Homöopathie und Naturheilverfahren
Bestellhotline 07626 974 9700
(Mo-Fr 8-20 Uhr Sa-So 8-18)

Nachtschreck bei Kindern –Eltern und Geschwister leiden mit

von Joette Calabrese

NACHTSCHRECK – schon allein der Name jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken.

Zu meiner großen Erleichterung war nur eines unserer vier Kinder von dieser Schlafstörung betroffen, denn der Nachtschreck, in der Fachsprache auch Pavor nocturnus genannt, ist eine Belastung für die ganze Familie.

Helens Geschichte soll uns als Beispiel dienen...

Die ‚Erkältungssaison‘ hatte gerade eben begonnen und mit dem ersten Schnupfen kam auch die erste schlaflose Nacht begleitet von durchdringendem Schreien.

30 Minuten dauerten eine Ewigkeit. Helens Mutter Melissa versuchte alles, um ihre kleine Tochter zu wecken. Sie tröstete, wiegte und tätschelte sie, aber alle Bemühungen waren erfolglos. Helen war nicht ansprechbar und schrie einfach weiter.

In der folgenden Nacht kamen Schnupfen und ein leichter Husten.

Die Nächte danach waren nicht weniger anstrengend: Helen hustete, schrie und schlug im Bettchen um sich. Erst gegen 3 Uhr morgens beruhigte sich die Kleine wieder.

Eine Woche lang ging das so, bevor die junge Mutter sichtlich erschöpft und am Ende ihrer Kräfte ihren Kinderarzt zu Rate zog. Sie und ihr Mann hatten in dieser Woche keine Stunde am Stück geschlafen. Die nächtlichen Schreiattacken hatten mittlerweile auch Helens 18 Monate alte Schwester aus dem Schlaf geholt.

Der Kinderarzt untersuchte Helen, konnte aber außer einer leichten Erkältung keine pathologischen Veränderungen feststellen. Bei den nächtlichen Schreianfällen ihrer Tochter handelte es sich wohl um einen Pavor nocturnus, aus dem sie früher oder später wieder ‚herauswachsen‘ würde. Melissa fühlte sich hilflos.

Helens Erkältung ging schließlich vorüber, der Nachtschreck aber blieb.

Bei einem Besuch in der Stadtbibliothek traf Melissa zufällig ihre alte Schulfreundin Lee, die mit diesem Problem nur allzu vertraut war. Lee riet ihrer Freundin zu einer homöopathischen Behandlung. So könne sie sich viele Arztbesuche sparen.

Melissa war zuerst skeptisch, über Alternativen hatte sie noch nie so wirklich nachgedacht.

Lee erzählte ihr auch von einem Homöopathie-Kurs, den sie gerade belegt hatte und bot ihr an, ein passendes Mittel für Helens Tochter zu finden.

Noch in dieser Nacht schickte Lee eine E-Mail mit einer Auswahl an homöopathischen Mitteln, die für Helen in Frage kommen könnten und ließ Melissa noch wissen, wo sie diese beziehen könne.

Am nächsten Morgen kaufte Melissa vorsichtshalber alle drei Arzneimittel, die ihre Freundin aufgeschrieben hatte:

Calcarea carbonica C200 eignet sich besonders für infektanfällige Kinder und Allergiker. Wenn das Kind häufig unter Erkältungen, Grippe, Mittelohrentzündungen, eitrigen Mandelentzündungen oder Allergien leidet, dann könnte Calc. carb. 200 das richtige Mittel sein. Es sollte mehrere Monate lang alle 3 Tage eingenommen werden.

Stramonium D6 ist hilfreich für Kinder, die während eines Nachtschrecks aggressiv reagieren und wild um sich schlagen. Dieses intensive Verhalten kann man oft auch tagsüber beim Spielen beobachten, oder immer dann, wenn das Kind wütend wird. Das Mittel sollte dann eine Woche lang 2 x täglich eingenommen werden bis der Nachtschreck nachgelassen hat.

Ignatia amara C200 ist mein persönlicher Favorit für Albträume jeglicher Art. Man gibt Ignatia eine Woche lang 2 x täglich.

Melissa entschied sich für Calc. carb. C200, weil sich Helen schneller und öfter erkältete als ihre Geschwister. Sie gab ihr das Mittel alle 3 Tage.

Schon nach zwei Gaben bemerkte Melissa eine deutliche Besserung, eine Woche später waren die nächtlichen Panikanfälle verschwunden.

Heute – immerhin 12 Monate später – kann sich Melissa nur noch dunkel an diese Zeit erinnern.

Und Helens Infektanfälligkeit ist auch nicht mehr da, in der Tat scheint sie weniger krank zu sein als ihre Schwestern und Freunde.

