Abbildung 1: Niedriger Blutdruck ist zwar häufig harmlos, kann aber zu Schwindel, Müdigkeit oder Kreislaufproblemen führen.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist weit verbreitet und in vielen Fällen harmlos. Während manche Menschen trotz dauerhaft niedriger Blutdruckwerte keinerlei Beschwerden verspüren, leiden andere unter Schwindel, Müdigkeit oder wiederkehrenden Kreislaufproblemen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wann von niedrigem Blutdruck gesprochen wird, welche Formen und Ursachen es gibt, welche Symptome als typisch gelten und wie die Diagnose gestellt wird. Darüber hinaus stellen wir Ihnen zehn alltagstaugliche Maßnahmen vor, mit denen Sie Ihren Kreislauf auf natürliche Weise unterstützen können.
Wann spricht man von niedrigem Blutdruck?
Abbildung 2: Der Blutdruck beschreibt den Druck, mit dem das Herz Blut durch den Körper pumpt und die Organe mit Sauerstoff versorgt.
Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, mit dem das Blut durch die Arterien fließt und so alle Organe und Gewebe mit Sauerstoff sowie mit Nährstoffen versorgt. Angegeben wird er in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Der Blutdruck setzt sich aus zwei Messwerten zusammen: dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck. Der systolische Wert entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in den Körperkreislauf pumpt. Der diastolische Wert wird gemessen, wenn sich der Herzmuskel zwischen zwei Herzschlägen entspannt und sich anschließend erneut mit Blut füllt. Bei gesunden Erwachsenen gilt ein Blutdruck um 120/80 mmHg als optimal, wobei leichte individuelle Schwankungen völlig normal sind.
Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man in der Regel, wenn die Blutdruckwerte dauerhaft unter 100/60 mmHg bei Frauen beziehungsweise 110/70 mmHg bei Männern liegen. In vielen internationalen Leitlinien und wissenschaftlichen Studien wird allerdings meist ein Blutdruck von unter 90/60 mmHg als Grenzwert für eine Hypotonie verwendet.1
Im Gegensatz zum Bluthochdruck gilt ein niedriger Blutdruck in der Regel jedoch nicht als eigenständiges Krankheitsbild. Viele Menschen weisen dauerhaft niedrige Blutdruckwerte auf, ohne dadurch gesundheitliche Nachteile zu haben. Stattdessen werden niedrige Blutdruckwerte sogar häufig mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert. Behandlungsbedürftig wird eine Hypotonie meist erst dann, wenn sie Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Ohnmachtsanfälle verursacht oder als Folge einer anderen Erkrankung auftritt. Entscheidend ist somit nicht allein der gemessene Blutdruckwert, sondern vor allem, inwieweit die Betroffenen unter den niedrigen Werten leiden.
Welche Formen von niedrigem Blutdruck gibt es?
Abbildung 3: Nicht jeder niedrige Blutdruck geht auf dieselbe Ursache zurück. In der Medizin unterscheidet man deshalb verschiedene Formen der Hypotonie.
Spricht man von niedrigem Blutdruck, so ist nicht automatisch immer dasselbe gemeint. Stattdessen werden medizinisch verschiedene Formen der Hypotonie unterschieden, die sich hinsichtlich ihrer Ursachen, ihres Auftretens und ihrer gesundheitlichen Relevanz unterscheiden. Während manche Formen angeboren und harmlos sind, können andere auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen oder das Risiko für Stürze und Verletzungen erhöhen. Die Einteilung der Hypotonie in ihre verschiedenen Formen hilft daher dabei, mögliche Ursachen besser einzuordnen und gegebenenfalls eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Primäre (essenzielle) Hypotonie
Die primäre oder essenzielle Hypotonie ist mit Abstand die häufigste Form des niedrigen Blutdrucks. Sie tritt ohne erkennbare organische Ursache auf und gilt in den meisten Fällen nicht als eigenständige Erkrankung. Häufig besteht eine genetische Veranlagung, sodass niedrige Blutdruckwerte familiär gehäuft auftreten. Besonders oft sind junge, schlanke Frauen sowie körperlich aktive Menschen betroffen. Obwohl Betroffene dauerhaft Blutdruckwerte unterhalb der üblichen Norm aufweisen können, verursacht die primäre Hypotonie häufig keine Beschwerden.
