Abbildung 1: Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) zeigt sich typischerweise durch plötzlich auftretende, scharf begrenzte kahle Stellen, die meist nicht vernarbt sind.
Kreisrunder Haarausfall kann plötzlich auftreten und kommt für Betroffene dementsprechend oft völlig unerwartet. Hinter den scharf begrenzten kahlen Stellen steckt jedoch nicht nur ein kosmetisches Problem: Die sogenannte Alopecia areata ist eine immunvermittelte Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen Strukturen des Haarfollikels richtet. In diesem Beitrag erfahren Sie unter anderem, was den kreisrunden Haarausfall ausmacht, wie die Erkrankung entsteht und welche genetischen und immunologischen Faktoren dabei eine Rolle spielen können. Abschließend erhalten Sie zehn ganzheitliche Tipps, die den Umgang mit der Erkrankung im Alltag unterstützen können.
Was ist kreisrunder Haarausfall?
Bei kreisrundem Haarausfall – medizinisch als Alopecia areata bezeichnet – richtet sich eine fehlgeleitete Immunreaktion gegen Strukturen des Haarfollikels und beeinträchtigt dessen normale Funktion. Dabei werden die Haarfollikel in der Regel nicht dauerhaft zerstört. Es besteht also grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Haare an den betroffenen Stellen wieder nachwachsen. Charakteristisch für diese Form des Haarausfalls sind plötzlich auftretende, meist klar begrenzte und rund oder oval erscheinende kahle Stellen auf der Kopfhaut. Der Verlauf kann allerdings sehr unterschiedlich sein und von einzelnen kleinen Bereichen bis hin zu einem weitreichenden Verlust der Haare reichen.
Je nach Ausprägung werden verschiedene Formen der Alopecia areata unterschieden. Bei der klassischen Variante entstehen einzelne oder mehrere kahle Stellen, während bei der Alopecia totalis die gesamte Kopfbehaarung ausfällt. Noch umfassendere Auswirkungen hat die Alopecia universalis, bei der neben dem Kopfhaar auch die Körperbehaarung betroffen sein kann. Eine besondere Erscheinungsart ist außerdem die Ophiasis-Form, bei der sich der Haarausfall vor allem bandförmig entlang des Randbereichs der Kopfhaut ausbreitet. Diese Liste der unterschiedlichen Erscheinungsformen verdeutlicht, dass kreisrunder Haarausfall keineswegs immer gleich verläuft, sondern hinsichtlich der Ausdehnung und des Schweregrads sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.
Mögliche Ursachen der Alopecia areata
Abbildung 2: Bei der Alopecia areata richtet sich eine fehlgeleitete Immunreaktion gegen Strukturen des Haarfollikels und kann dadurch das normale Haarwachstum beeinträchtigen.
Die Frage, welche Ursachen die Alopecia areata hat, ist bislang nicht vollständig geklärt. Als zentraler Mechanismus gilt jedoch eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems gegen den eigenen Haarfollikel. Dabei spielen insbesondere T-Zellen eine wichtige Rolle, die Strukturen des Haarfollikels angreifen und dadurch den normalen Haarwachstumszyklus stören. Die Alopecia areata wird deshalb als immunvermittelte Autoimmunerkrankung eingeordnet. Zugleich scheint eine genetische Veranlagung eine wichtige Rolle zu spielen: Bei einem Teil der Betroffenen tritt die Erkrankung familiär gehäuft auf. Aus einer genetischen Veranlagung allein lässt sich allerdings nicht ableiten, ob und zu welchem Zeitpunkt tatsächlich kreisrunder Haarausfall entsteht.
Neben genetischen und immunologischen Faktoren werden verschiedene äußere Einflussfaktoren als mögliche Trigger diskutiert. Dazu zählt beispielsweise psychischer Stress, wobei die Studienlage nicht ausreicht, um Stress als alleinige Ursache zu definieren. Die Alopecia areata tritt zudem häufiger gemeinsam mit anderen immunvermittelten Erkrankungen auf, darunter insbesondere Erkrankungen der Schilddrüse, Vitiligo sowie atopische Erkrankungen. Dies unterstützt die These, dass teilweise gemeinsame genetische und immunologische Mechanismen eine Rolle spielen könnten. Dennoch bedeutet das Auftreten von kreisrundem Haarausfall nicht automatisch, dass gleichzeitig eine weitere Autoimmunerkrankung vorliegt.
Kreisrunder Haarausfall und andere Autoimmunerkrankungen: Gibt es einen Zusammenhang?
