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Blasenentzündungen: Ursachen, Symptome und Hausmittel

Katharina Korbach 25.09.25
Aktuelles
- Minuten

Abbildung 1: Eine Blasenentzündung betrifft grundsätzlich mehr Frauen als Männer. Da die weibliche Harnröhre kürzer ist als die männliche, können Bakterien die Blase leichter erreichen und eine Entzündung verursachen.

Ständiger Harndrang und häufiges, brennendes Wasserlassen: Eine Blasenentzündung ist alles andere als angenehm. Vor allem Frauen haben häufig mit akuten oder wiederkehrenden Harnwegsinfekten zu kämpfen. Warum das so ist, was eine Zystitis auslösen kann, und mit welchen Symptomen eine Blasenentzündung typischerweise einhergeht, erfahren Sie in diesem Blogartikel. Außerdem stellen wir Ihnen vier bewährte Hausmittel vor, mit denen Sie Blasenentzündungen vorbeugen oder die Symptome auf natürliche Weise lindern können.

Was ist eine Blasenentzündung?

Als Blasenentzündung (medizinisch: Zystitis) wird eine in der Regel durch eine bakterielle Infektion verursachte Entzündung der Harnblase bezeichnet. Seltener können auch Pilze, Parasiten oder Viren für die schmerzhafte Entzündung verantwortlich sein. In 80 bis 90 Prozent aller Fälle sind es Escherichia coli-Bakterien (E. coli-Bakterien) aus dem Darm, die über die Harnröhre in die Blase gelangen, sich dort vermehren und die Blasenschleimhaut reizen. Die Folge sind eine Reihe unangenehmer Symptome – insbesondere häufiger, starker Harndrang und brennendes, schmerzhaftes Wasserlassen.

Grundsätzlich kann eine Zystitis jeden treffen, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Mindestens die Hälfte aller Frauen erleidet im Laufe ihres Lebens mindestens eine Blasenentzündung. Das liegt vor allem daran, dass die weibliche Harnröhre im Vergleich zur männlichen kürzer ist, sodass Bakterien leichter bis zur Blase gelangen können. Im Alter von etwa 14 bis 24 Jahren sowie in der Postmenopause ist die Prävalenz besonders hoch. Der Beginn der sexuellen Aktivität sowie hormonelle Veränderungen (z.B. Östrogenrückgang nach den Wechseljahren) sind die Hauptgründe für gehäufte Blasenentzündungen in beiden Altersgruppen.

Akut, wiederkehrend oder chronisch? Formen der Zystitis

Eine Zystitis kann in verschiedenen Varianten auftreten, die sich in Dauer, Häufigkeit und Ursache unterscheiden. Die wichtigsten Formen sind:

  • Akute Zystitis: Tritt die Blasentzündung plötzlich auf und hält wenige Tage bis maximal zwei Wochen an, spricht man von einer akuten Zystitis. Es handelt sich meist um eine durch E. coli ausgelöste Infektion, die meist durch Unterkühlung, ungünstige Intimhygiene oder Geschlechtsverkehr verursacht wird. Die Heilungschancen sind gut und der Verlauf in der Regel unkompliziert.
  • Wiederkehrende (rezidivierende) Zystitis: Oft bleibt es nicht bei einer einzigen Harnwegsinfektion: Bei rund 20 bis 30 Prozent aller Frauen, die eine akute Zystitis überstanden haben, tritt innerhalb eines Jahres eine weitere Blasenentzündung auf. Laut Definition spricht man von einer rezidivierenden Zystitis, wenn die Infektion mindestens zwei Mal innerhalb von 6 Monaten oder mindestens drei Mal innerhalb eines Jahres auftritt. Eine mögliche Ursache für wiederkehrende Infektionen sind bakterielle Resistenzen. Werden etwa E. coli-Erreger vom Immunsystem oder durch Antibiotika nicht vollständig eliminiert, können sie im Urothelium (der Zellschicht, die die Harnblase auskleidet) überleben und zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Infektion auslösen. Ein durch häufige Antibiotikagaben bedingtes Ungleichgewicht im Darm kann Harnwegsinfekte ebenfalls begünstigen.
  • Chronische Zystitis: Wenn die Häufigkeit der Blasenentzündungen drei Infektionen pro Jahr übersteigt und die Blasenschleimhaut dauerhaft entzündet oder geschädigt ist, gilt die Zystitis als chronisch. Die Symptome sind dann teilweise weniger stark, können aber über Wochen bis Monate bestehen. In der Regel liegt auch der chronischen Zystitis eine bakterielle Infektion zugrunde. Seltener lassen sich trotz bestehender Beschwerden keine Bakterien nachweisen – man spricht dann von einer interstitiellen Zystitis, deren Behandlung aufgrund des ungeklärten Auslösers (ggfs. Autoimmunreaktion oder Nervenirritation) oft komplex ist.

