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Materia Medica
Einleitung
A
Abies canadensis
Abies nigra
Abrotanum
Absinthium
Aceticum acidum
Aconitum napellus
Aesculus hippocastanum
Aethusa cynapium
Agaricus muscarius
Agnus castus
Ailanthus glandulosa
Allium cepa
Aloe socotrina
Alumina
Ambra grisea
Ammonium carbonicum
Ammonium muriaticum
Anacardium orientale
Anisum stellatum
Antimonium crudum
Antimonium tartaricum
Apis mellifica
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Aralia racemosa
Argentum metallicum
Argentum nitricum
Arnica montana
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Arum triphyllum
Asarum europaeum
Asa foetida
Aurum metallicum
B
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Barium carbonicum
Belladonna
Benzoicum acidum
Berberis vulgaris
Bismuthum subnitricum
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C
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Cannabis sativa
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D
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E
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Eupatorium purpureum
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F
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G
Gambogia
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H
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I
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K
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Kalium iodatum
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L
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Lycopus virginicus
M
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P
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S
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Anacardium orientale - Materia MedicaAuszug aus

Kurzgefasste Arzneimittellehre (Materia Medica) von Constantin Hering


Anacardium orientale

Anac.

Semicarpus anacardium; Malakkanuss, OstindischerTintenbaum. Anacardiaceae. Stapf

Anacardium orientale 1 Geist und Gemüt: I Große Schwäche und Verlust des Gedächtnisses.

Das Gedächtnis ist ganz unbrauchbar, besonders für einzelne Namen, morgens.

I Schwerfällige Besinnlichkeit.

Von 9 bis 10 abends zuerst ungemein aufgeregte Einbildungskraft und viel projektierende Ideen; später wird er allmählich matt, sodass er gar nichts mehr denkt.

Bildet sich ein, die Stimme seiner Mutter oder Schwester zu hören, welche weit fort sind.

Er hat die Empfindung, als habe er zwei verschiedene Willen, den einen, welcher etwas zu tun befiehlt, was der andere verbietet.

Außerordentliche Lustigkeit; lacht, wenn er ernst sein sollte.

Jede Bewegung wird außergewöhnlich ungeschickt und träge ausgeführt.

Ungeselligkeit.

Abneigung gegen Arbeit.

Traurigkeit, sieht alles von der ängstlichsten Seite.

I Hypochondrie. Θ Hämorrhoiden und Verstopfung.

Hypochondrische Stimmung vormittags, niedergeschlagen und verzagt, mit lächerlichen, ungeschickten Bewegungen.

Er fühlt sich getrennt von der ganzen Welt und hat so wenig Selbstvertrauen, dass er verzweifelt, das tun zu können, was von ihm verlangt wird.

Angst und Gefühl von bevorstehendem Unglück.

Sehr gleichgültig und unempfindlich gegen angenehme und unangenehme Umstände.

Außerordentlich reizbar; leidenschaftlich und widersprechend.

I Unwiderstehliche Neigung zu fluchen und zu schwören.

Geistesanstrengung erzeugt reißendes, drückendes Kopfweh in der Stirn, den Schläfen und dem Hinterkopf.

Anacardium orientale 2 Sensorium: Schwindel: Schwarzwerden vor den Augen; beim Gehen; beim Bücken; als ob die Umgebung oder er selbst schwankt; beim Aufrichten vom Bücken hat er die Empfindung, als würde er sich nach links hin wenden.

I Schwäche aller Sinne.

Anacardium orientale 3 Innerer Kopf: Druck: in der Stirn, morgens beim Erwachen und abends; in der rechten Seite des Hinterkopfes.

Starker Druck in der rechten oder linken Schläfengegend.

Dumpfer Druck wie von einem Pflock an der linken Seite des Scheitels.

Zusammenschnürender Kopfschmerz in der Stirn, mit sehr reizbarer Stimmung, die Schmerzen nehmen stündlich zu; für den Augenblick Erleichterung durch starken Druck; schließlich wird der ganze Kopf ergriffen.

Der Kopfschmerz ist schlimmer während geistiger Beschäftigung, mit Hitzegefühl im Kopf; besser während einer Mahlzeit, nachher Verschlimmerung.

Reißender Schmerz im Hinterkopf.

