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Rembrandt, das Miniaturpferd mit Hufrehe

Von Vicky Mathison

Rembrandt war schon immer ein Pferd mit besonderem Förderbedarf. Er kam 5 Wochen zu früh auf die Welt und hätte in der freien Natur sicher nicht überlebt. Er überraschte uns mit seinem Lebenswillen, er gedieh gut und hatte offenbar keine körperlichen Beschwerden. Er lebte mit drei Miniaturstuten zusammen und bald war aber deutlich zu erkennen, dass er etwas langsam von Begriff war. Informationen verarbeitete er im Schneckentempo und auch sein Reaktionsvermögen war stark verzögert. Die Stuten trafen alle Entscheidungen und Rembrandt trotte hinterher.

Lernprozesse waren eine echte Herausforderung für ihn. Aber wenn er einmal etwas verstanden hatte, vergaß er es nie. Als ausgewachsenes Pferd entwickelte er eine Schwäche der Atemwege mit rezidivierenden Infekten, geschwollenen Halsdrüsen und chronischem Husten.

 

Baryta carbonicahatte ihm immer am besten geholfen:

Langsame Entwicklung

Langsames Lernen

Mangel an Selbstvertrauen

Geschwollene Halslymphdrüsen

Rezidivierende Atemwegsinfekte

Furcht vor Fremden

Chronischer Husten

Im Alter von ungefähr sechs Jahren entwickelten sich bei Rembrandt ein zunehmend gebogener, verhärteter Hals (trotz Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung)und harte Fettablagerungen an Schweif, Schultern und Brustkorb. Zusätzlich bemerkten seine Besitzer, dass seine Hufe immer empfindlicher wurden und er von einem wunderbar großzügigenSchritt in einen kleinen, abgehackten Gang wechselte.

Eines Morgens im Winter fanden die Besitzer ihn regungslos im Stall stehen, in der typischen Haltung, die man bei Hufrehe oft beobachten kann.  Sein Verhalten war verblüffend, waren doch die sonst für eine Hufrehe üblichen Ursachen – Übergewicht (die Fettablagerungen ausgenommen), falsche Ernährung (zu viel Getreide) und Hufverletzungen durch harte Böden - nicht gegeben.

Er legte sich von nun an immer öfter hin und war nur schwer von seiner Einstreu zu locken. In den folgenden drei Monaten bekam Rembrandt Baryta carbonica, Belladonna, Hypericum und Crataegus zusammen mit Phenylbutazon vom Tierarzt. Obwohl die gegeben Mittel die Schmerzen etwas linderten, war sein Allgemeinzustand erbärmlich und eine Einschläferung als beste Option in Erwägung gezogen.

Da wir die Ursache für seinen Zustand immer noch nicht kannten, überlegte ich, ob Rembrandt etwa an einer Stoffwechselerkrankung leiden könnte. Mit viel Fantasie ließen sich seine Symptome auf einen Diabetes beim Menschen übertragen und ich wollte es mit einer Gabe Insulinum versuchen.

Die Reaktion auf das Mittel war unglaublich! Innerhalb von vier Tagen erhob sich Rembrandt von seiner Einstreu und schloss sich seiner Herde von Miniaturpferden wieder an. In den folgenden zwei bis vier Wochen wurde sein Hals wieder weich und entspannt und die Fettablagerungen verschwanden vollständig.

Noch mehr überraschten uns aber die Veränderungen in Rembrandts Temperament und Reaktionsvermögen. Er war jetzt lebhaft, klug und übernahm immer öfter die Führung. Es war eine Wandlung von „Was? Wo? Wie? Ich verstehe das alles nicht“ zu „AUF GEHT’S!“.

Rembrandt bekommt vier Tropfen Insulinum täglich. Ich habe versucht, die Dosis und Häufigkeit der Gabe anzupassen, was aber immer innerhalb von 2- 3 Wochen zu einem Rückfall in die alten Symptome führt. Aber die wiederholte Mittelgabe scheint ihm nichts auszumachen –eine Apfelscheibe täglich, beträufelt mit Insulinum, bekommt ihm ausgezeichnet.

