Abbildung 1: Für viele Menschen ist die Nutzung von Sonnencremes im Sommer ganz selbstverständlich. Doch chemische Sonnenschutzprodukte stehen zunehmend in der Kritik.
Sommer, Sonne, Sonnenschutz: Sobald die Temperaturen steigen und die Tage länger werden, gehört das Eincremen mit Sonnencreme für viele Menschen zur täglichen Routine. Gleichzeitig stehen vor allem chemische UV-Filter immer wieder im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen und öffentlicher Debatten. In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie chemische Sonnencremes funktionieren, welche potenziellen Risiken sie bergen und wodurch sie sich von mineralischen Sonnenschutzmitteln unterscheiden. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Risikogruppen, die besonders auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten sollten, sowie sieben praktische Tipps für einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit der Sonne vor.
Freund oder Feind? Die positiven Effekte und Risiken von Sonnenlicht
Abbildung 2: Sonnenlicht kann den zirkadianen Rhythmus und die Vitamin D-Bildung unterstützen sowie das allgemeine Wohlbefinden fördern.
Sonnenlicht ist für den menschlichen Organismus von großer Bedeutung und dabei vor allem für seine Schlüsselrolle bei der körpereigenen Vitamin D-Bildung bekannt. Trifft UVB-Strahlung auf die Haut, kann der Organismus eigenständig Vitamin D produzieren, das unter anderem für den Knochenstoffwechsel, die Muskelfunktion und das Immunsystem wichtig ist. Darüber hinaus beeinflusst natürliches Tageslicht die menschliche innere Uhr, den sogenannten zirkadianen Rhythmus, sowie das psychische Wohlbefinden. Helles Tageslicht unterstützt die Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, die sich positiv auf Stimmung, Motivation und Leistungsfähigkeit auswirken können.
Trotz ihrer zahlreichen positiven Effekte birgt die Sonne jedoch auch einige Risiken. Insbesondere eine übermäßige Belastung durch ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) kann die Haut erheblich schädigen. Kurzfristig kann es zu Sonnenbrand kommen – einer akuten Entzündungsreaktion der Haut, die mit Rötungen, Schmerzen und in schweren Fällen sogar mit Blasenbildung einhergehen kann. Langfristig können vorzeitige Hautalterung, die sich beispielsweise in Form von Falten, Pigmentflecken oder einer dünneren Hautstruktur zeigt, sowie ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs die Folge jahrelanger UV-Exposition sein. Vor allem die oft sehr intensive Sonneneinstrahlung während der Mittagsstunden erhöht die Belastung für die Haut deutlich.
Heilen mit Sonnenlicht: Die Botschaft des Autors Andreas Moritz
Der Heilpraktiker und mehrfache Bestsellerautor Andreas Moritz ging in seiner Bewertung des Sonnenlichts sogar noch einen Schritt weiter. Sein Buch „Heile dich selbst mit Sonnenlicht“ gilt bis heute als eines der bekanntesten Werke der alternativen Gesundheitsliteratur. Bis zu seinem Tod im Jahr 2012 beschäftigte sich Moritz intensiv mit natürlichen Heilmethoden sowie den Einflüssen von Ernährung und Lebensstil auf die Gesundheit. Dabei vertrat er die Auffassung, dass Sonnenlicht in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu Unrecht verteufelt und auf seine potenziellen Risiken reduziert werde. Während vor den Gefahren der UV-Strahlung regelmäßig gewarnt werde, kämen die vielen gesundheitlichen Vorteile einer maßvollen Sonnenexposition seiner Ansicht nach deutlich zu kurz. Mehr über die potenziell heilsamen Wirkungen des Sonnenlichts auf den menschlichen Organismus erfahren Sie in unserem Blogbeitrag Licht als Lebenselixier.