Stiche über dem rechten Auge; in der linken Kopfseite.

Klopfender Kopfschmerz.

Hitze im Kopf.

Kopfschmerz, schlimmer bei Bewegung und Arbeit.

I Gastrisches und nervöses Kopfweh.

Anacardium orientale 4 Äußerer Kopf: Starkes Jucken der Kopfhaut; ebenso der Stirn.

Viele linsengroße Beulchen auf der Kopfhaut, mit Wundheitsschmerz bei Berührung oder Kratzen.

Anacardium orientale 5 Augen: Große Empfindlichkeit gegen Licht.

Das Licht scheint einen Hof zu haben.

Optische Täuschungen in dunklen Farben; Flackern vor den Augen.

Kurzsichtigkeit.

Die Pupillen sind erst zusammengezogen; nachher erweitert.

I Undeutliches Sehen.

Druck wie von einem Pflock, auf den oberen Orbitalrand.

Druck auf den Augapfel von vorn nach hinten.

Anacardium orientale 6 Ohren: Summen in den Ohren; Rauschen vor den Ohren.

Das Gehör ist zu Zeiten sehr schwach, zu andern sehr scharf.

Reißen oder stechende Schmerzen im linken Ohr; schlimmer beim Schlucken.

Anacardium orientale 7 Nase: Bildet sich den Geruch wie von brennendem Zunder ein, morgens beim Aufstehen.

In der Nase beständig ein Geruch wie von Tauben- oder Hühnermist, besonders beim Anriechen seiner Kleider oder seines Körpers.

Der Geruchssinn scheint ganz verloren, obgleich die Nase nicht verstopft ist.

Rote Pustel im rechten Nasenloch am Septum, mit Wundheitsschmerz bei Berührung.

Niesen, gefolgt von Fließschnupfen und Tränenfluss.

Anacardium orientale 8 Gesicht: Bleiches, blasses Aussehen, blaue Ringe um die Augen.

Weißschuppige Flechte an der rechten Wange, nahe der Oberlippe.

Anacardium orientale 9 Unteres Gesicht: Raue, schuppige Haut um den Mund mit kriechendem Jucken.

Brennende Trockenheit der äußeren Lippenränder, fast wie von Pfeffer.

Anacardium orientale 10 Zähne: Zahnschmerz, wenn etwas Warmes in den Mund genommen wird.

Zahnschmerz in einem unteren Schneidezahn, schlimmer bei Berührung mit der Zunge und der freien Luft; Reißen in den Zähnen.

Die Zähne des Unterkiefers scheinen am meisten betroffen.

Anschwellung des Zahnfleisches; Bluten des Zahnfleisches bei leichtem Reiben.

Anacardium orientale 11 Zunge usw.: Bitterer Geschmack im Mund nach Tabakrauchen.

Alles schmeckt nach Heringslake.

I Pappiger, unangenehmer Geschmack im Mund und der Nahrung.

Schwere der Zunge und Gefühl, als sei dieselbe geschwollen; hindert am Sprechen; die Sprache ist nachmittags fester und sicherer als vormittags.

Die Zunge ist weiß und rau wie ein Reibeisen.

Anacardium orientale 12 Mund: Übler Geruch aus dem Mund, ohne dass er es bemerkt.

Schmerzende Bläschen im Mund.

Anacardium orientale 13 Schlund: Rauheit im Schlund; Gefühl von Kratzen im Hals.

Gefühl von Rauheit im Hals, während des Hustens, nach dem Essen.

Fester, zäher Schleim kommt in den Rachen und setzt sich vor den hinteren Nasenöffnungen fest.

Anacardium orientale 14 Verlangen, Widerwillen: Beständiger Durst; doch benimmt das Trinken den Atem; muss häufig während eines Trunkes anhalten.

Durst während der Hitze.

Zeitweise heftiger Hunger, zeitweise kein Appetit.

Anacardium orientale 15 Essen und Trinken: I Die Symptome verschwinden während des Mittagessens; beginnen von neuem zwei Stunden darauf.

Schlimmer nach dem Essen; Symptome in Kopf, Magen und Eingeweiden.

Anacardium orientale 16 Übelkeit und Erbrechen: Schluckauf.