Melissa und Lee teilen mittlerweile nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch ihre Begeisterung für die Homöopathie. Sie behandeln sich und ihre Familie selbst, ganz ohne Chemie. Und natürlich hat Melissa ebenfalls einen Kurs in Homöopathie belegt.

Bitte bedenken Sie, dass die Wahl des richtigen Mittels nicht immer so leicht fällt wie in diesem Fall. In den letzten Jahren habe ich zunehmend feststellen müssen, dass vor allem neurologische und psychische Erkrankungen im Zusammenhang mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten auftreten. In diesen Fällen müssen wir auch diesem Problem homöopathisch auf den Zahn fühlen. Dafür bin ich zuständig. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Haftungsausschluss

Joette Calabrese ist keine approbierte Ärztin und verschreibt keine Medikamente im klassisch schulmedizinischen Sinne. Joette berät zu gesundheitlichen und homöopathischen Themen, der Klient übernimmt dabei Verantwortung für die eigenen Entscheidungen. Die Homöopathie behandelt keine ‚Krankheiten‘, sondern vertritt eine ganzheitliche Sichtweise, die der Beratung und Aufklärung der Klienten dient. Für eine schulmedizinische Diagnose und Behandlung sollte immer zusätzlich ein ganzheitlich arbeitender Arzt hinzugezogen werden.

Um Informationen einem weiten Personenkreis zur Verfügung stellen zu können, kann die Autorin finanzielle Unterstützung oder Förderung erhalten. Für Empfehlungen und/oder Links zu anderen Angeboten oder Produkten wird keine Haftung übernommen.

*******************************

Fotos: Shutterstock: crying baby in bed © Twin Design, Little girl in bed awaken by nightmares laying scared © Ilike

Nachtschreck bei Kindern –Eltern und Geschwister leiden mit

von Joette Calabrese

NACHTSCHRECK – schon allein der Name jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken.

Zu meiner großen Erleichterung war nur eines unserer vier Kinder von dieser Schlafstörung betroffen, denn der Nachtschreck, in der Fachsprache auch Pavor nocturnus genannt, ist eine Belastung für die ganze Familie.

Helens Geschichte soll uns als Beispiel dienen...

Die ‚Erkältungssaison‘ hatte gerade eben begonnen und mit dem ersten Schnupfen kam auch die erste schlaflose Nacht begleitet von durchdringendem Schreien.

30 Minuten dauerten eine Ewigkeit. Helens Mutter Melissa versuchte alles, um ihre kleine Tochter zu wecken. Sie tröstete, wiegte und tätschelte sie, aber alle Bemühungen waren erfolglos. Helen war nicht ansprechbar und schrie einfach weiter.

In der folgenden Nacht kamen Schnupfen und ein leichter Husten.

Die Nächte danach waren nicht weniger anstrengend: Helen hustete, schrie und schlug im Bettchen um sich. Erst gegen 3 Uhr morgens beruhigte sich die Kleine wieder.

Eine Woche lang ging das so, bevor die junge Mutter sichtlich erschöpft und am Ende ihrer Kräfte ihren Kinderarzt zu Rate zog. Sie und ihr Mann hatten in dieser Woche keine Stunde am Stück geschlafen. Die nächtlichen Schreiattacken hatten mittlerweile auch Helens 18 Monate alte Schwester aus dem Schlaf geholt.

Der Kinderarzt untersuchte Helen, konnte aber außer einer leichten Erkältung keine pathologischen Veränderungen feststellen. Bei den nächtlichen Schreianfällen ihrer Tochter handelte es sich wohl um einen Pavor nocturnus, aus dem sie früher oder später wieder ‚herauswachsen‘ würde. Melissa fühlte sich hilflos.

Helens Erkältung ging schließlich vorüber, der Nachtschreck aber blieb.

Bei einem Besuch in der Stadtbibliothek traf Melissa zufällig ihre alte Schulfreundin Lee, die mit diesem Problem nur allzu vertraut war. Lee riet ihrer Freundin zu einer homöopathischen Behandlung. So könne sie sich viele Arztbesuche sparen.

Melissa war zuerst skeptisch, über Alternativen hatte sie noch nie so wirklich nachgedacht.

Lee erzählte ihr auch von einem Homöopathie-Kurs, den sie gerade belegt hatte und bot ihr an, ein passendes Mittel für Helens Tochter zu finden.

Noch in dieser Nacht schickte Lee eine E-Mail mit einer Auswahl an homöopathischen Mitteln, die für Helen in Frage kommen könnten und ließ Melissa noch wissen, wo sie diese beziehen könne.