Welche Symptome sind typisch bei Blasenentzündungen?

Die Zystitis zeichnet sich durch einige charakteristische Beschwerden aus, die unterschiedlich intensiv auftreten können. Damit es sich um eine Blasenentzündung handelt, müssen nicht alle der nachfolgend genannten Symptome vorhanden sein. Typisch sind jedoch:

  • häufiger Harndrang
  • Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie)
  • blutiger, getrübter und/oder stark riechender Urin
  • Unterleibsschmerzen
  • nächtliches Wasserlassen

Häufige Ursachen und Risikofaktoren für eine Zystitis

Die möglichen Auslöser einer Blasenentzündung sind vielfältig. Wie zuvor bereits ausgeführt, sind es zumeist Stämme von E. coli, die eine Zystitis verursachen. Zudem gibt es bestimmte Faktoren, die die Entstehung einer Blasenentzündung begünstigen können. Dazu zählen:

  • Hygienefehler
  • dauerhaftes Tragen eines Katheters
  • hormonelle Veränderungen (z.B. in der Menopause)
  • Hohe sexuelle Aktivität
  • Diabetes mellitus
  • feuchte, enge oder synthetische Kleidung
  • unzureichende Flüssigkeitsaufnahme
  • Schwangerschaft
  • häufige Antibiotikaeinnahmen

Nicht selten kommt es darüber hinaus zu Blasenentzündungen nach Krankenhausaufenthalten. Vor allem Patientinnen und Patienten mit einem liegenden Harnkatheter sind vielfach betroffen. So zählt das Tragen eines Katheters (z.B. nach einer Nierentransplantation) zu den häufigsten, aber vermeidbaren in Krankenhäusern erworbenen Infektionen.[1] Viele Gesundheitsexperten fordern daher, die Indikation eines Blasenkatheters stets zu hinterfragen und diesen so frühzeitig wie möglich zu entfernen. Außerdem sollte auf verbindliche hygienische Maßnahmen (z.B. Händedesinfektion) im Zusammenhang mit dem Katheter geachtet werden, um keine Bakterien zu übertragen und eine Zystitis zu vermeiden.

Mögliche Langzeitfolgen einer Blasenentzündung

Abbildung 2: Bleibt eine Blasenentzündung unbehandelt oder wird verschleppt, können Bakterien bis zur Niere aufsteigen und eine Nierenbeckenentzündung auslösen.

In den meisten Fällen ist eine Blasenentzündung nicht gefährlich und klingt in der Regel innerhalb von 5 bis 7 Tagen ohne größere Komplikationen von selbst wieder ab. Dennoch wäre es falsch, eine Harnwegsinfektion auf die leichte Schulter zu nehmen. Vor allem, wenn Blasenentzündungen unbehandelt bleiben oder wiederholt auftreten, ist Vorsicht geboten. Heilt die Entzündung nicht richtig aus, droht ein chronischer Verlauf. Mögliche Langzeitfolgen sind Vernarbungen der Blasenwand, Inkontinenz sowie psychische Erkrankungen durch die anhaltende Belastung.