Aufstoßen: leer, häufig von Flüssigem, welches Würgen verursacht, mit Krampfschmerz im Magen.

Sodbrennen nach dem Genuss von Suppe; Brennen, aufsteigend vom Magen in den Schlund.

Übelkeit morgens mit Gefühl der Leere im Magen.

Übelkeit mit Brechwürgen, welche bald nach dem Trinken kalten Wassers mit Erbrechen desselben wiederkehrt, von Schmerzen begleitet, als sei der Ösophagus durch einen großen Ball auseinandergepresst.

Nach dem Husten Erbrechen des Genossenen, was erleichtert.

Anacardium orientale 17 Magen: Zuerst Nüchternheitsgefühl in der Magengrube, dann Drücken im Magen.

Stiche in der Magengrube während des Einatmens.

Gluckern und Gären in der Magengrube.

Schwache Verdauung, mit Völlegefühl und Auftreibung des Bauches.

Anacardium orientale 18 Hypochondrien: Stiche in den Hypochondrien.

Anacardium orientale 19 Abdomen: Schmerz um den Nabel, als wäre ein stumpfer Pflock in die Eingeweide eingedrückt.

Beständiges Poltern im Bauch, besonders in der Nabelgegend.

Kneifen und Schneiden im Bauch.

Anacardium orientale 20 Stuhl usw.: Feuchtigkeit aus dem Rektum.

I Starker und zwingender Drang zum Stuhl, aber mit der Anstrengung vergeht der Trieb ohne eine Entleerung; der Mastdarm erscheint kraftlos mit dem Gefühl als sei er zugepfropft.

Untätigkeit des Mastdarmes, selbst weicher Stuhl ging schwierig ab.

Stühle von sehr blasser Farbe.

Häufige reichliche Hämorrhagie beim Stuhl.

Jucken am After.

Anacardium orientale 21 Harnorgane: Beständiger Reiz zu urinieren.

Häufiger Drang mit nur geringer Entleerung.

Urin: klar wie Wasser; gleich beim Entleeren ist er trübe, setzt einen schmutzigen Bodensatz ab; wenn er geschüttelt wird, sieht er lehmfarben aus.

Anacardium orientale 22 Männliche Geschlechtsorgane: Heftiges Geschlechtsbedürfnis.

Erektionen während des Tages.

Samenerguss nachts ohne verliebte Träume.

Schneidender Schmerz längs des Penis.

Wollüstiges Jucken am Skrotum, welches den Geschlechtstrieb erregt.

Anacardium orientale 23 Weibliche Geschlechtsorgane: Leukorrhö mit Wundheit, welche auch Jucken verursacht.

Anacardium orientale 24 Schwangerschaft: Übelkeit während der Schwangerschaft, schlimmer vor und nach dem Essen, besser während desselben.

Anacardium orientale 25 Larynx: Heisere und tiefe Stimme.

Das Sprechen verursacht Husten.

Anacardium orientale 26 Respiration: Kurzatmigkeit, Druck in der Gegend des Sternums.

Angst in der Gegend des Sternum ohne Schmerz; es ist ihm, als müsse er in die freie Luft gehen und tätig sein.

Anacardium orientale 27 Husten: Verursacht durch: Sprechen, Kitzeln in der Trachea.

Husten nach dem Essen mit Erbrechen der Speisen; mit Schmerz im Hinterkopf.

Hustenanfälle werden hervorgerufen durch Ärger; Dyspnoe während und nach den Anfällen; bei Kindern, welche ein unbändiges Temperament haben.

Auswurf: von süßlichem, fade schmeckendem Schleim; zäh, graugelb, eitrig.

Anacardium orientale 28 Lungen: Dumpfer Druck wie von einem Pflock in der rechten Brustseite.

Scharfe Stiche in der Präkordialgegend, welche sich von da zum Kreuz hin ausbreiten.

Anacardium orientale 29 Herz, Puls: Stiche in der Herzgegend beim Einatmen in der Nacht.

Durch und durch gehende Stiche im Herzen; jedes Mal folgen zwei schnell aufeinander.

Der Puls im Allgemeinen beschleunigt.

Klopfen in den Blutgefäßen.

Anacardium orientale 30 Äußere Brust: Jucken auf der Brust.

Anacardium orientale 31 Hals, Rücken: Steifheit im Genick.