Abbildung 3: Oftmals tritt kreisrunder Haarausfall gemeinsam mit bestimmten immunvermittelten Erkrankungen auf, darunter autoimmune Schilddrüsenerkrankungen und Vitiligo.
Die Alopecia areata wird als immunvermittelte Autoimmunerkrankung eingeordnet. Das bedeutet, dass sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen richtet – in diesem Fall vor allem gegen die Haarfollikel. Gleichzeitig zeigen diverse Studien, dass Menschen mit kreisrundem Haarausfall häufiger von weiteren immunvermittelten Erkrankungen betroffen sind als Menschen ohne Alopecia areata. Besonders stark untersucht wurden in diesem Zusammenhang autoimmune Schilddrüsenerkrankungen und Vitiligo, bei denen das Immunsystem ebenfalls körpereigenes Gewebe beziehungsweise bestimmte Zelltypen angreift. Auch Erkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wurden in Studien mit Alopecia areata in Verbindung gebracht.
Obwohl die Verbindung auffällig ist, bedeutet dies nicht, dass hinter jedem Fall von kreisrundem Haarausfall eine weitere Autoimmunerkrankung steckt. Vielmehr gehen Wissenschaftler davon aus, dass sich bestimmte genetische und immunologische Faktoren überschneiden können, wodurch die Entstehung verschiedener immunvermittelter Erkrankungen begünstigt wird. Auch atopische Erkrankungen wie Neurodermitis treten bei Menschen mit kreisrundem Haarausfall vergleichsweise häufig auf. Ob und welche Begleiterkrankungen tatsächlich vorliegen, ist individuell jedoch verschieden. Ein plötzlich auftretender kreisrunder Haarausfall ist daher zunächst kein Beweis für eine weitere Autoimmunerkrankung, bietet bei entsprechenden Hinweisen aber Anlass für eine weiterführende ärztliche Abklärung.
Welche Personengruppen sind besonders gefährdet?
Wie bereits erwähnt, haben vor allem Menschen, in deren Familie die Erkrankung bereits aufgetreten ist, ein erhöhtes Risiko für eine Alopecia areata. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 2025 wertete 67 Studien mit mehr als 24.000 Betroffenen aus und fand bei rund 17,6 Prozent der Personen mit Alopecia areata eine positive Familiengeschichte.1 Dies spricht für eine relevante genetische Komponente, bedeutet aber nicht, dass die Erkrankung zwangsläufig vererbt wird. Auch Menschen mit weiteren immunvermittelten oder atopischen Erkrankungen wie atopischer Dermatitis, autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen und Vitiligo scheinen häufiger betroffen zu sein.
Bestimmte Merkmale können zudem mit dem Auftreten begleitender Autoimmunerkrankungen in Verbindung stehen. In einer Studie, die an 615 Menschen mit Alopecia areata durchgeführt wurde, waren insbesondere das weibliche Geschlecht, Nagelveränderungen und gleichzeitig bestehende atopische Erkrankungen mit einem erhöhten Vorkommen weiterer Autoimmunerkrankungen verbunden.2 Auch ein früher Erkrankungsbeginn und ein schwererer Verlauf wurden in älteren Untersuchungen mit einer stärkeren familiären oder immunologischen Belastung in Verbindung gebracht. Solche Faktoren sind jedoch nicht als sichere Vorhersage zu verstehen. Die Alopecia areata kann grundsätzlich Menschen jeden Alters und unabhängig vom familiären Hintergrund betreffen.
Diagnose, Verlauf und Risiken des kreisrunden Haarausfalls
Abbildung 4: In der Regel erfolgt die Diagnose bei kreisrundem Haarausfall anhand des typischen Erscheinungsbildes und einer dermatologischen Untersuchung. Bei Bedarf können weitere Untersuchungen hinzukommen.
In den meisten Fällen ist die Diagnose einer Alopecia areata nicht kompliziert und lässt sich bereits anhand des typischen Erscheinungsbildes stellen. Charakteristisch sind plötzlich auftretende, scharf begrenzte kahle Stellen, wobei die Haut an den betroffenen Bereichen in der Regel glatt und nicht vernarbt ist. Bei einer dermatologischen Untersuchung können zudem Haarveränderungen am Rand der kahlen Stellen auffallen. Eine Trichoskopie, bei der die Kopfhaut und Haare mit einer speziellen Vergrößerung untersucht werden, kann die Diagnose bei Bedarf zusätzlich unterstützen. Blutuntersuchungen sind nicht grundsätzlich erforderlich, können aber sinnvoll sein, falls sich aufgrund bestimmter Beschwerden Hinweise auf Begleiterkrankungen oder andere mögliche Ursachen des Haarausfalls ergeben.
