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Wutsyndrom: ein Lyssinum Fall

Von Alex Leupen

Job ist eine drei Jahre alte Golden Retriever Hündin. Sie wird von ihrer Besitzerin in die Klinik gebracht, weil sie bei Stress bissig wird. Sie beißt hauptsächlich ihr Frauchen, wenn sie nicht angeleint ist, kann sie aber auch fremde Leute und Tiere angreifen. Das Verhalten ihrer Hündin lässt ihre Besitzerin panisch werden, weil ihr letzter Golden Retriever wegen seines aggressiven Verhaltens eingeschläfert werden musste. Er hatte das Wutsyndrom.

Wenn Job panisch wird fängt sie an zu beißen. Das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Frauchen hat sich mittlerweile sehr verschlechtert, das Vertrauen zueinander geht zunehmend verloren. Die Hündin selbst ist sehr offen und reagiert auf jeden Reiz. Wenn sie diesen reiz nicht verarbeiten kann, beißt sie zu. Bemerkenswert an ihrem Verhalten ist die Tatsache, dass sie im Anschluss sofort Reue zeigt – sie verhält sich unterwürfig und leckt an den Händen ihres Frauchens.

 

Job hat verschiedene Ängste: Geräusche (sie traut sich nicht in die Küche, wenn dort die Spülmaschine läuft), leise Geräusche lassen sie auffahren, sie hat Angst vor dem Rasensprenger und vor schreienden Kindern. Merkwürdigerweise hat sie keine Angst vor Feuerwerk! Wenn ein Kracher zwischen ihren Pfoten explodiert, stört sie das nicht im Geringsten. Wenn sie Angst hat, zieht sie sich unter den Tisch zurück und drückt sich eng an die Wand. Bei windigem Wetter wird sie hyperaktiv und jagt alles, was durch die Luft gewirbelt wird.

Weitere Merkmale sind: sie ist fordernd, besitzergreifend, reizbar, nervös und scheu: sie hört ausschließlich auf ihr Frauchen.

Ihr Fressverhalten ist unauffällig. Sie hat zähen, Faden ziehenden Speichel.

Sie ist erst relativ spät zum ersten Mal läufig geworden. Die Läufigkeit dauerte fünf Wochen anstelle der üblichen drei Wochen.

Sie ist eher warmblütig; sie legt sich lieber in den Schatten und meidet die Sonne. Sie wird jedes Jahr geimpft, zum Impfprogramm gehört auch die Tollwutimpfung.

Verschreibung: Lyssinum C30, wiederholte Gabe nach zwei Wochen. Lyssinum ist die Tollwut-Nosode.

Follow up: Job macht enorme Fortschritte bis ihre Besitzerin sie wieder impfen lässt. Sie bekommt das volle Programm und zusätzlich eine Wurmkur. Danach hat sie starken Durchfall und wird hyperaktiv: Sie jagt hinter allem her, was sich bewegt und greift Radfahrer an.

Verschreibung: Lyssinum C30 wurde wiederholt, hatte aber nicht mehr die gleiche Wirkung. Das Mittel wurde als C200 noch einmal verabreicht, insgesamt drei Mal. Die Reaktion war positiv. Der Besitzerin wurde geraten, auf die Tollwut-Impfung zu verzichten und die Hündin nicht mehr monatlich zu entwurmen.

Differentialdiagnose

Stramonium. Allerdings hat die Angst vor Wasser in Kombination mit dem zähen Speichel die Wahl von Lyssinum bestätigt.

Rubrik: Gemüt – Zorn – abwechselnd mit – Reue; mit schneller

Eine unbekannte Anzahl von Hunden reagiert auf die Tollwutimpfung mit dieser Verhaltensstörung. Meist tritt diese Veränderung nicht sofort auf, sondern erst nach der zweiten oder dritten Impfung. Heutzutage gehört die Frage nach möglichen Impfreaktionen zum Standardrepertoire einer homöopathischen Behandlung von Hunden, die plötzlich aggressiv werden oder andere Verhaltensänderungen zeigen.

Bei Hunden, die Lyssinum benötigen, sehen wir widersprüchliches Verhalten – einerseits fürchten sie sich vor kleinen Dingen, andererseits reagieren sie gleichgültig in Situationen, in denen man eine ängstliche Reaktion erwarten könnte.

************************************

Foto: Shutterstock
Dog barking; Cesar Outon

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Wutsyndrom, bellen, beißen, fordernd, reizbar, nervös, scheu, Tollwutimpfung.