Sekundäre Hypotonie
Im Gegensatz zur primären Hypotonie entsteht die sekundäre Hypotonie infolge einer anderen Erkrankung oder durch Medikamenteneinnahmen. Deshalb sollte sie stets sorgfältig abgeklärt werden, vor allem, wenn der Blutdruck plötzlich absinkt oder erstmals im höheren Lebensalter Beschwerden auftreten. Zu den möglichen Ursachen zählen unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie eine Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen, hormonelle Störungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder Nebenniereninsuffizienz sowie manche Erkrankungen des Nervensystems. Auch akute Infektionen, größere Blutverluste oder Flüssigkeitsmangel können eine sekundäre Hypotonie begünstigen. Darüber hinaus können verschiedene Medikamente – beispielsweise blutdrucksenkende Mittel, Diuretika, Antidepressiva oder Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit – den Blutdruck senken und typische Beschwerden hervorrufen.
Orthostatische Hypotonie
Eine weitere häufige Form ist die sogenannte orthostatische Hypotonie. Hierbei fällt der Blutdruck innerhalb weniger Minuten nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen deutlich ab. Der Grund ist eine vorübergehende Fehlregulation des Kreislaufs: Beim raschen Aufrichten versackt ein Teil des Blutes in den Beinvenen. Normalerweise wird dieser Blutdruckabfall durch verschiedene Regulationsmechanismen des Körpers innerhalb weniger Sekunden automatisch ausgeglichen. Funktionieren diese jedoch nicht ausreichend, wird das Gehirn kurzfristig schlechter durchblutet. Typische Folgeerscheinungen sind Schwindel, Benommenheit, Schwarzwerden vor den Augen oder sogar kurze Ohnmachtsanfälle. Ältere Menschen sind besonders häufig betroffen, da die Blutgefäße mit zunehmendem Alter weniger elastisch werden und die Kreislaufregulation nachlassen kann.
Postprandiale Hypotonie
Auch die postprandiale Hypotonie darf in einer Aufzählung wichtiger Hypotonie-Formen nicht fehlen. Hiervon spricht man, wenn der Blutdruck nach einer Mahlzeit abfällt. Grundsätzlich wird der Magen-Darm-Trakt während der Verdauung vermehrt durchblutet. Kann der Organismus diese Umverteilung des Blutes nicht ausreichend ausgleichen, sinkt der Blutdruck vorübergehend ab. Diese Form der Hypotonie tritt vor allem bei älteren Menschen sowie bei Personen mit Erkrankungen des autonomen Nervensystems auf. Betroffene berichten häufig über Müdigkeit, Schwindel oder ein Schwächegefühl innerhalb der ersten ein bis zwei Stunden nach dem Essen. Kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten und das Vermeiden sehr großer oder kohlenhydratreicher Speisen können die Beschwerden in vielen Fällen lindern.
Typische Symptome eines niedrigen Blutdrucks
Nicht jeder niedrige Blutdruck verursacht zwingend Beschwerden. Einige Menschen, die dauerhaft niedrige Blutdruckwerte haben, fühlen sich dennoch vollkommen gesund. Treten Symptome auf, sind diese meist darauf zurückzuführen, dass das Gehirn und andere Organe vorübergehend nicht ausreichend durchblutet werden. Dies ist insbesondere bei einem raschen Lagewechsel, längerem Stehen, hohen Außentemperaturen oder Flüssigkeitsmangel der Fall.