Wie genau eine Alopecia areata verläuft, lässt sich im Einzelfall nur schwer vorhersagen. Bei manchen Betroffenen bleiben einzelne kahle Stellen begrenzt und die Haare wachsen innerhalb von Monaten wieder nach, während es bei anderen zu wiederholten Schüben oder einem ausgeprägteren Haarverlust kommen kann. Neben der klassischen Alopecia areata mit einzelnen kahlen Bereichen können auch eine Alopecia totalis oder Alopecia universalis entstehen. Ein vollständiger Haarverlust bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass die Haarfollikel dauerhaft zerstört sind. Auch nach längerer Krankheitsdauer kann grundsätzlich neues Haarwachstum einsetzen, wobei Rückfälle jedoch häufig sind.
Darüber hinaus wird zunehmend der Zusammenhang mit möglichen gesundheitlichen Begleiterkrankungen untersucht. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus dem Jahr 2026 fand bei Menschen mit Alopecia areata ein um 36 Prozent erhöhtes relatives Risiko für einen Schlaganfall im Vergleich zu Kontrollpersonen.3 Auch venöse Thromboembolien und Vorhofflimmern wurden in der Auswertung häufiger beobachtet. Zudem wurden mögliche Veränderungen der Netzhaut bei Menschen mit Alopecia areata untersucht. Eine weitere systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse mit mehr als 145.000 untersuchten Personen zeigte, dass Netzhautveränderungen relativ häufiger bei Menschen mit Alopecia areata auftraten.4 Gleichzeitig war das absolute Risiko für solche Veränderungen niedrig. Daher ergibt sich aus den bisherigen Erkenntnissen kein Anlass für routinemäßige augenärztliche Untersuchungen allein aufgrund einer Alopecia areata.
Wie wird kreisrunder Haarausfall schulmedizinisch behandelt?
Die schulmedizinische Therapie bei kreisrundem Haarausfall richtet sich vor allem nach Ausmaß, Verlauf und Krankheitsaktivität sowie nach Alter und individuellen Begleiterkrankungen. Bei begrenzten Formen können insbesondere Kortikosteroide äußerlich angewendet oder direkt in die betroffenen Hautbereiche injiziert werden. Bei milden Verläufen kommt je nach Situation auch zunächst eine Beobachtung infrage, da spontane Haarneubildung möglich ist. Liegt eine ausgeprägte Alopecia areata vor, stehen inzwischen auch systemische Therapien zur Verfügung. Eine wichtige Entwicklung sind dabei sogenannte Januskinase-Inhibitoren, die gezielt in Signalwege der immunologischen Entzündungsreaktion eingreifen. Welche Behandlung geeignet ist, sollte individuell mit einer Hautärztin oder einem Hautarzt besprochen werden. Da kreisrunder Haarausfall für viele Betroffene auch psychisch und sozial belastend sein kann, gehören nach aktuellen Leitlinien die Beratung zu kosmetischen Möglichkeiten, Haarersatz und gegebenenfalls psychosoziale Unterstützung ebenso zu einer umfassenden Versorgung.
Von Schlafhygiene bis Kopfhautschutz: 10 ganzheitliche Tipps für den Alltag mit kreisrundem Haarausfall
Abbildung 5: Ganzheitliche Maßnahmen wie ausreichender Schlaf, ein funktionierendes Stressmanagement und ein schonender Umgang mit Haaren und Kopfhaut können den Umgang mit kreisrundem Haarausfall im Alltag unterstützen.
Die medizinische Behandlung der Alopecia areata kann durch eine ausgewogene Lebensweise sinnvoll ergänzt werden. Der Lebensstil kann die Autoimmunreaktion jedoch nicht gezielt beseitigen und sollte daher nicht als Ersatz für eine dermatologische Therapie verstanden werden. Die folgenden Maßnahmen können jedoch dabei helfen, den Körper insgesamt zu unterstützen und den persönlichen Umgang mit dem Haarausfall erleichtern.
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung: Eine abwechslungsreiche Ernährungsweise mit reichlich Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und hochwertigen pflanzlichen Ölen versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Zudem sollte auf eine ausreichende Eiweißzufuhr geachtet werden, die für die normale Funktion von Haut und Haaren wichtig ist.