******************************************************

Illustration von Vicki Mathison

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Hufrehe, Diabetes, Stoffwechselstörung

Mittel: Baryta carbonica, Insulin

Originalartikel: Interhomeopathy.org

Rembrandt, das Miniaturpferd mit Hufrehe

Von Vicky Mathison

Rembrandt war schon immer ein Pferd mit besonderem Förderbedarf. Er kam 5 Wochen zu früh auf die Welt und hätte in der freien Natur sicher nicht überlebt. Er überraschte uns mit seinem Lebenswillen, er gedieh gut und hatte offenbar keine körperlichen Beschwerden. Er lebte mit drei Miniaturstuten zusammen und bald war aber deutlich zu erkennen, dass er etwas langsam von Begriff war. Informationen verarbeitete er im Schneckentempo und auch sein Reaktionsvermögen war stark verzögert. Die Stuten trafen alle Entscheidungen und Rembrandt trotte hinterher.

Lernprozesse waren eine echte Herausforderung für ihn. Aber wenn er einmal etwas verstanden hatte, vergaß er es nie. Als ausgewachsenes Pferd entwickelte er eine Schwäche der Atemwege mit rezidivierenden Infekten, geschwollenen Halsdrüsen und chronischem Husten.

 

Baryta carbonicahatte ihm immer am besten geholfen:

Langsame Entwicklung

Langsames Lernen

Mangel an Selbstvertrauen

Geschwollene Halslymphdrüsen

Rezidivierende Atemwegsinfekte

Furcht vor Fremden

Chronischer Husten

Im Alter von ungefähr sechs Jahren entwickelten sich bei Rembrandt ein zunehmend gebogener, verhärteter Hals (trotz Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung)und harte Fettablagerungen an Schweif, Schultern und Brustkorb. Zusätzlich bemerkten seine Besitzer, dass seine Hufe immer empfindlicher wurden und er von einem wunderbar großzügigenSchritt in einen kleinen, abgehackten Gang wechselte.

Eines Morgens im Winter fanden die Besitzer ihn regungslos im Stall stehen, in der typischen Haltung, die man bei Hufrehe oft beobachten kann.  Sein Verhalten war verblüffend, waren doch die sonst für eine Hufrehe üblichen Ursachen – Übergewicht (die Fettablagerungen ausgenommen), falsche Ernährung (zu viel Getreide) und Hufverletzungen durch harte Böden - nicht gegeben.

Er legte sich von nun an immer öfter hin und war nur schwer von seiner Einstreu zu locken. In den folgenden drei Monaten bekam Rembrandt Baryta carbonica, Belladonna, Hypericum und Crataegus zusammen mit Phenylbutazon vom Tierarzt. Obwohl die gegeben Mittel die Schmerzen etwas linderten, war sein Allgemeinzustand erbärmlich und eine Einschläferung als beste Option in Erwägung gezogen.

Da wir die Ursache für seinen Zustand immer noch nicht kannten, überlegte ich, ob Rembrandt etwa an einer Stoffwechselerkrankung leiden könnte. Mit viel Fantasie ließen sich seine Symptome auf einen Diabetes beim Menschen übertragen und ich wollte es mit einer Gabe Insulinum versuchen.

Die Reaktion auf das Mittel war unglaublich! Innerhalb von vier Tagen erhob sich Rembrandt von seiner Einstreu und schloss sich seiner Herde von Miniaturpferden wieder an. In den folgenden zwei bis vier Wochen wurde sein Hals wieder weich und entspannt und die Fettablagerungen verschwanden vollständig.

Noch mehr überraschten uns aber die Veränderungen in Rembrandts Temperament und Reaktionsvermögen. Er war jetzt lebhaft, klug und übernahm immer öfter die Führung. Es war eine Wandlung von „Was? Wo? Wie? Ich verstehe das alles nicht“ zu „AUF GEHT’S!“.

Rembrandt bekommt vier Tropfen Insulinum täglich. Ich habe versucht, die Dosis und Häufigkeit der Gabe anzupassen, was aber immer innerhalb von 2- 3 Wochen zu einem Rückfall in die alten Symptome führt. Aber die wiederholte Mittelgabe scheint ihm nichts auszumachen –eine Apfelscheibe täglich, beträufelt mit Insulinum, bekommt ihm ausgezeichnet.

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Illustration von Vicki Mathison

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Hufrehe, Diabetes, Stoffwechselstörung

Mittel: Baryta carbonica, Insulin

Originalartikel: Interhomeopathy.org




Kommentare






Anna Charlotte K.

vor 4 Jahre
Rembrandt
Vielen Dank! für diese besondere Beschreibung und den Namentlichen Hinweis des alles entscheidenden Homöopathischen Mittel und sein Auswirkung auf das Pferd Rembrandt. Mich würde noch interessieren in welcher Potenz dies erfolgt,-e
Besten Dank! weiterlesen ...
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