Am nächsten Morgen kaufte Melissa vorsichtshalber alle drei Arzneimittel, die ihre Freundin aufgeschrieben hatte:

Calcarea carbonica C200 eignet sich besonders für infektanfällige Kinder und Allergiker. Wenn das Kind häufig unter Erkältungen, Grippe, Mittelohrentzündungen, eitrigen Mandelentzündungen oder Allergien leidet, dann könnte Calc. carb. 200 das richtige Mittel sein. Es sollte mehrere Monate lang alle 3 Tage eingenommen werden.

Stramonium D6 ist hilfreich für Kinder, die während eines Nachtschrecks aggressiv reagieren und wild um sich schlagen. Dieses intensive Verhalten kann man oft auch tagsüber beim Spielen beobachten, oder immer dann, wenn das Kind wütend wird. Das Mittel sollte dann eine Woche lang 2 x täglich eingenommen werden bis der Nachtschreck nachgelassen hat.

Ignatia amara C200 ist mein persönlicher Favorit für Albträume jeglicher Art. Man gibt Ignatia eine Woche lang 2 x täglich.

Melissa entschied sich für Calc. carb. C200, weil sich Helen schneller und öfter erkältete als ihre Geschwister. Sie gab ihr das Mittel alle 3 Tage.

Schon nach zwei Gaben bemerkte Melissa eine deutliche Besserung, eine Woche später waren die nächtlichen Panikanfälle verschwunden.

Heute – immerhin 12 Monate später – kann sich Melissa nur noch dunkel an diese Zeit erinnern.

Und Helens Infektanfälligkeit ist auch nicht mehr da, in der Tat scheint sie weniger krank zu sein als ihre Schwestern und Freunde.

Melissa und Lee teilen mittlerweile nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch ihre Begeisterung für die Homöopathie. Sie behandeln sich und ihre Familie selbst, ganz ohne Chemie. Und natürlich hat Melissa ebenfalls einen Kurs in Homöopathie belegt.

Bitte bedenken Sie, dass die Wahl des richtigen Mittels nicht immer so leicht fällt wie in diesem Fall. In den letzten Jahren habe ich zunehmend feststellen müssen, dass vor allem neurologische und psychische Erkrankungen im Zusammenhang mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten auftreten. In diesen Fällen müssen wir auch diesem Problem homöopathisch auf den Zahn fühlen. Dafür bin ich zuständig. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Haftungsausschluss

Joette Calabrese ist keine approbierte Ärztin und verschreibt keine Medikamente im klassisch schulmedizinischen Sinne. Joette berät zu gesundheitlichen und homöopathischen Themen, der Klient übernimmt dabei Verantwortung für die eigenen Entscheidungen. Die Homöopathie behandelt keine ‚Krankheiten‘, sondern vertritt eine ganzheitliche Sichtweise, die der Beratung und Aufklärung der Klienten dient. Für eine schulmedizinische Diagnose und Behandlung sollte immer zusätzlich ein ganzheitlich arbeitender Arzt hinzugezogen werden.

Um Informationen einem weiten Personenkreis zur Verfügung stellen zu können, kann die Autorin finanzielle Unterstützung oder Förderung erhalten. Für Empfehlungen und/oder Links zu anderen Angeboten oder Produkten wird keine Haftung übernommen.

*******************************

Fotos: Shutterstock: crying baby in bed © Twin Design, Little girl in bed awaken by nightmares laying scared © Ilike





Kommentare






Top-Kommentare

Neueste Kommentare zuerst anzeigen
Monika Bischoff

vor 7 Jahren
Hochpotenzen zwei mal täglich?
Vielleicht hätte in diesem Fall auch eine einmalige Gabe und eine Wiederholung die erwünschte Wirkung gebracht. "Je öfter desto besser" ist bestimmt nicht im Sinne des ( homöopathischen) Erfinders. weiterlesen ...
3 Personen finden das hilfreich. Finden Sie das hilfreich?
Ja
 
Nein
Bettina Baumann

vor 7 Jahren
Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Hochpotenzen, mehrmals pro Tag gegeben - immer für einen kurzen Zeitraum natürlich, 1 Tag, 3 Tage oder 7 Tage. Mein Eindruck ist, dass oft schon kleine Kinder stärkere Impulse brauchen (durch vorherige Impfungen??). Ich glaube, dass sich die Homöopathie seit dem homöopathischen Erfinder weiterentwickelt und verändert hat, so wie wir ja auch alle andere Menschen sind und anderen Reizen und einem anderen Umfeld ausgesetzt sind als die Menschen zur Zeit Hahnemanns. weiterlesen ...
1 Person findet das hilfreich. Finden Sie das hilfreich?
Ja
 
Nein


Aktuelle Artikel aus der Homöopathie

zurück zurück zur Übersicht