- Lassen Sie mögliche Nährstoffmängel abklären: Nährstoffe wie Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Zink und weitere sind für die Gesundheit von Haaren und Haut entscheidend. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte jedoch nur gezielt bei einem nachgewiesenen Mangel oder einem erhöhten individuellen Bedarf erfolgen. Ihr behandelnder Arzt kann Sie hierzu beraten.
- Vermeiden Sie einseitige Diäten: Stark einschränkende Ernährungsformen können die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen erschweren. Gerade bei bestehendem kreisrundem Haarausfall sollte auf eine ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr geachtet werden.
- Sorgen Sie für ausreichend Schlaf: Ein möglichst regelmäßiger fester Schlafrhythmus unterstützt die körperliche und psychische Erholung. Sind Schlafprobleme langanhaltend, kann es sinnvoll sein, mögliche Ursachen ärztlich abklären zu lassen.
- Reduzieren Sie anhaltenden Stress: Chronischer Stress wird von vielen Betroffenen als besonders belastend empfunden und kann entzündliche Prozesse im Körper fördern.5 Entspannungsverfahren wie Atemübungen, Meditation oder Yoga können dabei unterstützen, besser mit Stress umzugehen. Sie sollten jedoch nicht als Behandlung der eigentlichen Autoimmunerkrankung verstanden werden.
- Bleiben Sie körperlich aktiv: Wer sich regelmäßig bewegt, unterstützt die allgemeine körperliche und psychische Gesundheit. Welche Form und Intensität geeignet ist, hängt vom individuellen Fitnesslevel sowie den persönlichen Präferenzen ab.
- Gehen Sie möglichst schonend mit Haaren und Kopfhaut um: Vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötige mechanische Belastungen, starkes Ziehen an den Haaren sowie aggressive chemische oder thermische Behandlungen. Eine besonders aufwendige Haarpflege ist hingegen nicht notwendig.
- Schützen Sie kahle Kopfhaut vor Sonne und Kälte: An haarlosen Stellen fehlt der Haut der natürliche Schutz durch die Haare. Bei längeren Aufenthalten im Freien können daher ein geeigneter Sonnenschutz und gegebenenfalls eine Kopfbedeckung sehr sinnvoll sein.
- Achten Sie auch auf Ihre psychische Gesundheit: Sichtbarer Haarverlust kann das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Gespräche mit vertrauten Menschen, die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe oder gegebenenfalls psychologische Unterstützung können dabei helfen, die emotionale Belastung zu bewältigen.
- Bleiben Sie in ärztlicher Betreuung: Selbst wenn sich die kahlen Stellen zeitweise zurückbilden, kann die Alopecia areata erneut auftreten. Regelmäßige dermatologische Kontrollen ermöglichen es, den Verlauf zu beobachten und die Behandlung bedarfsgerecht anzupassen. Neue oder deutlich zunehmende kahle Stellen sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden.
Disclaimer
Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.
Biografisches
Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.
Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.
Quellen
- Huang Y, Jee E, Kim M, Liu X, Jiang X. Familial patterns of alopecia areata: A systematic review and meta-analysis. J Autoimmun. 2025 Feb. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39919410/
- Chanprapaph K, Mahasaksiri T, Kositkuljorn C, Leerunyakul K, Suchonwanit P. Prevalence and Risk Factors Associated with the Occurrence of Autoimmune Diseases in Patients with Alopecia Areata. J Inflamm Res. 2021 Sep 22. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34588794/
- Rahnemayan S et al. Increased stroke risk in patients with Alopecia Areata: A systematic review and meta-analysis. 2026. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2405844026007905
- Ameri K, Ashamalla M, Shunmugam M, Kipfer S, Donovan J. Retinal abnormalities in alopecia areata: A systematic review and meta-analysis. J Am Acad Dermatol. 2026 Jul 3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42398776/
- Noushad S, Ahmed S, Ansari B, Mustafa UH, Saleem Y, Hazrat H. Physiological biomarkers of chronic stress: A systematic review. Int J Health Sci (Qassim). 2021 Sep-Oct. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34548863/
Abbildung 1: Eugenia Pankiv/shutterstock.com ; Abbildung 2: Blueastro/shutterstock.com ; Abbildung 3: Rabizo Anatolii/shutterstock.com ; Abbildung 4: Evgeniy Kalinovskiy/shutterstock.com ; Abbildung 5: Josep Suria/shutterstock.com
08.10.2026