Zudem kann es zu Entzündungen im Körper kommen – bei Männern beispielsweise zu einer Entzündung der Prostata oder der Nebenhoden. Eine weitere mögliche und ernstzunehmende Komplikation in Folge einer Zystitis ist eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis). Zu dieser kann es schlimmstenfalls kommen, wenn Bakterien über die Harnleiter nach oben steigen und die Nieren erreichen. Narbenbildung im Nierengewebe und irreversible Nierenschäden sind bei wiederholten oder verschleppten Infektionen nicht selten. Von der Niere aus können sich Bakterien außerdem über das Blut im gesamten Körper ausbreiten und zu einer potenziell tödlichen Blutvergiftung (Sepsis) führen.

Diagnose und schulmedizinische Behandlungsansätze

Abbildung 3: Um sicherzugehen, ob tatsächlich eine Blasenentzündung vorliegt, kann ein Urintest zur Diagnose durchgeführt werden.

Meist ist eine Betrachtung der Symptome ausreichend, um eine Blasenentzündung zu diagnostizieren. Andernfalls kann bei Verdacht auf eine Zystitis ein einfacher Urintest gemacht werden, der Entzündungsanzeichen anzeigt. Der Text lässt sich leicht als Schnelltest mit Hilfe eines Urinteststreifens beim Arzt oder zu Hause durchführen. Für eine genauere Analyse und eine Untersuchung von Bakterien, Leukozyten und Erythrozyten ist hingegen eine mikroskopische Urinanalyse im Labor notwendig.  

Doch wie wird eine diagnostizierte Zystitis denn nun behandelt? Die Antwort der Schulmedizin auf diese Frage lautet: mit Antibiotika. Die Medikamente sind zwar tatsächlich schnell wirksam, können langfristig jedoch gravierende Nebenwirkungen haben. Unter anderem leidet unter jeder Antibiotikaeinnahme das Darmmikrobiom und damit die körpereigene Immunabwehr. Bei häufiger Einnahme kann es zudem leicht zu Antibiotikaresistenzen kommen. Gerade bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten gilt eine niedrig dosierte Langzeit-Antibiotikaprophylaxe nach wie vor als die Standardtherapie – obwohl sie das Risiko einer Antibiotikaresistenz nachweislich erhöht.[2] Außerdem zieht eine Antibiotikaeinnahme oft Pilzinfektionen (meist Scheidenpilz) nach sich. Indem das Mikrobiom der Scheide durch die Antibiotika geschwächt wird, haben es Pilze leichter, sich auszubreiten. Aufgrund der genannten Begleiterscheinungen und Langzeitfolgen sollten Antibiotika daher nie als die einzige mögliche Therapiemaßnahme betrachtet werden. Hinzu kommt, dass ihr Einsatz in vielen Fällen gar nicht nötig ist. Laut Leitlinie gibt es bei der unkomplizierten Zystitis eine hohe Spontanheilungsrate, die nach einer Woche bereits bei 30 bis 50 Prozent liegt.[3]

Auch eine Impfung gegen Blasenentzündungen setzt aus naturheilkundlicher Sicht nicht an der Wurzel des Problems an. Ihre Wirkung ist zudem bis dato nicht belegt. In einer Studie wirkte die gängige Zystitis-Impfung (StroVac®) nicht besser als eine Placebo-Spritze.[4]

Von warmen Füßen bis D-Mannose: 4 Hausmittel gegen Blasenentzündungen

Nicht immer ist es notwendig, bei einer Blasenentzündung auf Antibiotika zurückzugreifen. Vor allem bei leichten Verläufen ist stattdessen der Einsatz bewährter Hausmittel empfehlenswert. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier Ansätze vor, mit denen Sie die Symptome einer Blasenentzündung schonend lindern oder einer Zystitis in Zukunft vorbeugen können.