Nach Moritz zählt Sonnenlicht zu den wichtigsten natürlichen Voraussetzungen für Gesundheit und Langlebigkeit. Er vertrat die Ansicht, dass der Mensch evolutionär auf regelmäßige Aufenthalte im Freien und eine ausreichende Sonnenexposition angewiesen ist. Moderne Lebensweisen mit langen Aufenthalten in geschlossenen Räumen könnten seiner Auffassung nach dazu führen, dass viele Menschen deutlich weniger Sonnenlicht erhalten, als für eine optimale Gesundheit sinnvoll wäre. Ein chronischer Sonnenmangel kann laut Moritz die Entstehung verschiedener Zivilisationskrankheiten – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen und Depressionen – begünstigen.
Wie funktionieren chemische Sonnencremes?
Chemische Sonnencremes sind darauf ausgelegt, die Haut mithilfe spezieller UV-Filter vor den schädlichen Auswirkungen der Sonnenstrahlung zu schützen. Anders als häufig angenommen wirken sie jedoch nicht, indem sie die Sonnenstrahlen vollständig blockieren. Stattdessen absorbieren die enthaltenen UV-Filter die einfallende UV-Strahlung und wandeln deren Energie in eine für die Haut unbedenkliche Form – meist in Wärme – um. Dadurch wird verhindert, dass die UV-Strahlen tief in die Haut eindringen und dort Zellschäden verursachen können.
Die UV-Filter in chemischen Sonnencremes sind so formuliert, dass sie eine breite Palette von UV-Strahlen – sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen – absorbieren können. Der chemische Sonnenschutz muss vor dem Sonnenkontakt aufgetragen werden und benötigt etwa zwanzig bis dreißig Minuten, um seine volle Wirkung zu entfalten. Meist ziehen entsprechende Produkte rasch in die Haut ein und sind dadurch relativ schweißbeständig und wasserfest. Über die möglichen Nachteile des chemischen Sonnenschutzes informieren wir Sie im folgenden Abschnitt.
Kritik an chemischen UV-Filtern: Die wichtigsten Argumente
Abbildung 3: Einige Inhaltsstoffe chemischer Sonnencremes stehen im Verdacht, sich negativ auf den menschlichen Organismus sowie auf die Umwelt auszuwirken.
Chemische UV-Filter sind weit verbreitet und gelten als wirksamer UV-Schutz, der weltweit in zahlreichen Sonnenschutzprodukten eingesetzt wird. Zugleich stehen einige Inhaltsstoffe bereits seit Jahren im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen und öffentlicher Diskussionen. Die Kritik betrifft in der Regel vor allem mögliche gesundheitliche Auswirkungen, Umweltaspekte sowie die Frage, inwieweit bestimmte UV-Filter vom Körper aufgenommen werden können. Im Folgenden haben wir die häufigsten Kritikpunkte und offenen Fragen in Bezug auf chemische UV-Filter für Sie zusammengefasst.
1. Aufnahme über die Haut
Chemische UV-Filter werden zwar äußerlich auf die Haut aufgetragen, verbleiben aber nicht zwangsläufig ausschließlich auf der Hautoberfläche. Studien konnten zeigen, dass bestimmte UV-Filter wie Octocrylen, Oxybenzon oder Avobenzon nach der Anwendung in geringen Mengen über die Haut aufgenommen und anschließend im Blut nachweisbar sind.1 Damit gilt als belegt, dass einige Inhaltsstoffe chemischer Sonnenschutzmittel in den Körper gelangen können.
Wie diese Erkenntnisse gesundheitlich zu bewerten sind, ist weiterhin Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Obwohl die systemische Aufnahme der genannten UV-Filter nachgewiesen werden konnte, lässt sich daraus nicht automatisch auf eine gesundheitsschädliche Wirkung schließen. Dennoch wird die langfristige Sicherheit bestimmter chemischer UV-Filter in Fachkreisen weiterhin diskutiert. Kritiker weisen darauf hin, dass die Folgen einer regelmäßigen Aufnahme über viele Jahre bislang nicht abschließend untersucht sind und daher weiterer Forschungsbedarf sowie die Notwendigkeit einer strengeren Regulierung besteht.2
2. Potenzielle hormonähnliche Wirkungen
Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft mögliche sogenannte endokrine Effekte einiger chemischer UV-Filter. Darunter versteht man die Fähigkeit bestimmter Substanzen, hormonelle Signalwege zu beeinflussen. Vor allem für Inhaltsstoffe wie Oxybenzon (Benzophenon-3) liegen Labor- und Tierstudien vor, die auf hormonähnliche Wirkungen schließen lassen.3 Allerdings ist bislang noch nicht abschließend geklärt, ob diese Effekte auch für den Menschen in den tatsächlich erreichten Konzentrationen klinisch relevant sind. Dennoch gehört die mögliche Beeinflussung des Hormonsystems zurecht zu den wichtigsten Kritikpunkten an chemischen Sonnenschutzfiltern.