Copyright: Interhomopathy

Wutsyndrom: ein Lyssinum Fall

Von Alex Leupen

Job ist eine drei Jahre alte Golden Retriever Hündin. Sie wird von ihrer Besitzerin in die Klinik gebracht, weil sie bei Stress bissig wird. Sie beißt hauptsächlich ihr Frauchen, wenn sie nicht angeleint ist, kann sie aber auch fremde Leute und Tiere angreifen. Das Verhalten ihrer Hündin lässt ihre Besitzerin panisch werden, weil ihr letzter Golden Retriever wegen seines aggressiven Verhaltens eingeschläfert werden musste. Er hatte das Wutsyndrom.

Wenn Job panisch wird fängt sie an zu beißen. Das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Frauchen hat sich mittlerweile sehr verschlechtert, das Vertrauen zueinander geht zunehmend verloren. Die Hündin selbst ist sehr offen und reagiert auf jeden Reiz. Wenn sie diesen reiz nicht verarbeiten kann, beißt sie zu. Bemerkenswert an ihrem Verhalten ist die Tatsache, dass sie im Anschluss sofort Reue zeigt – sie verhält sich unterwürfig und leckt an den Händen ihres Frauchens.

 

Job hat verschiedene Ängste: Geräusche (sie traut sich nicht in die Küche, wenn dort die Spülmaschine läuft), leise Geräusche lassen sie auffahren, sie hat Angst vor dem Rasensprenger und vor schreienden Kindern. Merkwürdigerweise hat sie keine Angst vor Feuerwerk! Wenn ein Kracher zwischen ihren Pfoten explodiert, stört sie das nicht im Geringsten. Wenn sie Angst hat, zieht sie sich unter den Tisch zurück und drückt sich eng an die Wand. Bei windigem Wetter wird sie hyperaktiv und jagt alles, was durch die Luft gewirbelt wird.

Weitere Merkmale sind: sie ist fordernd, besitzergreifend, reizbar, nervös und scheu: sie hört ausschließlich auf ihr Frauchen.

Ihr Fressverhalten ist unauffällig. Sie hat zähen, Faden ziehenden Speichel.

Sie ist erst relativ spät zum ersten Mal läufig geworden. Die Läufigkeit dauerte fünf Wochen anstelle der üblichen drei Wochen.

Sie ist eher warmblütig; sie legt sich lieber in den Schatten und meidet die Sonne. Sie wird jedes Jahr geimpft, zum Impfprogramm gehört auch die Tollwutimpfung.

Verschreibung: Lyssinum C30, wiederholte Gabe nach zwei Wochen. Lyssinum ist die Tollwut-Nosode.

Follow up: Job macht enorme Fortschritte bis ihre Besitzerin sie wieder impfen lässt. Sie bekommt das volle Programm und zusätzlich eine Wurmkur. Danach hat sie starken Durchfall und wird hyperaktiv: Sie jagt hinter allem her, was sich bewegt und greift Radfahrer an.

Verschreibung: Lyssinum C30 wurde wiederholt, hatte aber nicht mehr die gleiche Wirkung. Das Mittel wurde als C200 noch einmal verabreicht, insgesamt drei Mal. Die Reaktion war positiv. Der Besitzerin wurde geraten, auf die Tollwut-Impfung zu verzichten und die Hündin nicht mehr monatlich zu entwurmen.

Differentialdiagnose

Stramonium. Allerdings hat die Angst vor Wasser in Kombination mit dem zähen Speichel die Wahl von Lyssinum bestätigt.

Rubrik: Gemüt – Zorn – abwechselnd mit – Reue; mit schneller

Eine unbekannte Anzahl von Hunden reagiert auf die Tollwutimpfung mit dieser Verhaltensstörung. Meist tritt diese Veränderung nicht sofort auf, sondern erst nach der zweiten oder dritten Impfung. Heutzutage gehört die Frage nach möglichen Impfreaktionen zum Standardrepertoire einer homöopathischen Behandlung von Hunden, die plötzlich aggressiv werden oder andere Verhaltensänderungen zeigen.

Bei Hunden, die Lyssinum benötigen, sehen wir widersprüchliches Verhalten – einerseits fürchten sie sich vor kleinen Dingen, andererseits reagieren sie gleichgültig in Situationen, in denen man eine ängstliche Reaktion erwarten könnte.

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Dog barking; Cesar Outon

Kategorie: Fälle

Schlüsselwörter: Wutsyndrom, bellen, beißen, fordernd, reizbar, nervös, scheu, Tollwutimpfung.

Copyright: Interhomopathy




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