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Insekten - Spektrum Homöopathie 02/2014

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Insekten - Spektrum Homöopathie 02/2014

Unser modernes Leben hat sich enorm beschleunigt. Rastlosigkeit und Konzentrationsprobleme sind Resultate eines hektischen Lebensstils. Den Menschen fehlt es an Orientierung, sie fühlen sich verlassen und führungslos. Materielle Dinge, äußere Erscheinung und sexuelle Attraktivität werden höher bewertet als Ethik, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl. All diese Themen finden wir in homöopathischen Arzneimittelbildern von Insekten, wie Jonathan Hardy beispielhaft an der Empfindung sowie an Prüfungs- und Repertoriumssymptomen des Schmetterlings Limenitis bredowii und der Wanderheuschrecke Schistocerca zeigt.

Auch wenn inzwischen viele neue Insektenarzneien gut geprüft sind, spielen Themen und Signatur im Sinne biologischer Eigenheiten bei der homöopathischen Annäherung an diese uralte und artenreichste Tierklasse eine wichtige Rolle. Das gilt auch für lange bekannte Arzneien wie Apis mellifica, Formica rufa oder Coccus cacti in den Kasuistiken von Rajan Sankaran, Shekhar Algundgi und Sigrid Lindemann oder die als Blasenmittel bewährte Cantharis vesicatoria von Ulrich Welte. Die Arbeit mit Themen und Signatur ermöglicht erste homöopathische Unterscheidungen des unübersichtlichen Insektenreichs. Einen besonders originellen Ansatz verfolgt dabei Peter Fraser mit seinem Beitrag zur Ernährungsweise der Insekten. Die Differenzierung zwischen Blutsaugern, Kannibalen, Pflanzenliebhabern, Kotfressern und Nektar saugenden Wesen liefert erstaunliche Erkenntnisse für die Homöopathie. Das gilt gleichermaßen für die Frage nach dem Parasitären, die Jörg Wichmann und Angelika Bolte anhand von Coccus cacti und Hirudo medicinalis stellen. Ulrich Welte ergänzt dies mit weiterem Anschauungsmaterial über Wanzen, Flöhe und andere Quälgeister. Dazu zählen sicher auch die nervigen Zweiflügler Musca domestica und Culex musca, deren Stress-Reaktions-Muster Andreas Richter detailliert präsentiert.

Mit den Beiträgen von Jonathan Hardy, Mike Keszler, Alize Timmerman und Jenna Shamat erfahren wir eine Menge über die Schmetterlinge, die zusätzlich zur bereits durch Patricia Le Roux erforschten flatterhaften Hyperaktivität auch mit den Themen von Liebe und Metamorphose, Tod und Wiedergeburt verbunden sind.

Die vielfältigen Beiträge dieses Hefts können nur einen Teil des unglaublichen Spektrums der Insektenwelt abbilden, die nach wie vor noch für die Homöopathie eine Terra incognita ist, in der Themen und Signatur wichtige Orientierungshilfe leisten können, ohne dabei neue Arzneimittelprüfungen zu ersetzen. Diese Ausgabe von SPEKTRUM will ein Gefühl für die spezielle Energie der Insekten geben und dazu anregen, tiefer in ihr Reich einzudringen.

 



Leseprobe
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Peter Fraser: Der Erde entfliehen
Insekten – ein differenzierter Blick auf diese vielfältige Arzneiklasse


Bhawisha Joshi: Man hält mich für ein Nichts
Blatta orientalis und Ähnlichkeiten der Insekten mit anderen Arzneigruppen


Andreas Richter: Zurückgeblieben - ohne Bindung
Musca domestica und Culex musca im Vergleich


Ulrich Welte: Verflucht übergriffig
Cimex, Pulex und andere Quälgeister


Angelika Bolte, Jörg Wichmann: Kleben, kletten, klammern
Coccus cacti und Hirudo medicinalis, die Gemeinsamkeiten von Parasiten


Sigrid Lindemann: Vom Winde verweht
Coccus cacti entpuppt sich nach Apis als besseres Simile


Ulrich Welte: Wild, ungestüm, erratisch
Cantharis vesicatoria – drei markante Fallgeschichten


Rajan Sankaran, Shekhar Algundgi: Stechen und Brennen
Apis mellifica und Formica rufa – klassische Arzneien neu gesehen