Zu den typischen Symptomen eines niedrigen Blutdrucks zählen:
- Schwindel, insbesondere bei schnellem Aufstehen
- Benommenheit oder ein allgemeines Schwächegefühl
- Schwarzwerden vor den Augen
- Konzentrationsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit
- ausgeprägte Müdigkeit oder Erschöpfung
- kalte Hände und Füße infolge einer verminderten Durchblutung
- Ohrengeräusche (z. B. Ohrensausen)
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Übelkeit
- Ohnmacht (Synkope) bei ausgeprägtem Blutdruckabfall
Wie entsteht niedriger Blutdruck? Häufige Ursachen und Risikofaktoren
Ein niedriger Blutdruck kann viele verschiedene Ursachen haben. Während es sich in vielen Fällen um eine harmlose Veranlagung handelt, kann manchmal auch eine Erkrankung oder die Einnahme bestimmter Medikamente dahinterstecken. Zu den wichtigsten Ursachen und Risikofaktoren zählen:
- Flüssigkeitsmangel
- Hitze und starkes Schwitzen
- langes Stehen
- Bewegungsmangel
- genetische Veranlagung
- schlanke Körperstatur
- Schwangerschaft
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Schilddrüsenunterfunktion oder Nebenniereninsuffizienz
- Erkrankungen des Nervensystems
- blutdrucksenkende Medikamente
- Diuretika (Entwässerungsmittel)
- bestimmte Antidepressiva
- Medikamente zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
Diagnoseverfahren für niedrigen Blutdruck
Abbildung 4: Mit Blutdruckmessungen und weiteren speziellen Untersuchungen lässt sich zwischen einer harmlosen Hypotonie und behandlungsbedürftigen Ursachen unterscheiden.
Spätestens dann, wenn wiederholt Beschwerden wie Schwindel, Benommenheit, Ohnmachtsanfälle oder eine ausgeprägte Einschränkung der Leistungsfähigkeit auftreten, sollte niedriger Blutdruck ärztlich untersucht werden. Zu Beginn jeder Diagnostik erfolgt in der Regel ein ausführliches ärztliches Anamnesegespräch, bei dem unter anderem erfasst wird, wann die Beschwerden typischerweise auftreten und ob Vorerkrankungen oder Medikamente als Auslöser infrage kommen. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung sowie die Messung des Blutdrucks – idealerweise mehrfach und unter verschiedenen Bedingungen.
Je nach Verdacht können weitere Untersuchungen sinnvoll sein:
- Wiederholte Blutdruckmessungen: Die Messungen helfen, dauerhaft niedrige Blutdruckwerte von vorübergehenden Schwankungen zu unterscheiden.
- 24-Stunden-Blutdruckmessung: Diese ermöglicht die Beurteilung des Blutdruckverlaufs im Alltag.
- Schellong-Test: Der Schellong-Test untersucht, wie sich Blutdruck und Herzfrequenz beim Wechsel vom Liegen zum Stehen verändern. Er dient dem Nachweis einer orthostatischen Hypotonie.
- Kipptischuntersuchung („Tilt-Table-Test“): Dieser Test untersucht, wie der Körper auf einen Wechsel vom Liegen in eine aufrechte Position reagiert. Er kommt vor allem bei wiederholten Ohnmachtsanfällen oder unklaren Kreislaufbeschwerden zum Einsatz.
- Blutuntersuchungen: Diese können unter anderem Hinweise auf Blutarmut, Flüssigkeitsmangel oder hormonelle Störungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder Nebenniereninsuffizienz liefern.
- EKG und gegebenenfalls Echokardiographie: Die Untersuchungen dienen dazu, Herzrhythmusstörungen oder strukturelle Herzerkrankungen als Ursache auszuschließen.
