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Samarium carbonicum: Schmerzen in der Brust, Migräne, chronisches Erschöpfungssyndrom

von Sally Williams

Fallbeispiel

Klient: J. W., männlich, 32 Jahre

Hauptbeschwerde: Schmerzen in der Brust, Migräne und chronische Erschöpfung

Februar 2006:

„Es begann im Oktober letzten Jahres, davor ging es mir gut; ich musste nie zum Arzt. Ich bin nachts um 23 Uhr Auto gefahren, um meine Frau abzuholen. Ich hatte ein wirklich komisches Gefühl in meinem Kopf, das nicht weg ging. Es dauerte ungefähr eine viertel Stunde. Ich hatte dieses Kribbeln in meinen Nebenhöhlen und in meiner Nase. Mein Herz schlug schneller und meine Atmung war es auch. Es fühlte sich an, als würde das ganze Blut aus dem Kopf wegfließen. Ich fuhr rechts ran und maß meinen Puls, er war bei 120. Dann fuhr ich weiter und erzählte meiner Frau, was los ist. Ich konnte noch nach Hause fahren. Ich beschloss, erst einmal darüber zu schlafen. Aber dann fing es wieder an. Ich konnte nicht schlafen, weil es in meinen Schläfen so hämmerte. Am nächsten Morgen brachte meine acht Monate schwangere Frau mich ins Krankenhaus. Dort dachten sie, ich hätte eine allergische Reaktion gehabt. Sie gaben mir ein Beruhigungsmittel und schickten mich wieder nach Hause.“

„Eine Woche später musste ich den ganzen Tag arbeiten, ohne zu essen. Abends hatte ich eine große Mahlzeit und ging Schlafen. Am nächsten Morgen wachte ich mit Sodbrennen und Herzrasen auf. Ich legte mich wieder schlafen und als ich aufwachte, schwamm mir der Kopf. Am nächsten Tag bin ich dann zur Ärztin gegangen, weil das Brennen so stark war. Sie hat die ganzen Herzuntersuchungen gemacht. Mir ging es wochenlang schlecht mit dem Brennen und Fieber. Ich konnte nur die Antazida nehmen, die man ohne Rezept in der Apotheke bekommt. Sie haben viele Tests wegen meinem Herzen gemacht, aber es war alles in Ordnung. Zu dieser Zeit konnte ich das Sodbrennen und die Schmerzen direkt unter dem Brustbein spüren. Außerdem habe ich Schwindel gehabt. Und ein Schweregefühl auf der Brust. Ich kann die Blähungen dort drin spüren, es fühlt sich an wie ein Herzinfarkt. Ich muss mich verdrehen, damit ich sie wieder rausbekomme. Dann war da noch die Migräne, die im Hinterkopf anfing und sich dann um die Schläfen legte.“

„Die Symptome sind nie richtig weggegangen. Der Unterschied ist, dass ich nicht mehr so oft Herzrasen habe. Letztens habe ich es aber wieder gehabt. Ich bin damit aufgewacht, habe mich dann aufrecht hingesetzt und nach 20 Minuten war es wieder vorbei. Es fühlte sich an als hätte ich Splitter im Arm. Bevor ich im letzten Herbst diesen ganzen Stress hatte, habe ich regelmäßig trainiert. Seitdem war das aber nicht mehr möglich. Ich hatte auf der Arbeit einfach zu viel zu tun.“

„Ich arbeite bei R&D, wir forschen zu neuen Technologien. Ich stehe unter der Management-Ebene, bin aber technisch betrachtet ziemlich weit oben. Die Organisation ist ziemlich straff organisiert, es ist fast wie beim Militär. Im Moment ist es so, dass man machen muss, was der Chef will oder sich verabschieden muss. Mit diesem neuen Geschäftsführer gibt es viel Stress, alle sind sehr angespannt, er verhält sich als wäre er beim Militär. Ich will aber in meine Ruhe haben, so arbeiten können, wie ich das für richtig halte, aber das geht nicht mehr.“

„Im vergangenen Jahr habe ich an diesem neuen Projekt gearbeitet. Wir führen Tests in Arizona durch. Ich war oft vor Ort, um das Ganze aufzubauen und es gab viele Probleme. Es war viel Arbeit und viel Druck. Manchmal musste ich auch ganz unerwartet dorthin. Bei 48°C draußen sein und arbeiten. Im September kam dann der Telefonanruf, dass es nicht richtig funktioniert. Es war mein Projekt und es funktionierte nicht. Ich stand unter großem Druck, ich musste es wieder zum Laufen bringen. Im Oktober konnte ich dann kaum etwas essen, weil ich dieses Problem lösen musste. Ständig gab es irgendwelche Notfälle. Jetzt ist es besser geworden. Ich konnte die Probleme lösen, aber es gab viel Ärger.“

„Meine Eltern wohnen jetzt bei uns. Mein Vater ist ein echter Patriarch. Am Anfang war das sehr stressig… Ich bin in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der die Eltern immer bei dir sind und dir sagen, was du zu tun hast. Wenn solche Situationen auftreten, dann werde ich still. Was mich aber wirklich wütend macht, ist, wenn ich nicht das tun kann, was ich tun will… .“

Rx: Samarium carbonicum, C200.