Stumpfes, intermittierendes Drücken, wie von einem schweren Gewicht auf der rechten Seite des Nackens und auf der linken Schulterhöhe.

Schmerzhaftes Reißen zwischen den Schulterblättern.

Anacardium orientale 32 Oberglieder: Stumpfe Stiche im linken Schulterblatt, kehren langsam wieder und strahlen nach allen Seiten aus.

Der linke Arm schläft ein, ebenso die Finger.

Gefühl von Schwäche in den Armen, mit Zittern.

Sehr schmerzhafte Schläge, wie von einem schweren Gegenstand in der Mitte des linken Oberarms.

Kurzer, schmerzhafter, innerer Druck hier und da an den Unterarmen.

Krampfartiger Schmerz in den Metacarpo-Phalangeal-Gelenken.

Großes Trockenheitsgefühl der Hände.

Warzen über die ganzen Hände, selbst in den Handtellern.

Taubheit der Finger.

Anacardium orientale 33 Unterglieder: Dumpfer Druck wie von einem Pflock in den linken Glutealmuskeln.

Schmerzhaftes, stumpfes, scharfes Drücken im Oberschenkel, manchmal in rhythmischen Absätzen.

Schmerzliches Unbehagen um die Knie, mit einem Gefühl von Steifheit, als wären dieselben umwickelt oder straff gespannt, beim Sitzen.

Wellenförmiges Zucken hier und da in den Beinen.

Lähmungsgefühl in den Knien mit Steifheit und großer Mattigkeit; ist kaum im Stande zu gehen.

Schmerzhaftes Ziehen in der Tibia.

I Wadenkrampf beim Gehen oder Aufstehen von einem Sitz; besser beim Niederlegen.

Krampfartiges Drücken in den Waden, äußerlich.

Krampfartiges, intermittierendes Ziehen von den Hacken aufwärts zu den Waden.

Schmerz im Fußgelenk wie verrenkt, beim Auftreten mit dem linken Fuß.

Stiche im Fußrücken.

Krampfartige, ziehende und reißendes Schmerzen, von den Zehen in Richtung Fußrücken.

Brennen in den Fußsohlen beim Sitzen.

Kalte Füße morgens.

Anacardium orientale 34 Glieder im Allgemeinen: Gefühl von Müdigkeit in den Gliedern.

Wiederholtes Reißen in Paroxysmen, durch die Ober- und Unterglieder zugleich.

Anacardium orientale 35 Lage usw.: Unruhe des Körpers, kann nicht stillhalten.

Muss auf dem Rücken liegen.

Sehr schwach beim Treppen hinauf Steigen.

Die Blutzirkulation ist während des Sitzens erregt.

Bei Bewegung: 1, 3, 43. Beim Gehen: 2, 33, 43. Beim Liegen oder Sitzen: 43. Beim Bücken: 2.

Das Gehen ist anfänglich mühsam, bei fortgesetztem Gehen fühlt er sich besser.

Anacardium orientale 36 Nerven: Lähmung einzelner Teile.

Zittern: von jeder Bewegung; vom Treppen hinauf Steigen.

Anacardium orientale 37 Schlaf: Schlaflosigkeit von Unruhe.

Konnte nicht gut schlafen wegen Jucken.

Fester Schlaf bis 9 Uhr vormittags.

Lebhafte Träume nachts, welche ihn während des Tages wieder beschäftigen, wie wenn das, wovon er geträumt hatte, wirklich vorgefallen wäre.

Träume: von Feuer, von Leichnamen.

Anacardium orientale 38 Zeit: Sehr markante Verschlimmerungszeiten, morgens und abends bis Mitternacht.

Nachlassen der Symptome nach Mitternacht und während des Tages.

Morgens: 1, 3, 7, 16, 33. Vormittags: 1, 11. Nachmittags: 11. Abends: 1, 3, 40. Nachts: 22, 29, 37, 40. Am Tage: 22, 37.

Anacardium orientale 39 Temperatur und Wetter: Empfindlich gegen Zug; Neigung zu Erkältungen.

In freier Luft: 10, 26, 46. Im warmen Zimmer: 40.

Zieht sonnige Orte vor, friert.