Renate Paschmanns: Schwere Verbrennung
Apis bei Hautschäden nach Strahlentherapie


Markus Kuntosch: Fliegende Drachen fressen meine Familie
Anax imperator, die große Königslibelle, als Simile zu den Bildern eines Kindes


Jonathan Hardy: Summen im ganzen Körper
Schistocerca gregaria und americana – zwei geprüfte Heuschrecken


Heinz Witwer: Das andere Lied Schistocerca gregaria – ein exotischer Fall von Wanderheuschrecke
Schistocerca gregaria – ein exotischer Fall von Wanderheuschrecke


Peter Fraser: Man ist, was man isst
Insekten – der Einfluss unterschiedlicher Ernährungsweisen auf das Arzneimittelbild


Jonathan Hardy: Flatterhaft und zappelig
Limenitis bredowii californica aus Sicht der Empfindungsmethode


Mike Keszler: Vergängliche Schönheit
Limenitis bredowii californica und das Thema von Tod und Wiedergeburt


Jenna Shamat und Alize Timmerman: Metamorphose und Transformation
Papilio lowi und die Sehnsucht nach wahrer Liebe


Seiten:

Insekten - Spektrum Homöopathie 02/2014


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Durchschnittliche Kundenbewertung:
139
4,6 von 5 Sternen

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Top-Kommentare

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Dr. Ulrich Welte

vor 3 Jahren
Das Infekt-Spektrum ist eines der besten Hefte, die ich erinnere
Das Infekt-Spektrum ist eines der besten Hefte, die ich erinnere. So viele schlüssige Zugänge zum Mittel, alles von kompetenten Autoren geschrieben, so viele gute Facetten gibt es sonst nirgends in einer Zeitschrift. Jeder Artikel ist schlüssig und aufschlussreich.

Besonders gefallen haben mir die Tipps der erfahrenen Ute Bullemer, die ich bisher nicht kannte; ich werde an Anantherum denken bei der häufigen Portioerosion; Erodium ist übrigens auch öfters gut.

Heiner Freis Methode ist schlüssig dargestellt, bei uns längst dankbare Ergänzung des Alltags.

Super fand ich die Darstellung von T. Curtis über die Zitterpappel, die sie sehr schön schildert und durch Fälle belegt, die dann auch durch die Pflanzentheorie erklärbar sind: tolle Arbeit.

D. Payrhuber hat auch sehr schöne Fälle, vor allem die beiden Helleborus Fälle.

Auch Rajan Sankarans Pulsatilla Fall deckt sich mit unseren besten Puls-Fällen, sie sind nämlich nicht nur so sanft wie immer behauptet wird: diese Eigenschaft ist ein Teil des Bildes und entspricht Stadium 2. Die Tatsache, dass die Patientin empört einen Rikshafahrer ohrfeigte, fand ich interessant, denn es stimmt: die Ranunculaceae sind alle mehr oder weniger schnell empört und so gereizt, dass sie auch zuschlagen könn(t)en, wie man es von Staph kennt. Auch das innere oder äußere Zittern oder Beben gehört zu allen Ranunceln.

Franz Swoboda hat mich mit seinem ausgezeichneten Artikel sehr zum Lachen gebracht. Ergänzend wäre zu sagen, dass die Quintessenz seiner „Epidemie“ auch in Jan Scholtens Elementen beschrieben wird: Ant-t hilft praktisch in allen Fällen von chronischer Bronchitis mehr oder weniger (das hat er sonst von keinem Mittel so behauptet, und es stimmt), aber es heilt nicht. Vor allem seine neue Beobachtung der Mycoplasmennosode als Pendant ist sehr interessant.

Dann der Choleraartikel: einfach Super, das beste was ich über die Cholera bisher gelesen habe. Gerade die gute Widerlegung, dass nur das Meiden von Aderlässen und die (geringe) Flüssigkeitszufuhr der einzige Grund für die unbestreitbare Überlegenheit der damaligen homöopathischen Behandlungen sei, fand ich sehr schlüssig.

Dann die Iquilai Studie: wo findet man so was heute? Erstklassig.

Selbst Kate Birchs Birkentrunk für alle Impfprobleme fand ich interessant, auch wenn man sagen muss, dass man es sich auch selbst unnötig schwer machen kann durch zu viele theoretische Erwägungen. Man versteht zumindest, warum so alles in einen Trank gepackt werden muss. Immerhin ein schöner Fall.