Analyse:

Lou Klein schreibt über Samarium: „Ein Ort, an dem man autonom sein und sich von dem ständigen Druck zurückziehen kann.“

Ich entschied mich für das Carbon-Salz, weil die Einengung vom Vater ausging und der Patient deswegen nicht autonom sein konnte.

Follow up im Mai 2006:

„Mir geht es sehr viel besser. Ich habe mich direkt nach dem Termin bei Ihnen besser gefühlt. Ich habe das Mittel nur einmal genommen. Danach ging es stetig bergauf… Das Herzrasen habe ich nicht mehr. Ich habe wieder angefangen zu trainieren und es läuft sehr gut. Ich habe viel mehr Ausdauer. Ich bin nicht mehr müde und kann länger aufbleiben.“

„Auch auf der Arbeit hat sich vieles verbessert. Ich habe ein offenes und ehrliches Gespräch mit meinem Chef geführt. Ich habe ihm meine Bedenken geäußert und er war sehr verständnisvoll. Er sagte, er hätte gute Beziehungen in der Branche und könne mich versetzen lassen.“

„Auch mit meinen Eltern läuft es besser. Ich habe ihnen gesagt, dass es mich stresst, wenn sie da sind und sie haben sich zurückgezogen. Meinem Sohn geht es sehr gut. Mir geht es auch deswegen besser, weil ich mich um das Baby kümmern und mit ihm spazieren gehen kann. Ich hatte mir deswegen Sorgen gemacht, weil ich nicht wusste, ob ich ein guter Vater sein würde.“

„Vorher hatte ich alle Hoffnung verloren, weil es mir körperlich immer so schlecht ging. Jetzt habe ich das Gefühl als hätte sich eine Wolke verzogen und mein Selbstvertrauen ist stärker geworden. Vorher konnte ich kaum die Treppe steigen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht mehr passieren wird. Ich weiß, dass ich alles anders machen würde, wenn es noch einmal zu ersten Anzeichen kommen würde. Ich würde mich nicht noch einmal in eine solche Situation bringen.“

Telefonat im Juli 2006

„Mir geht es weiterhin gut. Ich fühle mich allgemein stärker.“

Sally Williams

RSHom (Na) CCH 07/06/2006

 

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Quelle: http://www.interhomeopathy.org/samarium_carbonicum_chest_pains_migraines_chronic_fatigue_syndrom

Foto: 1395298514 von fizkes

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Samarium carbonicum: Schmerzen in der Brust, Migräne, chronisches Erschöpfungssyndrom

von Sally Williams

Fallbeispiel

Klient: J. W., männlich, 32 Jahre

Hauptbeschwerde: Schmerzen in der Brust, Migräne und chronische Erschöpfung

Februar 2006:

„Es begann im Oktober letzten Jahres, davor ging es mir gut; ich musste nie zum Arzt. Ich bin nachts um 23 Uhr Auto gefahren, um meine Frau abzuholen. Ich hatte ein wirklich komisches Gefühl in meinem Kopf, das nicht weg ging. Es dauerte ungefähr eine viertel Stunde. Ich hatte dieses Kribbeln in meinen Nebenhöhlen und in meiner Nase. Mein Herz schlug schneller und meine Atmung war es auch. Es fühlte sich an, als würde das ganze Blut aus dem Kopf wegfließen. Ich fuhr rechts ran und maß meinen Puls, er war bei 120. Dann fuhr ich weiter und erzählte meiner Frau, was los ist. Ich konnte noch nach Hause fahren. Ich beschloss, erst einmal darüber zu schlafen. Aber dann fing es wieder an. Ich konnte nicht schlafen, weil es in meinen Schläfen so hämmerte. Am nächsten Morgen brachte meine acht Monate schwangere Frau mich ins Krankenhaus. Dort dachten sie, ich hätte eine allergische Reaktion gehabt. Sie gaben mir ein Beruhigungsmittel und schickten mich wieder nach Hause.“

„Eine Woche später musste ich den ganzen Tag arbeiten, ohne zu essen. Abends hatte ich eine große Mahlzeit und ging Schlafen. Am nächsten Morgen wachte ich mit Sodbrennen und Herzrasen auf. Ich legte mich wieder schlafen und als ich aufwachte, schwamm mir der Kopf. Am nächsten Tag bin ich dann zur Ärztin gegangen, weil das Brennen so stark war. Sie hat die ganzen Herzuntersuchungen gemacht. Mir ging es wochenlang schlecht mit dem Brennen und Fieber. Ich konnte nur die Antazida nehmen, die man ohne Rezept in der Apotheke bekommt. Sie haben viele Tests wegen meinem Herzen gemacht, aber es war alles in Ordnung. Zu dieser Zeit konnte ich das Sodbrennen und die Schmerzen direkt unter dem Brustbein spüren. Außerdem habe ich Schwindel gehabt. Und ein Schweregefühl auf der Brust. Ich kann die Blähungen dort drin spüren, es fühlt sich an wie ein Herzinfarkt. Ich muss mich verdrehen, damit ich sie wieder rausbekomme. Dann war da noch die Migräne, die im Hinterkopf anfing und sich dann um die Schläfen legte.“