Ziel der Diagnostik ist es, zwischen einer harmlosen, meist angeborenen Form des niedrigen Blutdrucks und einer behandlungsbedürftigen Grunderkrankung zu unterscheiden. Können organische Ursachen ausgeschlossen werden und sind die Beschwerden nur leicht ausgeprägt, reichen häufig schon einfache Lebensstilveränderungen aus, um den Kreislauf nachhaltig zu stabilisieren.
Niedrigem Blutdruck natürlich entgegenwirken: 10 ganzheitliche Tipps
Abbildung 5: Unter anderem können ausreichendes Trinken, regelmäßige Bewegung und Wechselduschen dazu beitragen, den Kreislauf zu stabilisieren.
Um häufige Beschwerden im Zusammenhang mit niedrigem Blutdruck zu lindern oder diesen vorzubeugen, können Sie selbst aktiv werden. Bestimmte Lebensstilmaßnahmen tragen potenziell dazu bei, den Kreislauf zu stabilisieren und die Lebensqualität von Menschen mit niedrigem Blutdruck zu verbessern. Viele der nachfolgenden Empfehlungen lassen sich unkompliziert in den Alltag integrieren und werden in aktuellen Leitlinien sowie Expertenempfehlungen insbesondere bei symptomatischer orthostatischer Hypotonie empfohlen.2
- Trinken Sie ausreichend: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gehört zu den wichtigsten Maßnahmen bei niedrigem Blutdruck. Wer zu wenig trinkt, verringert das eigene Blutvolumen, wodurch der Blutdruck umso stärker absinken kann. Trinken Sie daher regelmäßig und über den Tag verteilt – bevorzugt Wasser oder ungesüßte Getränke. Auch wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Tomaten, Wassermelonen oder Erdbeeren können einen Beitrag zur täglichen Flüssigkeitsversorgung leisten.
- Setzen Sie Salz bewusst ein: Natrium bindet Wasser im Körper und kann auf diese Weise das Blutvolumen sowie den Blutdruck erhöhen. Bei Menschen mit niedrigem Blutdruck kann eine etwas höhere Salzaufnahme deshalb sinnvoll sein. Dies sollte jedoch individuell beurteilt werden, da ein hoher Salzkonsum beispielsweise bei Bluthochdruck, Herz- oder Nierenerkrankungen ungünstig sein kann. Sprechen Sie eine dauerhaft erhöhte Salzzufuhr daher am besten mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt ab.
- Bewegen Sie sich regelmäßig: Regelmäßige körperliche Aktivität trainiert das Herz-Kreislauf-System und verbessert die Blutdruckregulation. Besonders gut geeignet sind Ausdauersportarten wie Walking, Radfahren oder Schwimmen sowie moderates Krafttraining. Gleichzeitig aktiviert Bewegung die sogenannte Muskelpumpe in den Beinen, wodurch das Blut effizienter zum Herzen zurücktransportiert wird.3
- Stehen Sie langsam auf: Viele Kreislaufprobleme entstehen unmittelbar nach dem Aufstehen. Geben Sie Ihrem Körper daher Zeit, sich an den Lagewechsel anzupassen. Hilfreich ist es beispielsweise, zunächst einige Sekunden auf der Bettkante zu sitzen, die Füße zu bewegen und erst anschließend langsam aufzustehen.
- Nutzen Sie die Kraft von Wechselduschen: Wechselduschen gelten nicht grundlos als bewährtes Mittel zur Unterstützung der Kreislaufregulation. Der Wechsel zwischen warmem und kaltem Wasser trainiert die Blutgefäße und fördert deren Fähigkeit, sich zusammenzuziehen und wieder zu erweitern.4 Beginnen Sie mit warmem Wasser und beenden Sie die Dusche möglichst mit einem kalten Wasserstrahl auf Arme und Beine.