Anacardium orientale 40 Frost, Fieber, Schweiß: Schaudern über den Rücken, als ob kaltes Wasser darüber ausgegossen wäre, mit Hitze des Gesichts.

Innerliche Kälte, selbst im warmen Zimmer.

Hitze des Oberkörpers mit kalten Füßen, innerliches Schaudern und heißer Atem.

Hitze täglich von 4 Uhr nachmittags bis zum Abend; hört nach dem Abendessen auf.

Hitze der linken Seite.

Abends Schweiß am Kopf, Bauch und Rücken, selbst beim Stillsitzen.

Nachtschweiß am Bauch und Rücken.

Klebriger Schweiß in den Handtellern, besonders dem linken.

Kühler Schweiß mit innerer Hitze.

Der Schweiß lässt während des Essens nach.

Anacardium orientale 41 Anfälle: Die Anfälle hören für einen oder zwei Tage auf und setzen sich dann während ein paar Tagen fort.

Tertiana- und Quartanafieber.

Anacardium orientale 42 Seiten: Linke Seite oder I erst links, dann rechts.

Rechts: 3, 7, 8, 28, 31. Links: 3, 6, 31, 32, 33, 40.

Die Schmerzen drücken von außen nach innen.

Von vorn nach hinten: 5, 28. Von unten nach oben: 33.

Anacardium orientale 43 Empfindungen: Schwere und Völlegefühl des ganzen Körpers vom Klavierspiel.

Fortwährendes Bedürfnis zu liegen oder zu sitzen; kann kaum eine Hand bewegen.

Ziehen und Schmerzen in allen Körperteilen.

Drückender oder durchdringender Schmerz wie von einem Pflock, in verschiedenen Teilen.

I Gefühl wie von einem Reif oder Band um den Teil.

Anacardium orientale 44 Gewebe: Krampfartige Schmerzen in den Muskeln.

Zusammenziehung der Gelenke.

Leiden äußerer Teile.

Abmagerung.

Anacardium orientale 45 Berührung, Verletzungen usw.: Bei Berührung: 4, 7, 10.

Bei Druck: 3.

Jucken im Allgemeinen verschlimmert, wird aber manchmal auch durch Kratzen gebessert, befällt dadurch auch wohl eine andere Stelle.

Beim Reiben: 11.

Anacardium orientale 46 Haut: Weiße herpesähnliche Flecke.

Brennender und stechender Herpes.

Außerordentlich juckende Ausschläge.

Blasen sondern eine gelbliche durchscheinende Flüssigkeit ab, die sich in der freien Luft zu einer Kruste verhärtet.

Warzen selbst in den Handtellern.

Anacardium orientale 47 Lebensalter und Konstitution: Häufig angezeigt bei nervösen und hysterischen Frauen.

Greisenalter.

Frauen während der Schwangerschaft, bei gastrischen und nervösen Beschwerden.

Anacardium orientale 48 Verwandte Mittel: Ähnlich dem: Ant-t. (Husten bei Kindern mit heftiger Gemütsart, Gähnen, Schläfrigkeit nach dem Husten); Apis (Haut); Cori-r. (Verlust des Gedächtnisses usw.); Ferr. (Hinterkopfschmerz bei Husten); Iod., Juglans, Lyc., Nit-ac. (Fluchen); Nux-v., Ph-ac. (Gehirn); Plat., Puls., Urt-u. (Haut); Zinc. (Gehirn); Puls., Nat-m. (trockener Schnupfen); Caust. (bei Schreibkrampf).

Verwandte: Anac-oc., Com., Rhus-g., Rhus-r., Rhus-t., Rhus-v.

Antidote: Coff. und Juglans,.

Anac. ist Antidot zu: Rhus-t., besonders wenn gastrische Symptome dabei sind oder wenn die Symptome von rechts nach links gehen.

Es wird mit Erfolg gegeben nach: Lyc., Puls. und Plat.

Nach Anac. Folgt gut Plat.

Es gehört zu derselben Familie wie die Rhus-Arten und hat Ähnlichkeit mit den Terebinthineae.

Weder Camph. noch Nit-s-d. heben seine Wirkung auf, dagegen ist Riechen an rohem Kaffee ein sehr wirksames Antidot gegen den Zorn und die Heftigkeit von Anac.



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