„Die Symptome sind nie richtig weggegangen. Der Unterschied ist, dass ich nicht mehr so oft Herzrasen habe. Letztens habe ich es aber wieder gehabt. Ich bin damit aufgewacht, habe mich dann aufrecht hingesetzt und nach 20 Minuten war es wieder vorbei. Es fühlte sich an als hätte ich Splitter im Arm. Bevor ich im letzten Herbst diesen ganzen Stress hatte, habe ich regelmäßig trainiert. Seitdem war das aber nicht mehr möglich. Ich hatte auf der Arbeit einfach zu viel zu tun.“

„Ich arbeite bei R&D, wir forschen zu neuen Technologien. Ich stehe unter der Management-Ebene, bin aber technisch betrachtet ziemlich weit oben. Die Organisation ist ziemlich straff organisiert, es ist fast wie beim Militär. Im Moment ist es so, dass man machen muss, was der Chef will oder sich verabschieden muss. Mit diesem neuen Geschäftsführer gibt es viel Stress, alle sind sehr angespannt, er verhält sich als wäre er beim Militär. Ich will aber in meine Ruhe haben, so arbeiten können, wie ich das für richtig halte, aber das geht nicht mehr.“

„Im vergangenen Jahr habe ich an diesem neuen Projekt gearbeitet. Wir führen Tests in Arizona durch. Ich war oft vor Ort, um das Ganze aufzubauen und es gab viele Probleme. Es war viel Arbeit und viel Druck. Manchmal musste ich auch ganz unerwartet dorthin. Bei 48°C draußen sein und arbeiten. Im September kam dann der Telefonanruf, dass es nicht richtig funktioniert. Es war mein Projekt und es funktionierte nicht. Ich stand unter großem Druck, ich musste es wieder zum Laufen bringen. Im Oktober konnte ich dann kaum etwas essen, weil ich dieses Problem lösen musste. Ständig gab es irgendwelche Notfälle. Jetzt ist es besser geworden. Ich konnte die Probleme lösen, aber es gab viel Ärger.“

„Meine Eltern wohnen jetzt bei uns. Mein Vater ist ein echter Patriarch. Am Anfang war das sehr stressig… Ich bin in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der die Eltern immer bei dir sind und dir sagen, was du zu tun hast. Wenn solche Situationen auftreten, dann werde ich still. Was mich aber wirklich wütend macht, ist, wenn ich nicht das tun kann, was ich tun will… .“

Rx: Samarium carbonicum, C200.

Analyse:

Lou Klein schreibt über Samarium: „Ein Ort, an dem man autonom sein und sich von dem ständigen Druck zurückziehen kann.“

Ich entschied mich für das Carbon-Salz, weil die Einengung vom Vater ausging und der Patient deswegen nicht autonom sein konnte.

Follow up im Mai 2006:

„Mir geht es sehr viel besser. Ich habe mich direkt nach dem Termin bei Ihnen besser gefühlt. Ich habe das Mittel nur einmal genommen. Danach ging es stetig bergauf… Das Herzrasen habe ich nicht mehr. Ich habe wieder angefangen zu trainieren und es läuft sehr gut. Ich habe viel mehr Ausdauer. Ich bin nicht mehr müde und kann länger aufbleiben.“

„Auch auf der Arbeit hat sich vieles verbessert. Ich habe ein offenes und ehrliches Gespräch mit meinem Chef geführt. Ich habe ihm meine Bedenken geäußert und er war sehr verständnisvoll. Er sagte, er hätte gute Beziehungen in der Branche und könne mich versetzen lassen.“

„Auch mit meinen Eltern läuft es besser. Ich habe ihnen gesagt, dass es mich stresst, wenn sie da sind und sie haben sich zurückgezogen. Meinem Sohn geht es sehr gut. Mir geht es auch deswegen besser, weil ich mich um das Baby kümmern und mit ihm spazieren gehen kann. Ich hatte mir deswegen Sorgen gemacht, weil ich nicht wusste, ob ich ein guter Vater sein würde.“

„Vorher hatte ich alle Hoffnung verloren, weil es mir körperlich immer so schlecht ging. Jetzt habe ich das Gefühl als hätte sich eine Wolke verzogen und mein Selbstvertrauen ist stärker geworden. Vorher konnte ich kaum die Treppe steigen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht mehr passieren wird. Ich weiß, dass ich alles anders machen würde, wenn es noch einmal zu ersten Anzeichen kommen würde. Ich würde mich nicht noch einmal in eine solche Situation bringen.“

Telefonat im Juli 2006

„Mir geht es weiterhin gut. Ich fühle mich allgemein stärker.“

Sally Williams

RSHom (Na) CCH 07/06/2006

 

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Quelle: http://www.interhomeopathy.org/samarium_carbonicum_chest_pains_migraines_chronic_fatigue_syndrom

Foto: 1395298514 von fizkes

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