das ist wahrscheinlich des Guten zu viel, lohnt sich aber, um auf der sicheren Seite zu sein. Ledum 200 ist das wichtigste Mittel für alle Tierbisse.

Bei Zeckenbissen, die nicht länger als ein paar Wochen zurückliegen, ist diese Maßnahme meiner Erfahrung nach 100% effektiv. Wir leben auf dem Land, haben viel Wild und eine Menge Kriechtiere und unsere Gegend ist bekannt als das Mekka für Zecken.

Falls ich den Verdacht hätte, dass jemand aus meiner Familie eine etwas ältere, tief sitzende, Lyme-Borreliose hätte[1], würde ich in jedem Fall nach der ersten Gabe Ledum Schritt 1 und 2 anwenden. Schritt 2 kann man auslassen, solange die Zecke innerhalb der ersten zwei bis drei Tage nach dem Biss entdeckt und entfernt wird.

Schritt 2: Aurum arsenicosum 200 ist ein Hauptmittel für toxische Infektionen und der Zeckenbiss gehört in diese Kategorie.

Schritt 3: Bei älteren Infektionen ist es wichtig, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, weil die Krankheit schon begonnen hat. In diesen Fällen ist die entsprechende Nosode indiziert, die aus der Zecke selbst hergestellt wird: Sie ist unter dem Namen Borrelia 30 oder Lyme Nosode 30 bekannt. Sie wird zusätzlich zu den anderen Mitteln eingenommen.

Borrelia wird drei Tage lang einmal täglich eingenommen – also drei Gaben insgesamt – und dann abgesetzt. Das Protokoll sieht vor, dass die Behandlung alle paar Monate wiederholt werden muss, falls die Symptome bestehen bleiben.

Ältere Fälle von Borreliose können auch mit Arthritis, chronischer Müdigkeit, Kribbeln, Schwindel und vielen anderen Symptomen präsentieren. Diese Begleiterscheinungen sollten gesondert homöopathisch behandelt werden, in Kombination mit dem oben genannten Protokoll.

Wie effektiv sind diese Maßnahmen? Bislang habe ich noch keinen einzigen Fall von Borreliose gesehen, solange Schritt 1 angewendet wird.

Bei länger zurückliegenden Infektionen kommt es auf die Umstände an: wie tief sitzt die Krankheit, wie viele Antibiotika und andere Medikamente wurden verabreicht, wie stark ist die Lebenskraft des Patienten?

Alles in Allem habe ich unter meinen Klienten und Schülern viele Heilungen miterleben dürfen.

Okay, das alles ist super kurz, super einfach und wirklich nützlich. Wenn Sie jemanden kennen, der auch von diesen Informationen profitieren würde, sagen Sie es weiter!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer!



[1] Als ich vor drei Jahren mein Blog über Lyme-Borreliose schrieb, konnte ich nicht ahnen, dass sich die Diagnostik in Bezug auf diese Krankheit so grundlegend verändern würde. Mittlerweile gibt es Menschen, die glauben, dass sie seit mehr als 30 Jahren an Borreliose leiden oder diese sogar von ihren Eltern geerbt haben. Damals meinte ich mit ‚älter‘ Patienten, die vielleicht sechs Monate zuvor erkrankt waren. Dieser Artikel bezieht sich auf akute Fälle und nicht auf das, was man heute unter chronischer Borreliose versteht.

************************************

Copyright: https://joettecalabrese.com/blog/protocol-lyme-disease-using-homeopathy/

Protokoll zur homöopathischen Behandlung der Lyme-Borreliose

Von Joette Calabrese

Wenn Sie glauben, dass man die Lyme-Borreliose nicht homöopathisch behandeln kann, können Sie diesen Beitrag ignorieren. Aber wenn Sie wie ich wissen, dass die Homöopathie viele Fälle von Cholera, Ruhr, Mononukleose, Streptokokken, Grippe und viele andere Infektionen geheilt hat, dann können Sie sich hier über Lyme-Borreliose und Homöopathie informieren. Ich gebe mein Wissen über diese Krankheit gerne an Sie weiter.

Ich werde nicht auf die Behandlung einer chronischen Borreliose eingehen, denn diese muss in jedem Fall individuell von einem erfahrenen Homöopathen behandelt werden. Aber ich habe schon viele Fälle gesehen, die dank einer guten homöopathischen Behandlung geheilt wurden.

Fangen wir am besten ganz von vorne an, nämlich zum Zeitpunkt des Zeckenbisses. Folgen Sie aktuellen Empfehlungen und entfernen Sie als erstes die Zecke umgehend. Legen Sie die Zecke in ein kleines Glas und füllen dieses mit hochprozentigem Wodka, Weingeist oder Branntwein auf. Beschriften Sie das Glas mit Name, Datum und Körperteil, auf dem die Zecke gefunden wurde. Sollte alles andere versagen (was unwahrscheinlich ist), kann aus der Zecke ein homöopathisches Mittel hergestellt werden. Diese Methode ist unter dem Namen Isopathie bekannt, funktioniert aber nach vergleichbaren Prinzipien wie die Homöopathie. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal näher auf dieses Thema eingehen. Für jetzt können Sie Ihre Zecke erst einmal einlagern.