1. Durchspültherapie

Abbildung 4: Kräutertees wie Brennnessel- oder Goldruten-Tee unterstützen die Durchspültherapie und fördern die Ausschwemmung von Bakterien.

Bei der sogenannten „Durchspültherapie“ ist der Name Programm: Durch eine hohe Flüssigkeitszufuhr soll die Blase „ausgespült“ und von Bakterien befreit werden. Zudem sinkt durch die Flüssigkeit die Konzentration entzündungsfördernder Stoffe im Urin und die Blasenschleimhaut wird entlastet. Vor allem in der Anfangsphase einer Zystitis ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Als guter Richtwert für gesunde Erwachsene gilt eine tägliche Flüssigkeitsaufnahme von rund 2 bis 3 Litern.

Achten Sie darauf, die Trinkmenge möglichst über den Tag zu verteilen. Geeignet ist neben Wasser auch ungesüßter Kräutertee. Spezielle Nieren- und Blasentees (z.B. mit Brennnessel, Schachtelhalm, Goldrutenkraut oder Birkenblättern) können harntreibend wirken und so die Ausschwemmung von Bakterien zusätzlich fördern. Kaffee und Alkohol sollten hingegen gemieden werden, da die Getränke nicht effektiv zur Flüssigkeitsaufnahme beitragen und die Harnwege zusätzlich reizen können.

2. D-Mannose statt Zucker

Auch wenn das Stück Torte oder der Eisbecher verlockend erscheint: Vor allem bei einer bestehenden Blasenentzündung sollten Sie auf süße Leckereien zumindest vorübergehend verzichten. Zucker kann die Symptome einer Zystitis verstärken und die Krankheitsdauer verlängern, da sich häufige Erreger wie E. coli bei erhöhten Blutzuckerwerten schneller vermehren.[5] Auch einige ungünstige Darmbakterien werden durch Zucker „gefüttert“, was zu einer Schwächung des Darmmikrobioms und der Immunabwehr führen kann.

Eine Zuckerart, die bei der Behandlung oder Vorbeugung einer Blasenentzündung wiederum ausdrücklich erlaubt ist, heißt D-Mannose. Der natürliche Einfachzucker bietet eine sanfte, antibiotikafreie Unterstützung bei Blasenentzündungen. Der große Vorteil von D-Mannose besteht darin, dass der Zucker Bakterien nicht zerstört, sondern lediglich deren „Haftfähigkeit“ beeinflusst. Indem D-Mannose an die Blasenschleimhaut bindet, wird verhindert, dass Erreger wie E. coli andocken können. Die Bakterien werden stattdessen mit der D-Mannose ausgespült, ohne dass es zu Resistenzen oder einer Schädigung der Darmflora kommt. In einer klinischen Studie zeigte sich, dass D-Mannose bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten ebenso effektiv wirken kann wie ein Antibiotikum, wobei der Zucker jedoch besser verträglich ist.[6] Im Rahmen der Untersuchung wurden die Wirkungen von 2 Gramm D-Mannose pro Tag mit jenen einer Einnahme des Antibiotikums Nitrofurantoin verglichen.

3. Vitalstoffreiche und darmgesunde Ernährung

Sich nährstoffreich zu ernähren, ist selbstverständlich nicht nur in Hinblick auf eine Blasenentzündung von Vorteil. Wenn Sie das Ziel haben, die Heilungsphase einer Zystitis zu beschleunigen oder Harnwegsinfekten vorzubeugen, lohnt es sich jedoch besonders darauf zu achten, dass bestimmte Vitamine und Mineralien regelmäßig auf Ihrem Teller landen. Für ein starkes Immunsystem sind insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin A, Zink, Vitamin D sowie B-Vitamine wichtig. Entzündungshemmend wirken Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA), die unter anderem in Fisch (z.B. Lachs, Makrele) sowie in Leinöl, Chiasamen und Walnüssen enthalten sind.