3. Umweltfaktoren
Auch die Auswirkungen chemischer UV-Filter auf die Umwelt werden zunehmend hinterfragt. Über das Baden in Seen, Flüssen und Meeren gelangen die Inhaltsstoffe der chemischen Sonnencremes in Gewässer und können dort von Wasserorganismen aufgenommen werden. Besonders häufig diskutiert werden mögliche Auswirkungen auf Korallenriffe und andere empfindliche Ökosysteme.4 Einige Regionen – wie beispielsweise Teile von Hawaii – haben deshalb bestimmte UV-Filter wie Oxybenzon und Octinoxat in Sonnenschutzprodukten eingeschränkt oder verboten. Wenngleich die tatsächliche Bedeutung von Sonnenschutzmitteln für die Korallenbelastung wissenschaftlich weiterhin strittig ist, gelten Umweltaspekte mittlerweile dennoch als wichtiger Aspekt der Debatte rund um chemische UV-Filter.
4. Mögliche Hautreizungen
Bestimmte chemische UV-Filter können bei empfindlichen Personen Hautreizungen, Kontaktallergien oder photoallergische Reaktionen auslösen. Vor allem Menschen mit sensibler Haut oder bereits bestehenden Hauterkrankungen berichten immer wieder über Unverträglichkeiten und sollten bei der Verwendung chemischer Sonnenschutzprodukte besonders vorsichtig sein oder sich über Alternativen informieren.
5. Die Octocrylen- und Benzophenon-Problematik
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt in den vergangenen Jahren der UV-Filter Octocrylen. Studien zeigten, dass in octocrylenhaltigen Sonnenschutzmitteln teilweise die organische chemische Verbindung Benzophenon nachweisbar ist. Dabei kann es sich um eine Verunreinigung handeln oder um ein Abbauprodukt, das während der Lagerung entsteht. Untersuchungen legen nahe, dass die Benzophenon-Konzentration mit zunehmender Lagerdauer ansteigen kann.5 Benzophenon wird wissenschaftlich kritisch diskutiert, da Labor- und Tierstudien Hinweise auf hormonähnliche Eigenschaften sowie potenzielle gesundheitliche Risiken geliefert haben. Ob die in Sonnenschutzmitteln nachgewiesenen Mengen für den Menschen relevant sind, ist bislang jedoch nicht abschließend geklärt.
Mineralische Sonnencremes als mögliche Alternative
Abbildung 4: Im Gegensatz zu chemischen Sonnencremes dringen mineralische Sonnencremes nicht tief in die Haut ein, sondern legen sich lediglich wie eine Schutzschicht auf die Hautoberfläche.
Um die im vorigen Abschnitt diskutierten Kritikpunkte an chemischen UV-Filtern zu vermeiden, greifen viele Menschen bevorzugt zu mineralischen Sonnencremes. Diese unterscheiden sich sowohl in ihrer Zusammensetzung als auch in ihrer Wirkweise grundlegend von chemischen Sonnenschutzmitteln. Während chemische UV-Filter die UV-Strahlung absorbieren und anschließend in Wärme umwandeln, legen sich mineralische Sonnencremes wie eine Schutzschicht auf der Haut. Die enthaltenen Mineralien reflektieren, streuen und absorbieren die UV-Strahlung teilweise bereits an der Hautoberfläche, bevor sie tiefer in die Haut eindringen kann.