Die Mollusken von Fr. Schuller-Schreib sind auch lohnenswert. In diesem Zusammenhang auch der Calc-Fall von K Adal.

Dann auch der Hinweis auf den Index am Schluss: ein Super-Heft.
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simone

vor 4 Jahren
Empfehlenswerte Fachliteratur
Sehr informativ, sowohl für "Neulinge" in der Homöopathie als auch für erfahrene Homöopathen. Insgesamt sehr empfehlenswert. weiterlesen ...
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dr.b.stahlheber

vor 4 Jahren
Rheumabehandlung nicht einfach
mit diesem Spektrumsheft habe ich wieder neue Aspekte
die ich bei der Behandlung berücksichtigen werde
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Betina Quägber-Zehe M.A.

vor 6 Monaten
Sehr spannende und informative Lektüre
Als interessierte Nichtmedizinerin (gibt es eine weibliche Form von Laie??) habe ich die Artikel sehr aufmerksam gelesen und finde sie außerordentlich informativ.
Zum Glück hat niemand aus unserer Familie bislang Corona, wir nehmen aber schon seit einigen Jahren Influenzinum und sind seither Grippe frei.
Ich würde in unseren Breiten auch Bryonia als Genius epidemicus sehen, da es die meisten Übereinstimmungen zeigt.
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M. Sandvoss

vor 6 Monaten
wichtige Informationen
Ein sehr gehaltvolles, gelungenes Heft.
Auch hinsichtlich der allgemeinen Corona-Politik, die bislang versuchte, die Homöopathie zu ignorieren.
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Iris PH

vor 6 Monaten
Genius epidemicus
Letzte Woche kam das neue Spektrum- Heft "Genius epidemicus - Homöopathie in Zeiten der Pandemie" an und ich habe mich gleich drauf gestürzt. Das ist so wertvoll, diese wunderbaren Erfahrungen der KollegInnen (auf der ganzen Welt) so komprimiert studieren zu können. Danke dafür bei dieser Gelegenheit. Euer Spektrum-Team macht eine einmalige Arbeit, die ich sehr schätze! weiterlesen ...
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flurina

vor 6 Jahren
empfehlenswert
es lohnt sich "spectrum der homöopathie" zu abonnieren. es sind immer interessante und wissenswerte artikel zu finden.
ich freue mich auf jede ausgabe.
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Johanna Stahl

vor 6 Monaten
Homöopathie, eine effektive Medizin
Nach allem, was ich zur Zeit höre, tat es mir sehr gut, die Berichte von Ärzten aus den unterschiedlichsten Ländern zu lesen, die mit Homöopathie den Erkrankten helfen konnten. Sehr beeindruckt hat mich der Artikel über CO2. Weltweit sind alle Menschen betroffen, die eine Maske tragen. Dadurch erhöht sich der CO2-Gehalt im Blut, was für uns Menschen schädlich ist. Es löst Symptome aus, die dann leicht dem Virus untergeschoben werden können.
Allen, die an dieser Ausgabe mitgearbeitet haben: Vielen Dank!
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Christiane Seidler

vor 4 Jahren
Echte Bereicherung
Die Art und Weise, wie man die 3.Reihe des Periodensystems herangeführt eird, ermöglicht auch Homöopathrn, die bisher nicht mit Reihen und Sradien gearbeitet haben einen sehr guten Einstieg. Fallbeispiele vertiefen das Gelernte und für bekannte Arzneimittel erhält man tiefere Einblicke.
Neulinge bekommen Lust sich in diese Methode zunzuarbeiten. Fortgeschrittene kesen sehr gute Fachartikel.
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Veronika Ehrler, Ärztin

vor 5 Jahren
Vielfältig und eindrucksvolle Fallbeispiele
Sehr schöner Überblick über das neue Feld der Lanthanide. Eindrucksvolle Fallbeispiele, schön auch, das verschiedene Kollegen und Kolleginnen dort zu Wort kommen, die völlig anders jeweils arbeiten und ein unterschiedliches Patientenklientel präsentieren.
Besonders hilfreich der Artikel zur Charakterisierung der Lanthanide und der Stadieneinteilung von Ulrich Welte. Selbst für Praktiker wie mich, die nicht nach Scholten arbeiten eine undogmatische und praktikable Einführung.
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