Ich laufe Gefahr, die Dinge etwas vorwegzunehmen: Also, schon bevor Sie die Zecke entfernen, nehmen Sie die erste Dosis Ledum palustre C200 ein. Die Geister scheiden sich darüber, wie oft homöopathische Mittel eingenommen werden sollen, ich empfehle Ihnen aber das Protokoll, das ich vor vielen Jahren gelernt und in der Zwischenzeit immer sehr erfolgreich bei mir und meiner Familie angewendet habe. Auch Buster, unser frecher Büro-Hund, hat viele Male davon profitiert.

Buster, der freche Büro-Hund

Schritt 1:

Beginnen Sie mit Ledum palustre C200: Am ersten Tag nehmen Sie das Mittel alle drei Stunden und anschließend eine Woche lang zweimal täglich. Dann nehmen Sie es noch einen Monat lang einmal pro Woche ein.

Das ist wahrscheinlich des Guten zu viel, lohnt sich aber, um auf der sicheren Seite zu sein. Ledum 200 ist das wichtigste Mittel für alle Tierbisse.

Bei Zeckenbissen, die nicht länger als ein paar Wochen zurückliegen, ist diese Maßnahme meiner Erfahrung nach 100% effektiv. Wir leben auf dem Land, haben viel Wild und eine Menge Kriechtiere und unsere Gegend ist bekannt als das Mekka für Zecken.

Falls ich den Verdacht hätte, dass jemand aus meiner Familie eine etwas ältere, tief sitzende, Lyme-Borreliose hätte[1], würde ich in jedem Fall nach der ersten Gabe Ledum Schritt 1 und 2 anwenden. Schritt 2 kann man auslassen, solange die Zecke innerhalb der ersten zwei bis drei Tage nach dem Biss entdeckt und entfernt wird.

Schritt 2: Aurum arsenicosum 200 ist ein Hauptmittel für toxische Infektionen und der Zeckenbiss gehört in diese Kategorie.

Schritt 3: Bei älteren Infektionen ist es wichtig, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, weil die Krankheit schon begonnen hat. In diesen Fällen ist die entsprechende Nosode indiziert, die aus der Zecke selbst hergestellt wird: Sie ist unter dem Namen Borrelia 30 oder Lyme Nosode 30 bekannt. Sie wird zusätzlich zu den anderen Mitteln eingenommen.

Borrelia wird drei Tage lang einmal täglich eingenommen – also drei Gaben insgesamt – und dann abgesetzt. Das Protokoll sieht vor, dass die Behandlung alle paar Monate wiederholt werden muss, falls die Symptome bestehen bleiben.

Ältere Fälle von Borreliose können auch mit Arthritis, chronischer Müdigkeit, Kribbeln, Schwindel und vielen anderen Symptomen präsentieren. Diese Begleiterscheinungen sollten gesondert homöopathisch behandelt werden, in Kombination mit dem oben genannten Protokoll.

Wie effektiv sind diese Maßnahmen? Bislang habe ich noch keinen einzigen Fall von Borreliose gesehen, solange Schritt 1 angewendet wird.

Bei länger zurückliegenden Infektionen kommt es auf die Umstände an: wie tief sitzt die Krankheit, wie viele Antibiotika und andere Medikamente wurden verabreicht, wie stark ist die Lebenskraft des Patienten?

Alles in Allem habe ich unter meinen Klienten und Schülern viele Heilungen miterleben dürfen.

Okay, das alles ist super kurz, super einfach und wirklich nützlich. Wenn Sie jemanden kennen, der auch von diesen Informationen profitieren würde, sagen Sie es weiter!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer!



[1] Als ich vor drei Jahren mein Blog über Lyme-Borreliose schrieb, konnte ich nicht ahnen, dass sich die Diagnostik in Bezug auf diese Krankheit so grundlegend verändern würde. Mittlerweile gibt es Menschen, die glauben, dass sie seit mehr als 30 Jahren an Borreliose leiden oder diese sogar von ihren Eltern geerbt haben. Damals meinte ich mit ‚älter‘ Patienten, die vielleicht sechs Monate zuvor erkrankt waren. Dieser Artikel bezieht sich auf akute Fälle und nicht auf das, was man heute unter chronischer Borreliose versteht.

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Copyright: https://joettecalabrese.com/blog/protocol-lyme-disease-using-homeopathy/




Kommentare






Top-Kommentare

Neueste Kommentare zuerst anzeigen
Musa

vor 12 Monate
Und wären die Dosierempfehlungen für Schitt 1. 2. und 3. bei einer alten Infektion die selben? weiterlesen ...
2 Personen finden das hilfreich. Finden Sie das hilfreich?
Ja
 
Nein
Musa

vor 12 Monate
Dosierung
Hallo! Könnten sie die Dosierungsangaben netter Weise noch etwas konkretisieren? Wieviele Globulis sollten vom Ledum C200 und vom Aurum jeweils verabreicht werden? Und gibt man Kindern und Hunden die gleiche Potenz und Menge? Wird das Aurum dann auch gleich oft und lange wie das Ledum eingenommen? weiterlesen ...
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Steffi

vor 8 Monate
Hallo, wieviele Globuli sollten von ledum C200 eingenommen werden pro Dosierung? weiterlesen ...
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Iris

vor 1 Jahr
Hallo meine Borreliose wurde zuerst mit Antibiotikum behandelt. Bin immer noch sehr müde und habe Gelenksschmerzen.Die Apothekerin empfahl KARDE.Habe ich auch genommen.Nun trinke ich starken Ingwer Tee mit Zitrone. Hoffe das hilft. Lg.Iris weiterlesen ...
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