Als UV-Filter kommen in mineralischen Sonnencremes in der Regel sogenannte „Sunblocker“ wie Zinkoxid und Titandioxid zum Einsatz. Diese Stoffe verbleiben überwiegend auf der Hautoberfläche. Darüber hinaus gelten mineralische Sonnenschutzmittel häufig als besser verträglich und werden deshalb insbesondere für Personen mit empfindlicher Haut oder Allergien sowie für Babys und Kleinkinder empfohlen. In höheren Konzentrationen können Zinkoxid oder Titandioxid einen sichtbaren weißen Film auf der Haut hinterlassen. Moderne Rezepturen können diesen Effekt allerdings deutlich reduzieren. Die Konsistenz mineralischer Sonnencremes ist zudem etwas schwerer als die leichteren Texturen vieler chemischer Produkte.
Wer sollte besonders auf ausreichenden Sonnenschutz achten?
Grundsätzlich profitiert jeder Mensch von einem verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne. Einige Personengruppen haben jedoch ein besonders hohes Risiko für Sonnenbrand, UV-bedingte Hautschäden oder Hautkrebs und sollten deshalb verstärkt auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Dazu zählen vor allem Personen mit heller Haut sowie hellen Haaren und Augen, da deren Haut weniger schützendes Melanin bildet. Auch Menschen mit vielen Muttermalen oder einer familiären Vorbelastung für Hautkrebs sollten intensive Sonneneinstrahlung möglichst vermeiden und ihre Haut regelmäßig ärztlich kontrollieren lassen.
Besondere Vorsicht ist zudem bei Kindern und Jugendlichen geboten. Ihre Haut ist deutlich empfindlicher gegenüber UV-Strahlung als die von Erwachsenen. Zudem gelten Sonnenbrände in jungen Jahren als wichtiger Risikofaktor für die spätere Entstehung von Hautkrebs. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass bereits Sonnenbrände im Kindesalter das Risiko für Melanome und andere Formen von Hautkrebs in späteren Jahren ansteigen lassen können.6 Auch Personengruppen wie Gärtnerinnen, Landwirte oder Hobbysportler, die sich berufsbedingt oder in ihrer Freizeit über längere Zeiträume im Freien aufhalten, sollten sich unbedingt konsequent vor der Sonne schützen. Dasselbe gilt für Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, welche die Lichtempfindlichkeit der Haut potenziell erhöhen.
Die beste Prophylaxe: 7 Tipps für einen sinnvollen Umgang mit Sonne
Abbildung 5: Sonnencreme ist bei Weitem nicht die einzige Möglichkeit, um das Risiko für UV-Schäden durch Sonnenlicht zu begrenzen. Für einen maßvollen Umgang mit der Sonne gilt es jedoch, einige wichtige Verhaltensregeln zu beachten.
Sonnenlicht ist für den menschlichen Organismus enorm wichtig und erfüllt im Körper zahlreiche Funktionen. Gleichzeitig kann eine übermäßige UV-Belastung die Haut schädigen und das Risiko für Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs erhöhen. Anstatt die Sonne grundsätzlich zu meiden, gilt es daher, einen bewussten und ausgewogenen Umgang mit ihr zu finden. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen, die positiven Effekte des Sonnenlichts zu nutzen und gleichzeitig die Haut – auch ohne die Verwendung chemischer Sonnencremes – bestmöglich zu schützen.
- Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an das Sonnenlicht: Nach den sonnenarmen Wintermonaten ist die Haut gegenüber UV-Strahlung besonders empfindlich. Steigern Sie die Zeit, die Sie in der Sonne verbringen, daher am besten schrittweise. Kurze Aufenthalte im Freien ermöglichen es der Haut, sich langsam an die höhere UV-Belastung anzupassen, wodurch das Risiko für Sonnenbrand deutlich reduziert werden kann.
- Setzen Sie zusätzlich auf natürlichen Sonnenschutz: Wenn Sie sich fragen, wie Sie sich ohne die Verwendung chemischer Sonnencremes effektiv vor UV-Strahlung schützen können, empfehlen wir unseren umfangreichen Blogbeitrag über natürlichen Sonnenschutz. Eine wirksame Maßnahme ist beispielsweise das Tragen von Kleidungsstücken wie langärmligen Oberteilen, langen Hosen oder Sonnenhüten aus dicht gewebten Stoffen, die einen Großteil der UV-Strahlung abhalten.