- Tragen Sie bei Bedarf Kompressionsstrümpfe: Kompressionsstrümpfe können insbesondere bei einer orthostatischen Hypotonie äußerst hilfreich sein. Die Strümpfe üben einen kontrollierten Druck auf die Beine aus und verhindern, dass sich beim Stehen größere Blutmengen in den Beinvenen ansammeln. Dadurch wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen verbessert und Kreislaufbeschwerden können reduziert werden.
- Bevorzugen Sie kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten: Sehr große oder üppige Mahlzeiten können den Blutdruck vorübergehend absinken lassen, da während der Verdauung mehr Blut in den Magen-Darm-Trakt geleitet wird. Vor allem ältere Menschen leiden vermehrt unter dieser sogenannten postprandialen Hypotonie. Mehrere kleinere Mahlzeiten im Tagesverlauf werden häufig besser vertragen als wenige große Portionen.
- Optimieren Sie Ihre Schlafqualität: Ausreichender und erholsamer Schlaf unterstützt zahlreiche Regulationsprozesse des Körpers – darunter auch die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems. Schlafmangel hingegen kann Müdigkeit und Kreislaufbeschwerden zusätzlich verstärken. Achten Sie daher auf möglichst konstante Schlafzeiten und eine gute Schlafhygiene.
- Holen Sie sich pflanzliche Unterstützung: Verschiedene Heilpflanzen werden traditionell zur Unterstützung des Kreislaufs eingesetzt. Hierzu zählen unter anderem Rosmarin, Ingwer und Ginseng, denen eine leicht kreislaufanregende oder gefäßmodulierende Wirkung zugeschrieben wird.5 Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch insgesamt begrenzt, sodass die Anwendung der Heilpflanzen lediglich als ergänzende Maßnahme betrachtet werden sollte.
- Trainieren Sie Ihren Kreislauf im Alltag: Bereits kleine Gewohnheiten können den Kreislauf stabilisieren. Aktivieren Sie bei längerem Sitzen oder Stehen regelmäßig Ihre Wadenmuskulatur durch Fußkreisen, Wippen auf den Zehenspitzen oder kurzes Umhergehen. Auch das wiederholte Anspannen der Bein- und Gesäßmuskulatur oder das Vermeiden langer Stehphasen können dazu beitragen, Schwindel vorzubeugen.
Disclaimer
Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.
Biografisches
Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.
Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.
Quellen
- Brignole M, Moya A, de Lange FJ, Deharo JC, Elliott PM, Fanciulli A, Fedorowski A, Furlan R, Kenny RA, Martín A, Probst V, Reed MJ, Rice CP, Sutton R, Ungar A, van Dijk JG; ESC Scientific Document Group. 2018 ESC Guidelines for the diagnosis and management of syncope. Eur Heart J. 2018 Jun 1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29562304/.
- Wieling W, Kaufmann H, Claydon VE, van Wijnen VK, Harms MPM, Juraschek SP, Thijs RD. Diagnosis and treatment of orthostatic hypotension. Lancet Neurol. 2022 Aug. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10024337/.
- Frith J, Robinson L, Gibbon JR, Allen J. The effect of lower limb strengthening exercise on orthostatic blood pressure and the skeletal muscle pump in older people with orthostatic hypotension. Clin Physiol Funct Imaging. 2024 May. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37975574/.
- Mooventhan A, Nivethitha L. Scientific evidence-based effects of hydrotherapy on various systems of the body. N Am J Med Sci. 2014 May. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4049052/.
- Fernández LF, Palomino OM, Frutos G. Effectiveness of Rosmarinus officinalis essential oil as antihypotensive agent in primary hypotensive patients and its influence on health-related quality of life. J Ethnopharmacol. 2014. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24269249/.
Abbildung 1: New Africa/shutterstock.com ; Abbildung 2: New Africa/shutterstock.com ; Abbildung 3: PegasuStudio/shutterstock.com ; Abbildung 4: YAKOBCHUK VIACHESLAV/shutterstock.com ; Abbildung 5: Eddi_m/shutterstock.com
13.08.2026