Da der Darm der Hauptsitz unseres Immunsystems ist, lohnt es sich außerdem, dieses wichtige Organ durch die Ernährung gezielt zu unterstützen. Nach einer Antibiotikaeinnahme ist das Mikrobiom in der Regel stark geschwächt und muss wieder aufgebaut werden. Hilfreich sind dabei vor allem ballaststoffreiche und fermentierte Lebensmittel. Fermentierte Produkte wie Sauerkraut, Kefir und Kimchi enthalten lebende Mikroorganismen (Probiotika), die eine gesunde Verdauung und Immunantwort fördern.

4. Wärme zur Unterstützung der Heilung

Abbildung 5: Wärmeanwendungen sind bei Blasenentzündung in der Regel wohltuend. Ob Wärmflasche oder Kirschkernkissen – Wärme fördert die Durchblutung und aktiviert Immunzellen.

Wärme bekämpft zwar nicht die Ursachen einer Zystitis, kann deren Symptome aber sanft lindern. Hausmittel wie eine Wärmflasche, ein Wärmepflaster oder ein Kirschkernkissen können auf dem Unterbauch oder Beckenboden platziert werden, um Verspannungen zu lösen und die Muskulatur zu entspannen. Achten Sie darauf, Wärmflasche oder Kirschkernkissen nie zu heiß zu verwenden und nicht auf die nackte Haut zu legen, um Verbrennungen zu vermeiden. Da Wärme die Durchblutung fördert, kann sie zugleich den Schmerz lindern und durch eine Aktivierung von Immunzellen die Heilung unterstützen.

Kälte hingegen wirkt sich bei einer Blasenentzündung eher ungünstig aus und kann die Abwehrkräfte schwächen. Achten Sie daher darauf, bei einer Zystitis vor allem die Füße stets warm zu halten. Aus Präventionsgründen sollten nach dem Schwimmen die Badesachen zeitnah ausgezogen oder gewechselt werden, da ein kühles und feuchtes Milieu die Vermehrung von ungünstigen Keimen begünstigen kann.

Disclaimer

Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.

Biografisches

Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.

Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.


[1] Chenoweth CE. Urinary Tract Infections: 2021 Update. Infect Dis Clin North Am. 2021 Dec. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34752223/.

[2] Anger J, Lee U, Ackerman AL, Chou R, Chughtai B, Clemens JQ, Hickling D, Kapoor A, Kenton KS, Kaufman MR, Rondanina MA, Stapleton A, Stothers L, Chai TC. Recurrent Uncomplicated Urinary Tract Infections in Women: AUA/CUA/SUFU Guideline. J Urol. 2019 Aug. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31042112/.

[3] AWMF (2017): S3-Leitlinie: Unkomplizierte Harnwegsinfektionen. https://www.bayerisches-aerzteblatt.de/fileadmin/aerzteblatt/ausgaben/2017/11/einzelpdf/BAB_11_2017_552_559.pdf (aufgerufen: 28.07.2025).

[4] Nestler S, Peschel C, Horstmann AH, Vahlensieck W, Fabry W, Neisius A. Prospective multicentre randomized double-blind placebo-controlled parallel group study on the efficacy and tolerability of StroVac® in patients with recurrent symptomatic uncomplicated bacterial urinary tract infections. Int Urol Nephrol. 2023 Jan. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9870822/.

[5] Paudel S, John PP, Poorbaghi SL, Randis TM, Kulkarni R. Systematic Review of Literature Examining Bacterial Urinary Tract Infections in Diabetes. J Diabetes Res. 2022 May 17. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9130015/.

[6] Kranj?ec B, Papeš D, Altarac S. D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World J Urol. 2014 Feb. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23633128/.


Abbildung 1: alina_stor/shutterstock.com ; Abbildung 2: New Africa/shutterstock.com ; Abbildung 3: Svitlana Hulko/shutterstock.com ; Abbildung 4: Pawel Michalowski/shutterstock.com ; Abbildung 5: Pixel-Shot/shutterstock.com


25.09.2025

Katharina Korbach