- Verhindern Sie unbedingt die Entstehung von Sonnenbränden: Jeder Sonnenbrand stellt eine akute Schädigung der Haut dar. Kommt es wiederholt zu Sonnenbränden, steigt langfristig das Risiko für Hautkrebs und eine beschleunigte Hautalterung. Beenden Sie Ihren Aufenthalt in der Sonne daher rechtzeitig und spätestens dann, wenn Sie erste Anzeichen einer Hautrötung feststellen. Prävention ist deutlich sinnvoller als die Behandlung eines bereits entstandenen Sonnenbrands.
- Meiden Sie die intensive Mittagssonne: Etwa zwischen 11 und 15 Uhr erreicht die UV-Strahlung während der Sommermonate in der Regel ihre höchste Intensität. In diesem Zeitraum ist das Risiko für Hautschäden besonders hoch, weshalb längere Aufenthalte im Freien, wenn möglich, auf die Morgen- und Abendstunden verlegt werden sollten. Das gilt insbesondere für Kinder sowie für Menschen mit empfindlicher Haut.
- Halten Sie sich regelmäßig im Schatten auf: Im Schatten ist die direkte UV-Belastung erheblich reduziert, weshalb gerade bei längeren Aufenthalten im Freien ein regelmäßiger Wechsel zwischen Sonne und Schatten sinnvoll ist. Beachten Sie jedoch, dass auch an schattigen Plätzen noch ein Teil der UV-Strahlung die Haut erreicht. Ein vollständiger Sonnenschutz ist daher allein durch Schatten nicht gewährleistet.
- Verwenden Sie Sonnencreme gezielt und bewusst: Wenn Sie Sonnencreme verwenden, sollte dies nicht als Freifahrtschein für stundenlanges Sonnenbaden verstanden werden. Sonnenschutzprodukte können andere Schutzmaßnahmen ergänzen, aber nicht ersetzen. Wichtig sind zudem ein ausreichender Lichtschutzfaktor sowie regelmäßiges Nachcremen. Achten Sie darauf, besonders exponierte Körperstellen wie Gesicht, Ohren, Nacken und Hände zu schützen.
- Unterstützen Sie Ihre Haut auch von innen: Eine ausgewogene und pflanzenbasierte Ernährung liefert der Haut relevante Nährstoffe, die sie für ihre Schutz- und Regenerationsfunktion benötigt. Obst, Gemüse, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle enthalten unter anderem Antioxidantien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die die Hautzellen vor Schäden durch oxidativen Stress schützen können. Darüber hinaus trägt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr dazu bei, die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen und die natürliche Barrierefunktion zu erhalten.
Disclaimer
Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.
Biografisches
Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.
Quellen
- Matta MK, Florian J, Zusterzeel R, Pilli NR, Patel V, Volpe DA, Yang Y, Oh L, Bashaw E, Zineh I, Sanabria C, Kemp S, Godfrey A, Adah S, Coelho S, Wang J, Furlong LA, Ganley C, Michele T, Strauss DG. Effect of Sunscreen Application on Plasma Concentration of Sunscreen Active Ingredients: A Randomized Clinical Trial. JAMA. 2020 Jan 21. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31961417/.
- Mustieles V, Balogh RK, Axelstad M, Montazeri P, Márquez S, Vrijheid M, Draskau MK, Taxvig C, Peinado FM, Berman T, Frederiksen H, Fernández MF, Marie Vinggaard A, Andersson AM. Benzophenone-3: Comprehensive review of the toxicological and human evidence with meta-analysis of human biomonitoring studies. Environ Int. 2023 Mar. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36805158/.
- Peranić N, Božičević L, Vrček IV. Oestrogenic and androgenic activity of oxybenzone and methylparaben in vitro. Arh Hig Rada Toksikol. 2025 Mar 31. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11994235/.
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Abbildung 1: Alina Hedz/shutterstock.com ; Abbildung 2: schame/shutterstock.com ; Abbildung 3: Pixel-Shot/shutterstock.com ; Abbildung 4: Me dia/shutterstock.com ; Abbildung 5: winyuu/shutterstock.com
09.07.2026